Mit seinem vierten Studioalbum "Grey" beweist Kiefer Sutherland erneut seines hervorragendes Songschreiber-Können
An einen der meistgecoverten Klassiker hat sich Kiefer Sutherland auf "Grey" nicht ohne Grund herangewagt. "The Bottle Let Me Down" von Merle Haggard aus dem Jahr 1966 wird wohl nie aus der Mode kommen, solange es Country Music gibt. Menschen, die mit der Alkoholsucht hadern. Auf seinen Konzerten spielt er den Song seit langem schon und er kommt an. Immer wieder und überall. Vielleicht, weil er ehrlich gemeint ist. Wie alles, was der Country-Sänger darstellt. Auf der Bühne oder im Studio ist er kein Schauspieler, sondern einfach echt.
Die Musik auf "Grey" ist fest entschlossen
Kiefer Sutherland hat es nicht nötig, Experimente einzugehen. Nach "Down in a Hole", "Reckless & Me" und "Bloor Street" ist "Grey" der nächste Ausruf voller Leidenschaft, die einfach nur die Genialität des Künstlers hervorhebt. Schwere Gitarrenriffs und der ganze Umfang der unglaublichen Dynamik des ursprünglich als Schauspieler berühmt gewordenen Mannes, der seit über 40 Jahren die Balance zwischen seinen beiden künstlerischen Berufen hält.
Die Vollständigkeit ist es wohl, die Kiefer Sutherland zu dem macht, was er seinem Publikum gibt. Er hat nie etwas opfern müssen, seine Fähigkeiten nie einschränken, sondern aus ihnen in vollem Umfang schöpfen können. Dies darf der Hörer auch auf "Grey" mitnehmen. Alle Emotionen der Vergangenheit sind wieder vorhanden und werden offenbart, es wird übertragen, was man erwartet hat.
Produziert wurde "Grey" von Ethan Johns, der den Sinn der Songs und ihre Gewichtung trifft. Diese wurden über einen Zeitraum von zwei Jahren von 2024 ab aufgenommen. Er habe weniger über Beobachtungen geschrieben als über persönliche Gefühle, die ihn durch sein eigenes Leben geführt hätten, so Kiefer Sutherland.
Vorab veröffentlicht war bereits "Simpler Time", eine Reflektion über seine Jugend und eine Erinnerung an eine Zeit, in der man sich im sozialen und politischen Bereich noch sicherer gefühlt habe. Er sei sich bewusst, dass man die Zeit der Jugend oft durch eine rosa Brille sehe, so der Songwriter, aber in diesem Fall sei das nicht so.
Fazit: Das vorliegende Album schöpft den kompletten Rahmen der Bedeutung von Kiefer Sutherland in seinem nächsten Schritt im Prozess als Musiker aus. "Grey" schafft erneut die Verbindung zum Publikum und umfasst die Bandbreite von American und Country-Rock der gehobenen Klasse.










