Merle Haggard

Seit dem 2. Oktober 2009 läuft in denamerikanischen Kinosdie neue Dokumentation des Oscar-Preisträgers Michael Moore, "Capitalism: A Love Story".

Am Ende des Films ist Merle Haggard zu hören, der eine Cover-Version des Wood Guthrie Songs "Jesus Christ" singt.

"I war stolz den Song für den Film zu singen", sagt Haggard, der in den USA politisch engagiert ist.

Ein Starttermin für Deutschland, Österreich und Schweiz gibt es noch nicht.

In dem Film geht es um Gier und Korruption in der Wirtschaft, die nach Ansicht Moores das demokratische System in den USA untergraben haben.

Die Dokumentation führt die Wirtschaftskrise auf die Deregulierung unter dem früheren Präsidenten Ronald Reagan (Republikaner) zurück. Auch prangert er darin gierige Manager an, die nach Moores Ansicht das freie Unternehmertum ausgehöhlt haben, indem sich die Manager für eine Politik eingesetzt haben, die den reichsten ein Prozent der Bevölkerung genutzt habe, während sie den Arbeitern und der Mittelklasse geschadet habe.

Michael Moore befasste sich schon 1989 in seinemDebüt "Roger & Me" mit den Gebaren der Geschäftswelt und ihren Auswirkungen auf die Arbeitnehmer. Dabei ging es um einen Stellenabbau bei General Motors in seiner Heimatstadt Flint, Michigan, und sein Bestreben, dem damaligen GM-Chef Roger Smith vorgelassen zu werden.

Einen Oscar gewann Moore 2002 bei den 75. jährlichen Academy Awards für "Bowling for Columbine" - ein kritischer Film über die liberalen Waffengesetze der USA.

In Deutschland wurde Moore durch seine Dokumentation Fahrenheit 9/11 bekannt.

2007 wurde er ein weiteres mal für den Oscar nominiert, diesmal für seine Dokumentation "Sicko", die sich mit dem Gesundheitssystem der USA auseinandersetzt. {discuss forum:1}


Anmelden