Kacey Musgraves - A Very Kacey Christmas

CD Cover: Kacey Musgraves - Very Kacey Christmas

Mit "A Very Kacey Christmas" feiert Kacey Musgraves ein starkes Weihnachtsdebüt.

Ob Jazz, Blues, Country, Pop, Gospel oder Soul - kein Genre vereint Musikstile so sehr wie Weihnachten. Mit neuen Interpretationen bekannter Weihnachtsklassiker präsentieren Musikstars alljährlich ihre Versionen der berühmten Weihnachtssongs. So nun auch Kacey Musgraves. Über die Sommermonate 2016 zog sich die zweifache Grammy-Gewinnerin ins weihnachtlich dekorierte Studio zurück, um "A Very Kacey Christmas" aufzunehmen. Herausgekommen ist ein äußerst gelungenes, zwölf Songs umfassendes Werk, das Musgraves einzigartigen Sound mit zahlreichen musikalischen Genres kombiniert.

Mit "A Very Kacey Christmas" kehrt Kacey Musgraves zurück in die 40er, 50er und 60er Jahre

Mit ihrem Weihnachtsdebüt kehrt zurück in die Welt der 1940er, 1950er und 1960er Jahre und präsentiert ein Potpourri aus Western Swing, klassischen Pop-Klängen, einigen Latin-Einflüssen und hawaiianischen Sounds. "Ich wollte ein wunderliches Weihnachts-Album machen, das nostalgische Gefühle weckt und an Zeiten erinnert, in denen das Leben einfacher gestrickt war", sagt Musgraves.

Ganz traditionell steigt sie dabei mit "Have Yourself A Merry Little Christmas" ein und präsentiert im Anschluss Klassiker wie "Let It Snow" (gemeinsam mit dem texanischen Vokaltrio The Quebe Sisters), "Rudolph The Red-Nosed Reindeer" und "Feliz Navidad". "Es war uns sehr wichtig, völlig neue Arrangements auszuarbeiten, die zu mir passen", rekapituliert die 28-Jährige. Um den Songs den richtigen Musgraves-Schliff zu verleihen, seien jeweils 50, 60 Takes nötig gewesen. So auch für das spaßige "I Want a Hippopotamus for Christmas", Bing Crosbys "Mele Kalikimaka" und die abschließende Ballade "What Are You Doing New Year's Eve?".

Vier neuen, selbstgeschriebenen Songs fügen sich nahtlos in "A Very Kacey Christmas" ein

Im Gegensatz zu ihren ebenfalls weihnachtliche Alben präsentierenden Kollegen steuert Musgraves zu "A Very Kacey Christmas" neben acht Cover-Versionen auch vier neue, selbstgeschriebene Songs bei. Wer auch hier nur gut gelaunte Weihnachtsnummern erwarten würden, der sieht sich getäuscht. Denn mit ihren eigenen Songs verleiht Musgraves "A Very Kacey Christmas" eine moderne, persönliche und zuweilen auch traurige Note.

Die gemeinsam mit Shane McAnally geschriebene Ballade "Christmas Makes Me Cry" erinnert an unerfüllte Erwartungen und Menschen, die an diesem besonderen Fest fehlen.

Ein besonderes Fest feiert Musgraves hingegen mit Willie Nelson beim selbstgeschriebenen, mit Ukulele unterlegten Duett "A Willie Nice Christmas". Die Nummer spiegelt laut Musgraves "ganz stark Willies Geist" wider - nachzuhören in den Lyrics "I'm gonna wrap my presents up in red bandanas and leave some special cookies our for Santa ... may we all stay higher than the angel on top of the tree".

Für das soulige "Present Without A Bow" hat sich Kacey Musgraves den texanischen Soulsänger Leon Bridges mit ins Studio geholt; mit "Ribbons And Bows” reist Musgraves zurück in die 1960er Jahre und liefert mit geklatschten Rhythmen und jede Menge Saxofon einen Weihnachtssong ganz im Stil der Supremes.

Fazit: Abwechslungsreich, mit Weihnachtsklassikern und neuen Songs ausgestattet feiert Kacey Musgraves ein starkes Weihnachtsdebüt. Ihre selbstgeschriebenen neuen Songs fügen sich nahtlos in das Gesamtwerk ein.

Label: Mercury Nashville (Universal) VÖ: 4. November 2016
01 Have Yourself A Merry Little Christmas
02 Let It Snow (mit The Quebe Sisters)
03 Christmas Don't Be Late
04 A Willie Nice Christmas (mit Willie Nelson)
05 Feliz Navidad
06 Christmas Makes Me Cry
07 Present Without A Bow (mit Leon Bridges)
08 Mele Kalikimaka (mit The Quebe Sisters)
09 I Want A Hippopotamus For Christmas
10 Rudolph The Red-Nosed Reindeer
11 Ribbons And Bows
12 What Are You Doing New Year's Eve?

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Monticellofans Avatar
Monticellofan antwortete auf das Thema: #57973 2 Jahre 5 Monate her
Danke für die Rezi. Ein sehr schönes Album mit nostalgischem Touch.

Habe es mir schon mehrfach angehört.

Herzlichst,
Monti.