Toby Keith

Die diesjährige Nobel-Preis-Verleihung scheint nicht unter einem günstigen Stern für die Amerikaner zu stehen.

Am Anfang wurde das Komitee kritisiert, dass Präsident Barrack Obama mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wird. Das Komitee sagte damals, dass man auch die Visionen eines friedlichen Miteinanders unterstützen müsse.

Nachdem Barrack Obama bekannt gab, dass man die Truppen in Afghanistan aufstocken werde, wurde die Kritik, vor allem beim norwegischen Volk, lauter. Nachdem auch noch aus Sicherheitsgründen Veranstaltungen mit Kindern abgesagt wurde, schien die Stimmung zu kippen.

Auch Toby Keith, der auf dem Konzert zur Preisverleihung singen sollte, wurde davon erfasst. Zwar waren seine Konzerte in Norwegen (zusammen mit Steff Nevers) vor wenigen Wochen ausverkauft und sein Album "American Ride" hat bereits Gold-Status, das hinderte die norwegische Presse aber nicht den Country-Sänger hart anzugreifen.

Vor allen sein Pro-Kriegs-Lied "Red, White and Blue – The Angry American" erhitzt die Gemüter der Skaninavier. Denn ein Künstler mit so einer Einstellung sollte nicht auf einem Konzert für den Friedensnobelpreis auftreten. Dafür haben sogar einige Parlamentarier das Nobel Komitee kritisiert.

Toby Keith reagierte in seiner Pressekonferenz: "Wenn jemand sagt, dass ein einzelner Song, von insgesamt 27 Nummer 1 Hits und 30 Millionen verkauften Alben unangemessen ist, dann kann man sich natürlich daran hochziehen. Keith kündigte an auch weiter die US-Truppen zu unterstützen auch Obama und seine Entscheidung 30.000 Soldaten mehr nach Afghanistan zu schicken, hätten seine Unterstützung. 'Wenn Präsident Obama mehr Truppen nach Afghanistan schicken muss, um das Böse zu bekämpfen, werde ich unsere Jungs unterstützen, damit sie gewinnen können…und ich werde mich dafür nicht entschuldigen. Ich bin ein Amerikaner und ich stimme für unser Team das Böse zu bekämpfen.'"

Übrigens: Barack Obama hat das Konzert von Toby Keith nicht besucht, da sein Terminplan dafür keinen Platz mehr hatte.


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