Kip Moore

Kip Moore

Kip Moore ist das beste Beispiel, wie aus einem Rucksacktouristen und Surfer ein guter Songschreiber und ein ebenso guter Interpret werden kann. Der Country-Sänger, der als Kip Christian Moore, am 1. April 1980, in Tifton, Georgia, das Licht der Welt erblickte, begann seine musikalische Karriere, als er ins College ging.

Während er das Wallace State Community College in Hanceville, Alabama, besuchte, lernte Kip Moore Gitarre spielen. Seine ersten öffentlich Auftritte hatte er im Mellow Mushroom Restaurant in Valdosta, Georgia, aber irgendwie schien das nicht das Richtige zu sein, denn nach dem College nahm er sich erst einmal eine Auszeit und ging nach Hawaii. Dort entdeckte er den Rucksacktourismus und das Surfen für sich.

2004 zog er dann nach Nashville, Tennessee, wo ihn der Songschreiber und Produzent Brett James unter seine Fittiche nahm und Kip Moore einen Autoren-Vertrag organisierte. Moore schrieb mehrere Songs und seinen Durchbruch feierte er, als das Duo Thompson Square für deren selbstbetiteltes Debüt-Album zwei Songs, "All the Way" und "Let's Fight" aufnahmen. "Let's Fight" war 2010 auch die erste Single-Auskopplung aus dem Album. Die Single war nur mäßig erfolgreich und schaffte es gerade bis auf Platz 58 der Billboard Hot Country Songs Charts. Moore war außerdem Co-Autor des James Wesley Songs "Walking Contradiction".

Das Debüt-Album "Up All Night" (2012)

Durch sein Songs wurde auch MCA Nashville, gehört zur Universal Music Group, auf Moore aufmerksam und bot dem Newcomer einen Plattenvertrag an. Seine erste Single, "Mary Was the Marrying Kind", wurde Anfang 2011 veröffentlicht. Der Song stieg auf Platz 58 der Billboard Hot Country Songs Charts ein und stieg im Laufe der Zeit bis wenigstens auf Platz 45. Im September erschien dann die zweite Single, "Somethin' 'Bout a Truck".

Im April 2012 veröffentlichte MCA Nashville das Album "", das auf Platz 3 der Billboard Country Album Charts einstieg. Beflügelt durch die Veröffentlichung des Albums schaffte es die Single "Somethin' 'Bout a Truck" bis auf Platz 1 der Billboard Hot Country Songs Charts. Die Single erhielt in den USA inzwischen Platin, für eine Million digitale Downloads. Als nächste Single wurde dann "Beer Money" ausgekoppelt, die bis auf Platz 7 der Billboard Hot Country Songs Charts kletterte und inzwischen mit Gold, für 500.000 digitale Downloads, kumuliert mit Streams, ausgezeichnet wurde.

Am 28. Januar 2013 wurde die letzte Single aus "Up All Night" ausgekoppelt: "Hey Pretty Girl", die bis auf Platz 8 der Billboard Hot Country Songs Charts stieg und ebenfalls mit Platin, für eine Million digitale Downloads, ausgezeichnet wurde.

Das Nachfolge-Album "Wild Ones" (2015)

Die nächsten zwei Single-Auskopplungen von Kip Moore, "Young Love" (2013) und "Dirt Road" (2014), floppten und wurden vom Country-Radio in den USA nicht gespielt. Ursprünglich sollten die beiden Songs auf das Nachfolge-Album, aber aufgrund der schlechten Einsätze wurden sie bisher gar nicht auf einem Album veröffentlicht.

Am 2. Februar 2015 veröffentlichte MCA Nashville "I'm to Blame". Auch wenn sich der Song nur unwesentlich besser als "Young Love" in den "Billboard Hot Country Songs Charts" plazieren konnte, diente die Single als Vorab-Single für das neue Album "", das in den USA am 21. August 2015 veröffentlicht wurde. Das Album stieg auf Platz 2 der Billboard Country Album Charts und auf Platz 4 der Billboard Top 200 Charts (alle Genres) ein und war für Kip Moore ein größerer Charterfolg als sein Vorgänger.

Cover Jahr Album Anmerkung
CD Cover 2017 Slowheart (MCA Nashville) CD-Besprechung
CD Cover 2015 Wild Ones (MCA Nashville) CD-Besprechung
Cover 2012 Up All Night (MCA Nashville) CD Besprechung
Jahr Album Chart Höchste Platzierung
2017 Slowheart Top Canadian Albums 10
2017 Slowheart The Billboard 200 10
2017 Slowheart Top Country Albums 3
2015 Wild Ones Country Albums 2
2015 Wild Ones The Billboard 200 4
2015 Wild Ones Top Canadian Albums 5
2015 Wild Ones Top Digital Albums 2
2013 Up All Night Country Albums 3
2013 Up All Night The Billboard 200 6
2012 Up All Night Country Albums 3
2012 Up All Night The Billboard 200 6
2012 Up All Night Top Digital Albums 13
Jahr Single Chart Höchste Platzierung
2017 More Girls Like You The Billboard Hot 100 81
2017 More Girls Like You Hot 100 Airplay 6
2017 More Girls Like You Hot Country Songs 12
2015 Running For You Hot 100 Airplay 13
2015 Running For You Hot Country Songs 25
2015 I'm To Blame Canadian Hot 100 96
2015 I'm To Blame Hot Country Songs 24
2015 I'm To Blame The Billboard Hot 100 100
2015 Wild Ones Canadian Hot 100 85
2015 Wild Ones Hot Country Songs 37
2014 Dirt Road Hot Country Songs 35
2013 Hey Pretty Girl Canadian Hot 100 62
2013 Hey Pretty Girl Hot 100 Airplay 19
2013 Hey Pretty Girl Hot Country Songs 8
2013 Hey Pretty Girl Hot Digital Songs 56
2013 Hey Pretty Girl Hot RingMasters 36
2013 Hey Pretty Girl The Billboard Hot 100 41
2013 Young Love Canadian Hot 100 83
2013 Young Love Hot Country Songs 35
2012 Beer Money Canadian Hot 100 58
2012 Beer Money Hot 100 Airplay 20
2012 Beer Money Hot Country Songs 7
2012 Beer Money The Billboard Hot 100 51
2012 Somethin' 'Bout A Truck Canadian Hot 100 33
2012 Somethin' 'Bout A Truck Heatseekers Songs 1
2012 Somethin' 'Bout A Truck Hot 100 Airplay 21
2012 Somethin' 'Bout A Truck Hot Country Songs 1
2012 Somethin' 'Bout A Truck Hot Digital Songs 28
2012 Somethin' 'Bout A Truck Hot RingMasters 6
2012 Somethin' 'Bout A Truck The Billboard Hot 100 29
2011 Mary Was The Marrying Kind Hot Country Songs 45
Jahr Rolle Film/Serie