Präsident Barack Obama

Die gestrige Aktion von Kanye West hat bereits gestern hohe Wellen geschlagen und Künstler aller Musik-Genre haben sich von dem Rapper distanziert.

Nun hat sich wohl der populärste Amerikaner zu Wort gemeldet. Laut der Englischen Tageszeitung The Sun soll Präsident Barack Obama in einem Interview, das mit dem Journalisten Terry Moran geführt wurde und der den Auszug kurzzeitig auf Twitter gestellt hatte, gesagt haben: "Kanye West sei ein Esel". Allerdings wurde diese Aussage auf Twitter wieder gelöscht, weil sie nicht zur Veröffentlichung gedacht war.

Kanye West war bei der MTV-Preisverleihung in New York auf die Bühne gestürmt, als die Country-Sängerin Taylor Swift sich gerade für ihre Auszeichnung bedanken wollte. Er nahm ihr das Mikrophon aus der Hand und sagte, dass Beyoncé statt ihrer den Preis verdient hätte.

Bereits gestern entschuldigte sich der Rapper in der neuen Jay Leno Show im US-Fernsehen: "Es war sehr schwer. Allein die Tatsache, dass ich jemandem wehgetan und einer talentierten Künstlerin ihren großen Moment versaut habe, war furchtbar. Es war falsch und ich habe mich einfach danebenbenommen."

Leno ließ aber nicht locker und fragte nach: "Kanye, was hätte Deine verstorbene Mutter von Deinem Auftritt gehalten?" Da war es endgültig vorbei mit der Fassung. Kanye West schwieglange 15 Sekunden lang und brachte keinen Ton heraus. Schließlich sagte er: "Ich kenne Schmerz. Ich schäme mich einfach nur dafür, dass ich jemand anderem Schmerz zugefügt habe. Ich werde etwas Zeit brauchen, um das alles zu analysieren und zu sehen, wie ich aus mir einen besseren Menschen machen kann."

Natürlich hat sich inzwischen auch Taylor Swift dazu geäußert. In der US-Zeitschrift People sagte sie, dass sie West seinen Auftritt nicht allzu übel nehme. "Ich kenne ihn nicht und ich habe ihn vor diesem Abend noch nie getroffen. Aber ich will hier keinen Streit anzetteln." Allzu traurig über den Zwischenfall sei sie auch nicht, schließlich habe sie unzählige Glückwünsche über die neuen elektronischen Medien, wie SMS und Twitter, bekommen.


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