Amanda Shires gibt sich auf ihrem neuen Album "Nobody's Girl" der Melancholie hin
Amanda Shirestaucht tief in das Ende einer großen Beziehung ein (ihre Scheidung von Jason Isbell wurde Anfang dieses Jahres vollzogen), wobei Verlust und Trauer die klaren Themen der Songs sind, die jeden ansprechen werden, der ebenso sehr leidet wie Shires auf dem größten Teil des Albums.
Nobody's Girl" ist eher etwas für leises Weinen in der Ecke
Die Lead-Single "A Way It Goes", die gemeinsam mit Lawrence Rothman geschrieben und produziert wurde, ist zart, mit Shires' sanfter Stimme, die mit einer subtilen Instrumentierung harmoniert, und bietet rohe Texte wie "I could tell you I felt like I was dying / Hugged my knees to my chest crying" (Ich könnte dir sagen, dass ich mich fühlte, als würde ich sterben / Ich umarmte meine Knie und weinte). In ihren gemeinsamen Jahren haben Amanda Shires und Jason Isbell in ihren Songs immer tief in ihre Realität geblickt, und Shires setzt dies hier alleine fort.
Amanda Shires spielt Geige, Tenorgitarre und Ukulele, allesamt sanfte Instrumente, und diese Traurigkeit war ohne mehrere Pausen nur schwer anzuhören, was das Hörerlebnis etwas unzusammenhängend machte. "Nobody's Girl" ist eher etwas für leises Weinen in der Ecke einer Bar, mit einer Flasche Rotwein in der Nähe.
In "Maybe I” erinnert mich Shires' Stimme an eine Ballade von Dolly Parton, die leise wie Schmetterlingsflügel flattert, um einen verletzlichen Moment zu betonen.
Amanda Shires setzt auf Hoffnung
Manchmal gab es einen rockigeren, gitarrenlastigen Sound, der Hoffnung bot, wie bei "Piece of Mind", doch Shires' Gesang reichte nicht über die Musik hinaus, wie es die Musik suggerierte. "Strange Dreams" bot ebenfalls die Gegenüberstellung von Musik im sechsten Gang, und der sanfte Gesang steht manchmal im Widerspruch zur Energie, obwohl Shires' Harmonien gut zur Musik passen.
Der Album-Closer "Not Feeling Anything" ist ein wehmütiger Gesang, der an einer Zukunft ohne Traurigkeit festhält und Shires hoffentlich eine Plattform bietet, um ihr Leben nach der Trennung von einem Menschen, von dem sie dachte, er würde für immer bleiben, neu aufzubauen. Die Geige ist ein großartiges Licht, das die nächsten Schritte für sie signalisiert und den Weg nach vorne, auf dem sie vielleicht wieder "Somebody's Girl" werden könnte.
Fazit: "Nobody's Girl" ist ein zutiefst melancholisches Album, das nach hinten raus versucht etwas Hoffnung zu versprühen. Hoffen wir für Amanda Shires, dass das Album ihr hilf den Trennungsschmerz zu überwinden.










