Holly Bobo

Aus den schlimmsten Befürchtungen ist nun traurige Gewissheit geworden: Am Sonntag, den 7. September 2014, wurden Holly Bobos sterbliche Überreste in einem Wald in Decatur County, Tennessee, gefunden. Ein DNA-Test verschaffte letzte Gewissheit. Bobo, die Cousine von Country Sängerin Whitney Duncan, verschwand im April 2011 unter mysteriösen Umstanden.

Holly Bobos Familie veröffentlichte ein emotionales Statement, nachdem sie die niederschmetternde Nachricht erreichte: "Wir haben eine kostbare Tochter, Schwester, Enkelin, Cousine und Freundin verloren. Doch die Täter haben ihre Seele verloren. Hollys Seele ist das Einzige, das ihre Brutalität nicht schmälern oder zerstören konnte. Wir werden Gerechtigkeit suchen".

Auch Duncan teilte ihre Gefühle auf Twitter mit: "Mir war nicht bewusst, wie sehr ich an einem kleinen Stückchen Hoffnung festgehalten habe, bis ich loslassen musste. Danke für eure Gebete". Später postete Duncan ein Foto, auf dem sie und Bobo gemeinsam zu sehen sind. "Als wir noch Kinder waren… Ich weiß, dass sie ein Engel im Himmel ist und uns ein wenig Frieden gibt", schrieb sie dazu. Seit dem ersten Tag arbeiten die Behörden mit Hochdruck daran, Licht in das Dunkel des undurchsichtigen Falles zu bringen. Zwei Männer, die unter dringendem Tatverdacht stehen, wurden bereits des Mordes und der Entführung beschuldigt. Beide plädierten auf "nicht schuldig" und ein Urteil steht noch aus. Im Mai wurden zwei weitere Männer verhaftet, die der Beihilfe beschuldigt werden und außerdem Beweismaterial manipuliert haben sollen. Es sei möglich, dass noch mehr Personen in den Mord verwickelt seien, ließ Sheriff Keith Byrd verlauten. "Sie können davonlaufen, aber sie können sich nicht verstecken", fügte er hinzu. Im Falle einer Verurteilung droht den Tätern die Todesstrafe.


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