Jo Dee Messina veröffentlicht nach zwölfjähriger Pause das Album "Bridges"
In den letzten zehn Jahren musste Jo Dee Messina sowohl kleinere als auch herzzerreißende Rückschläge hinnehmen: Verluste, Kämpfe und Krankheiten, die jemanden ohne einen Funken Hoffnung, an dem man sich festhalten konnte, vielleicht zerstört hätten. Ihre Musik. Ihre Kinder. Ihr Glaube. All das ist in "Bridges" verwoben.
"Ich habe mit anderen Leuten Songs für andere Künstler geschrieben und die Leute sagten: 'Das solltest du aufnehmen'", erzählte Jo Dee Messina im Interview mit Kelly Clarkson bei ihrem Auftritt in der "The Kelly Clarkson Show". "Ich schrieb einen weiteren Song und sie sagten: 'Das solltest du aufnehmen.' Es ist so anders als früher, als ich schrieb, als es noch ein ganzes System mit einer Plattenfirma, einem Promotion-Team und all dem gab. Ich sagte: 'Ich habe keine Plattenfirma.' Ich schrieb mit einem Mann namens David Spencer, einem Produzenten, der sagte: 'Ich helfe dir, das Album zusammenzustellen, wenn du willst. Diese Songs sind wirklich großartig.'"
"Bridges" ist eine tiefgründige Reise durch Herzschmerz und Heilung, Glauben und Durchhaltevermögen
"Bridges" wurde fast ausschließlich von Jo Dee Messina geschrieben und ist ihr bisher authentischstes und persönlichstes Werk – eine tiefgründige Reise durch Herzschmerz und Heilung, Glauben und Durchhaltevermögen, Herausforderungen und Wachstum sowie die unerschütterliche Widerstandsfähigkeit, die sie im letzten Jahrzehnt geprägt hat.
"Ich wurde alleinerziehende Mutter. Ich habe meine Mutter verloren und vor kurzem dann auch meinen Vater, und dann hatte ich mit Krebs zu kämpfen", erklärte Messina. "Und so gab es eine Menge Umbrüche im normalen Alltag, nicht wahr? Und oh, habe ich schon erwähnt, dass ich zwei Kinder habe? Also, Männer großzuziehen und die Welt durch ihre Augen zu sehen und zu versuchen, sie zu führen – das ist ein Vollzeitjob."
Nach all diesen Umwälzungen wäre es nicht verwunderlich, wenn "Bridges" in Melancholie abgleiten würde, aber das tut es nie. Stattdessen konzentriert sich Messina auf Hoffnung, Liebe und die Wichtigkeit, jeden Tag ohne Reue zu leben. In dem Song "Days You Don’t Get Back" stellt sich Messina zum Beispiel vor, ihrem 17-jährigen Ich zu sagen: "Mach mal einen Gang zurück und wirf den gefälschten Ausweis weg." Sie sagt, es sei einer der ersten Songs, die sie geschrieben habe, als sie beschloss, wieder ins Studio zu gehen.
"Bei diesem Song dachte ich mir: 'Ich will einen Song schreiben, der genau dort ansetzt, wo ich gerade stehe'", erinnert sie sich an den Titel, den sie gemeinsam mit Tyler Hubbard von Florida Georgia Line geschrieben hat. "Wünsch dir die Tage nicht weg, die du nie wieder zurückbekommst. Man will immer das, was als Nächstes kommt. Man will den Führerschein. Dann will man 21 sein, dann will man 25 sein, dann will man eine Familie. Man sucht immer nach dem Nächsten, aber man muss lernen, den Moment zu lieben, in dem man sich gerade befindet."
Fazit: Jo Dee Messina ist zu einem Leitstern in der Musikwelt geworden, der Künstlern den Weg ebnet und eine neue Generation inspiriert. Ihr Comeback-Album "Bridges" zeigt, dass das sie es immer noch schafft auch die heutige County-Generation zu begeistern.










