Glen Campbell

Wie der Hollywood Reporter berichtet, hat die Produktionsfirma The Record Company Production am Montag, den 29. September 2014, Klage gegen Glen Campbell eingereicht. Der Country-Sänger soll seinen Vertrag für die Produktion der Dokumentation "Glen Campbell: I'll Be Me" gebrochen haben.

In der Klage behauptet die Produktionsfirma, dass Regisseur und Produzent James Keach, der auch schon an "Walk The Line" mitgearbeitet hat, ein Exklusivvertrag mit Glen Campbell hat ein Filmprojekt zu entwickelt über Glen Campbell oder mit der Teilnahme von Glen Campbell. Der Vertrag führt weiter aus, dass bei dem Projekt auch die Plattenfirma von Cambell mit einbezogen werden müssen, da diese Keach und Campbell zusammengebracht habe.

Als Glen Campbell nun mit seiner Abschiedstournee begann und Teile von mitdrehte, um die Aufnahmen in der Dokumentation "Glen Campbell: I'll Be Me" zu verwenden, soll er Vertragsbruch begangen haben. Mit angeklagt ist auch die neue Produktionsfirma, Glen Campbell Enterprises, da James Keach nicht namentlich für die Idee genannt wird, die Rechte nicht bei der neuen Produktionsfirma liegen dürfen und das es keine finanziellen Ausgleich an James Keach gab. Die Klage lautet außerdem auf Verletzung der treuhänderischen Verpflichtung.

Glen Campbell soll nun offenlegen wieviel er an der Dokumentation verdient.

Nun wird spekuliert, ob Glen Campbell überhaupt in der Lage war den Vertrag zu unterzeichnen. Bereits am 7. Juni 2011 wurde eine Vorabversion des Vertrages unterzeichnet. Die endgültige Version wurde dann von beiden Parteien am 30. Juni 2011 unterschrieben - eine Woche nachdem Glen Campbell öffentlich gemacht habe, dass er an Alzheimer leide.

"Glen Campbell: I'll Be Me" wurde auf dem Nashville Film Fest im April diesen Jahres uraufgeführt und wurde mit dem Gibson Music City / Music City Films Grand Jury Preis ausgezeichnet. Am 24. Oktober 2014 soll die Dokumentation nun in die US-Kinos kommen.


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