Die 55. jährlichen Grammy-Awards (2013) - Die Country-Gewinner

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Am Sonntag den 10. Februar 2013 hatte die National Academy of Recording Arts and Sciences zur Verleihung der 55. jährlichen Grammy Award Verleihung ins Staples Center in Los Angeles, Kalifornien, geladen. ProSieben übertrug die Verleihung, die zum zweiten Mal von LL Cool J moderiert wurde, live in die Wohnzimmer. Es gab Nominierte in 81 Kategorien und die Gala wurde von Taylor Swift musikalisch eröffnet.

Nach Swift standen u.a. noch Rihanna mit Sting und Bruno Mars gemeinsam auf der Bühne und auch Elton John und Justin Timberlake steuerten musikalische Auftritte bei.
 
Im Vorfeld der 55. Grammy Awards sorgte eine Ankündigung des amerikanischen Fernsehsenders CBS für Furore: In einer E-Mail forderte das Network weiblichen Stars auf weniger nackte Haut zu zeigen als in den letzten Jahren. Man wolle damit Empörungen der Zuschauer vorzubeugen.

Hier ist die Liste der Country-Künstler, die einen Preis mit nach Hause nehmen konnten:

Es wäre schön gewesen, wenn Taylor Swift nicht nur den ersten Auftritt gehabt hätte, sondern auch in der Kategorie 1, Aufnahme des Jahres, den Preis bekommen hätte. Der ging an "Somebody That I Used To Know" von Gotye Featuring Kimbra.

Auch Hunter Hayes hatte in der Kategorie 4, Bester neuer Künstler, kein Glück, der Titel ging an Fun.

In der neuen Kategorie 26, Beste Country-Solo-Künstler Darbietung, überzeugte Carrie Underwood mit "Blown Away" die Jury.

Wenig überraschend erhielten Little Big Town für "Pontoon" in der ebenfalls neuen Kategorie 27, Beste Country-Duo/Gruppen Darbietung, den Grammy.

Die Kategorie 28, Bester Country-Song, sorgte dafür, dass "Blown Away" während der Gala gleich noch einmal genannt wurde. Der Song, geschrieben von Josh Kear & Chris Tompkins und gesungen von Carrie Underwood, erhielt die Auszeichnung.

In der Kategorie 29, Bestes Country-Album, ging die Auszeichnung an "Uncaged" von der Zac Brown Band. Die Auszeichnung wird für Zuschauer aus Deutschland verwunderlich sein, denn die hiesige Plattenfirma behauptet stets, dass die Zac Brown Band ja keine Country-Künstler sind.  

Als Bestes Americana Album, Kategorie 450 ging das goldene Grammophon an "Slipstream" von Bonnie Raitt.

In der 46. Kategorie, Bestes Bluegrass Album, zeichnete die Jury "Nobody Knows You" von den Steep Canyon Rangers aus.

Leider leer ging Julianne Hough im Cast für den Soundtrack zu "Rock of Ages", in der Kategorie 56, Bester Compilation Soundtrack für visuelle Medien, aus. Der Preis ging an "Midnight In Paris".

Damit Taylor Swift dieses Jahr aber nicht ganz leer ausgeht, haben die Mitglieder der Recording Academy den Song "Safe & Sound" (aus dem Soundtrack Soundtrack zu "Die Tribute von Panem") geschrieben von T Bone Burnett, Taylor Swift, John Paul White & Joy Williams und gesungen von Taylor Swift Featuring The Civil Wars, mit einem Grammy in der Kategorie 58, Bester Song, der für visuelle Medien geschrieben wurde, ausgezeichnet.

Hier gibt es die Liste der Nominierten.


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