Im Haus von Loretta Lynn soll es spuken. Selbst ein bekanntes Medium weigerte sich jetzt, eine Nacht in dem Gebäude zu verbringen.

Das Ranch-Haus von Lynn bei Hurricane Mills, Tennessee, (in der Nähe von Nashville) gilt schon seit langem als Spukhaus und auch die Sängerin selbst ist Spukphänomen gegenüber aufgeschlossen.

Ende der 1960er erstand sie das heute teilweise öffentlich zugängliche Anwesen als neues und größeres Heim für Lynns Familie. Schon kurz nach dem Einzug stellten sich erste Spukerscheinungen, wie sich von selbst öffnende und schließende Türen, ein. Zudem behaupteten die Kinder immer wieder, in einigen Zimmern unbekannte Menschen mit historischen Kleidern und Frisuren gesehen zu haben.

Durch eigene Nachforschungen erfuhr Lynn, dass das Haus Ziel von Auseinandersetzungen im US-amerikanischen Bürgerkrieg gewesen war und auf dem Gelände 19 Südstaaten-Soldaten begraben wurden. Auch Lorettas Sohn will mindestens einmal einen den Geist eines solchen Soldaten in seinem Zimmer gesehen haben.

Ein weiteres bizarres Merkmal des Hauses ist die so genannte "Slave Pit". Bei dieser "Sklavengrube" handelt es sich um ein dunkles und vergittertes Kellerloch, in dem einst Sklaven zur Bestrafung eingesperrt wurden. Lynn ist sich sicher, dass auch Geister dieser Sklaven das Haus unsicher machen - zumindest habe sie gemeinsam mit weiteren Zeugen Geräusche gehört, die sich anhörten, als nähere sich jemand in Ketten der Eingangstür.

Bei einer spiritistischen Sitzung soll sich den Teilnehmern dann ein Geist namens Anderson manifestiert haben, der dann wütend sogar einen Tisch in die Luft geschleudert und dadurch zerbrochen habe. Nachforschungen ergaben, dass ein einstiger Besitzer des Hauses auf den Namen James Anderson hörte und auch auf den Grundstück beerdigt ist.


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