Elvis Presley

Selbst wenn man nicht zu den Verschwörungstheoretikern gehört, bekommt man das Gefühl, dass Elvis gar nicht tot ist. Alleine in den USA sind zurzeit vier Filme in Arbeit, die sich alle um den King drehen.

Das Spektrum reicht von Independent-Filmen bis hin zu Hollywood Produktionen.

Der vermutlich interessenteste Film für Elvis-Fans dürfte die Dokumentation "The Identical" sein. Fans wissen, dass Elvis Gospel Musik geliebt hat. Nicht selten hat er seine Musiker nach einem Auftritt in seine Hotel-Suite gebeten und mit ihnen die Lieder gesungen, die er als Kind gelernt hat. Diese Zusammenkünfte dauerten oft bis in den frühen Morgen. Der Independent-Film, der ein Budget von drei Millionen US Dollar hat, befasst sich nun mit dieser Seite des King. Ryan Pelton, der auch im echten Leben ein Elvis-Imitator ist, hat die Hauptrolle übernommen. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Howie Klausner, der auch schon das Drehbuch für "Space Cowboys" schrieb.

In seinem Leben wurde Elvis 14-mal für den Grammy nominiert, aber nur dreimal ausgezeichnet und das in Gospel-Kategorien: Für die Alben "How Great Thou Art" (1967) und "He Touched Me" (1972) sowie für den Live-Konzert-Mitschnitt von "How Great Thou Art" (1974). 1971 erhielt der den Grammy für sein Lebenswerk.

Der zweite Film wird von Fox 2000 Pictures produziert und trägt den Arbeitstitel "Last Train to Memphis". Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Peter Guralnick. Auch wenn noch keine Darsteller bekannt sind, plant 20th Century Fox den Kinostart für 2014. Der Film wird dann vermutlich auch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz in die Kinos kommen.

Der dritte Film "Elvis & Nixon" basiert auf dem Treffen des King mit dem Präsidenten im Jahre 1970. Eric Bana ("Star Trek") wird in die Rolle von Elvis Presley schlüpfen und Luke Wilson ("Natürlich Blond!") wird Elvis' Bodyguard Sonny West spielen. Außerdem werden Kevin Connolly ("Entourage") und Danny Huston ("X-Men Origins: Wolverine") als Richard M. Nixon vor der Kamera stehen. Elvis Presley wurde damals in das Weiße Haus eingeladen, nachdem er dem Präsidenten einen Brief geschrieben hat, in dem er vorschlug, ihn zum "Federal-Agent-at-Large" im "Bureau of Narcotics and Dangerous Drugs" zu machen. Während des Treffens am 21. Dezember 1970 überreichte Elvis dem Präsidenten einen 45er Colt.

Bei dem Treffen soll, laut Verschwörungstheoretikern, auch der Plan für Elvis angeblichen Tod entstanden sein. Denn der King soll in einem Kronzeugenschutzprogramm Unterschlupf gefunden haben. Das FBI und Präsident Nixon hielten ein solches Programm, wegen der Mafia, für eine gute Idee.

Über den vierten Film "Fame & Fortune" ist noch nicht viel bekannt. Aber Sonny West, Elvis' Bodyguard, soll das Drehbuch geschrieben haben. Der Film basiert auf einer Geschichte, die West niedergeschrieben hat.

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