Waylon belegt Platz 18 beim Eurovision Song Contest 2018

Waylon

Für die Niederlande holt Waylon den 18. Platz beim ESC 2018.

In Kiew holte Salvador Sobral 2017 mit seinem Lied "Amar Pelos Dois" 758 Punkte und damit den Eurovision Song Contest erstmals nach Portugal, dessen Hauptstadt Lissabon der Veranstaltungsort für den Eurovision Song Contest 2018 ist. In dem bunt gemischten Musikprogramm nahmen 26 Länder teil, darunter die Niederlande, die mit Waylon und "Outlaw In 'Em" einen Country-Song ins Rennen schickten.

Waylon trat beim Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon - vor circa 200.000 Fernsehzuschauern weltweit - auf Platz 23 an. Ein undankbarer Platz. Im Vergleich zum Auftritt im Halbfinale war der Auftritt Im Finale nahezu identisch. Die Bandmitglieder von Waylon wurden im Laufe des Songs "Outlaw In 'Em" zu Tänzern, die aber nicht gut choreographiert tanzten, sondern eher Zuckungen hatten. Das glich teilweise eher epileptischen Anfällen, denn Tanzgrooves. Da hätte sich Hans Pannecouke, der schon den Auftritt der Common Linnets inszenierte, etwas besseres ausdenken könnten.

Der Auftritt von Waylon beim Eurovision Song Contest 2018

Waylon - Outlaw In ‘Em - The Netherlands - LIVE - Grand Final - Eurovision 2018

Waylon represented The Netherlands at the Grand Final of the 2018 Eurovision Song Contest with the song Outlaw In ‘Em.

Die Punkte für Waylon

Das spannenste beim Eurovision Song Contest ist immer die Punktevergabe. Für Waylons "Outlaw In 'Em", aus dem Album "The World Can Wait", wurde wie folgt abgestimmt: Keine Länderjury gab Waylon 12 Punkte. 10 Punkte gab es von den Nachbarn aus Belgien. Die Ukraine gab 8 Punkte, Rumänien 8 Punkte, Polen 8 Punkte, Serbien 7 Punkte, Slowenien 7 Punkte, Frankreich 6 Punkte, Deutschland 5 Punkte, Georgien 5 Punkte, Lettland 5 Punkte, Norwegen 4 Punkte, Ungarn 4 Punkte, Montenegro 3 Punkte, Armenien 3 Punkte, Litauen 3 Punkte, Österreich 1 Punkt, Moldau 1 Punkt und Estland 1 Punkt. Insgesamt sprachen die Jurys Waylon 89 Punkte zu. Die Zuschauer gaben den Niederlanden 32 Punkte. Das macht zusammen 121 Punkte. Von dem deutschen Publikum gab es keinen einzigen Punkt für Waylon.

Was beim ESC 2018 noch passierte

Auf Startplatz 9 trat SuRie, der Name setzt sich aus den beiden Vornamen (Susanna Marie) der Künstlerin zusammen, für Großbritannien an. Ihre Darbietung des Titels "Storm" wurde gestört, als ein Mann aus dem Publikum auf die Bühne rannte und ihr das Mikrophon entriss. SuRie reagierte souverän und klatschte weiter zur Musik, während das Publikum den Gesangspart übernahm. Die Sicherheitskräfte konnten den Mann schnell überwältigen und SuRie das Mikrophon zurückgeben.

Bereits 2010 störte ein Flitzer den Auftritt von Daniel Diges im ESC Finale und der Sänger, der mit "Algo pequeñito" Spanien vertrat, durfte am Ende, direkt vor der Abstimmung, seinen Song noch einmal ungestört vortragen. Znächst hieß es, dass auch SuRie dieses machen würde, doch im Laufe der Sendung wurde entschieden, dass man diesen zusätzlichen Auftritt nicht machen wird.

Den Eurovision Song Contest 2018 gewann Netta für Israel mit 529 Punkten. Deutschland belegte mit Michael Schulte und seinem Song "You Let Me Walk Alone" Platz 4 und bekam 340 Punkte.


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Joschis Avatar
Joschi antwortete auf das Thema: #58560 1 Woche 3 Tage her
Ich verstehe nicht warum man diesen "toten" Wettbewerb immer noch jährlich durchführt.
Erstens sind doch die Zeiten bei dene der Wettbewerb Weltstars hervorgebracht hat wie ABBA, Nana Mouskouri, Cliff Richards, Julio Iglesias, Olivia Newton-John oder Celine Dion, schon lange vorbei.

Der Grund dafür liegt wohl nicht alleine an dem Wettbewerb, wohl eher an der Tatsache das es mittlerweile zuviele Künstler gibt, das es das Internet gibt, wo man genug Auswahl hat, jederzeit sich Musikvideos anschauen kann und nicht wie bei uns in den 80iger einmal die Woche die Formel Eins geschaut hat.

Der Eurovision Song Contest ist mittlerweile nur noch wie DSDS, kurz vor und solange die Sendung läuft, sind die Künstler noch im Gespräch, nach einer Woche sind sie schon vergessen.

Dazu muss man ganz klar sagen, der Wettbewerb ist doch überhaupt kein "MUSIKWETTBEWERB" mehr, es ist eher ein Show - Mode - Wettbewerb.
Wie kann es sein, das keine Bands dabei Live Musik machen, Back round Sänger die man gar nicht sieht, wichtiger ist wohl eher das Bühnenbild und die Show darum. Aber solange es Leute gibt, die dabei zuschauen wird es diesen Wettbewerb noch geben.

Das Waylon so schlecht abgeschnitten hatte, lag wohl an den "zappelten Tänzern", die passten überhaupt nicht ins Bild einen normale Band wäre die bessere Entscheidung gewesen, hier kann man klar sagen, weniger ist mehr.

Die deutsche Darbietung hat etwas von Country, ich meine jetzt nicht unbedingt wegen der Musik sondern eher vom Text, ein Mann der über sein toten Vater singt.

Gut ist halt das Waylon nicht gewonnen hat, sonst würde es wieder heißen, Country wäre so beliebt in Europa denn das ist ein Wunschtraum.............noch............denn was man nicht kennt, kann man nicht mögen :-)
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Harald antwortete auf das Thema: #58561 1 Woche 3 Tage her
eine Frage, Joschi,
wann hat Olivia Newton-John beim ESC mitgemacht und für welches Land?? Ich kenne des ESC jetzt seit 1972 und kann mich nicht erinnern, dass Olivia da einmal mitgemacht hat. (oder sie ist letzter geworden;) ;)
PS: das heisst aber nicht, dass ich den ESC im Fernsehen anschaue. So etwas tue ich mir nicht an. Ich habe das gestrige Ergebnis mitten in der Nacht im Radio auf der Heimfahrt vom Bühler Bluegrassfestival zufällig mitbekommen.

Harald
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Joschi antwortete auf das Thema: #58562 1 Woche 3 Tage her
@ Harald

Hier ist die Seite woher ich die Information habe mit Video vom Grand Prix 1974:

songcontest.ch/60-jahre-esc-weltstars-be...vision-song-contest/
Haralds Avatar
Harald antwortete auf das Thema: #58563 1 Woche 3 Tage her
Tatsächlich. Mein Gott, daran erinnert sich niemand mehr. Und speziell 1974 brach die Abbamania aus, die ich damals live miterleben durfte. Da hat man den Grand Prix noch Samstagabends angeschaut. (es kam ja auch nichts anderes)
Vielen Dank für die Info.

Harald