Den Auftakt machen die Rascal Flatts mit ihrer 2004 auf dem Nummer-Eins-Album "Feels Like Today" erschienen Version von "Bless The Broken Road" – eine Country-Power-Ballade im Stile von "Walking in Memphis" mit einem starken Piano-Part. Tim McGraw zeigt mit der 2012 veröffentlichten rockigen Country-Nummer "Touchdown Jesus" seine Verbundenheit zum Heiland. Abwechslungsreich geht es weiter: Eine poppige Ballade steuert Carrie Underwood mit dem 2005 erschienenen "Jesus, Take The Wheel" bei. Klassischen Country gibt es von Josh Turner mit "Long Black Train". Wynonna präsentieren ihren Bluegrass-Sound mit "What The World Needs" und Lady Antebellum brillieren mit dem andächtigen "Hello World". Randy Travis ist gleich drei Mal auf dem Silberling vertreten: gemeinsam mit Kenny Chesney und dem ruhigen von Gitarre und Klavier begleitetem "Baptism" sowie Solo mit seinem Song "Three Wooden Crosses". Mit Phil Vassar singt Travis auf der zweiten CD dann noch das balladeske "This is God". Amy Grant gibt im Duett mit Vince Gill ein Medley aus "I Need Thee Every Hour" und "Nothing But The Blood zum Besten. Komplettiert wird die erste CD von Scott McCreery mit "That Old King James", John Michael Montgomery "Heaven Sent Me You" und als Abschluss "When I Get Where I'm Going" von Brad Paisley im Duett mit Dolly Parton.
Die zweite Hälfte eröffnet mit dem jungen Sound von Big & Richs "That’s Why I Pray". Weitere moderne Country-Pop-Balladen schließen sich mit "The Man I Want To Be" von Chris Young und "Love Is Stronger" von Jason Crabb an. Aber nicht nur moderne Sounds finden sich auf der Platte. Mit "Holes In The Floor Of Heaven" von Steve Wariner geht es zurück in das Jahr 1998. Aus der gleichen Zeit stammt auch die folgende kraftvolle Ballade "Ten Thousand Angels Cried" (1997) von LeAnn Rimes. Mit einem passenden Orgel-Intro, weiß man bei "That's What I Love About Sunday" von Craig Morgan sofort, wo der Song thematisch beheimatet ist.
Nach einigen Balladen wird man von Rodney Atkins rockigen "When It’s My Time" regelrecht wachgerüttelt. Doch mit "What Would Jesus Undo" von Michael Boggs setzt sich das musikalische Muster aus Klavier und Gitarre weiter fort. Das Ende verspricht wieder Abwechslung. Auf den ruhigen Country-Gospel-Song "Angel Band" von Vestal Goodman und Countrylegende George Jones folgt der "Man in Black" Johnny Cash mit seinem markanten Sound und dem Song "Daddy Sang Bass". Charlie Daniels hält das Tempo mit "I’ll Fly Away" hoch. Den Abschluss der Doppel-CD bildet der "The Duck Dynasty Song" von Amanda Stykes zur gleichnamigen TV-Show.
Fazit: Das Gros der Songs auf "Country Songs of Faith" sind dem Thema geschuldet Balladen mit einfühlsamen Piano-Parts. Dennoch: Songs von Tim McGraw, Rodney Atkins und nicht zuletzt Johnny Cash mischen die Tracklist auf und sorgen für Abwechslung. Bei der illustren Künstlerauswahl auf dieser Doppel-CD wird man musikalisch in keinem Fall enttäuscht.










