Justin Townes Earle

Justin Townes Earle, Sohn von Steve Earle und Stiefsohn von Allison Moorer, wurde am vergangenen Donnerstag, den 16. September 2010, in Indianapolis, Indiana, verhaftet.

Ihm werden Körperverletzung, Trunkenheit in der Öffentlichkeit und Widerstand gegen die Staatsgewalt zur Last gelegt.

Justin Townes Earle hat am 16. September 2010 ein Konzert im "Radio Radio" in Indianapolis, Indiana, gegeben. Während des Konzertes soll es zu einer Auseinandersetzung mit dem Publikum gekommen sein. Es fing harmlos an, als ein Gast rief, wie sexy der Fiddler Josh Hedley sein. Der Bassist Bryn Davies sowie Earle lachten und Earle erwiderte: "Ich liebe es!". Vermutlich dadurch ermutigt rief das Publikum später immer wieder Sachen während des Konzertes und ein Gast forderte Earle im Laufe des Abends auf "Freebird" zu spielen. Earle antwortete humorvoll "Fuck Freebird, ich hasse Lynyrd Skynyrd". Kurz danach rief jemand "Zieh Dein T-Shirt aus" und Earle reagierte mit "zieh Du doch Dein T-Shirt aus". Als Earle dann Anfing "Can't Hardly Wait" zu singen warf ein Gast sein T-Shirt auf die Bühne, direkt auf die Gitarre von Earle. Earle schmiss das T-Shirt zu Boden, sah den Gast irritiert an und kommentierte die Aktion mit den Worten "Fuck You". Die Band beendete das Konzert mit "Walk Out", verließ anschließend die Bühne und gab keine Zugabe.

In seiner Garderobe soll Earle dann anschließend Mobiliar im Wert von 200,00 US-Dollar zerstört haben, die der Besitzer des Clubs gleich von der Gage einbehalten wollte. Ein Wort gab das andere und ein Streit brach aus. Nach Angaben der Tochter des Besitzers dachte diese Earle wollte ihren Vater schlagen, stellte sich in den Weg, um ihren Vater zu beschützen, und so soll der Schlag sie getroffen haben.

Die Polizei wurde gerufen, die Earle gleich verhaftete. Dieser Verhaftung soll sich Earle widersetzt haben.

Den Rest der Nacht hat Earle im Gefängnis verbracht und wurde am Morgen gegen eine Kaution in Höhe von USD 150,00 auf freien Fuß gesetzt.

Nach seiner Entlassung twitterte er: "Oh and Radio Radio in Indy and all its staff can kiss my f---ing a--!" (frei übersetzt: "Oh und Radio Radio in Indy und alle Angestellten können mich mal")

In einer Presseerklärung bestritt nun Earle den Tathergang, wollte sich aber auf Anraten seines Anwaltes noch nicht öffentlich äußern. Earle freut sich auf die gerichtliche Klärung, die am 19. Oktober 2010 beginnt.


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