Nach seinem Debüt-Album "Cold Beer & Country Music" legt Zach Top direkt mit " Ain't in It for my Health" nach
Als Zach Top im April 2024 mit seinem Debüt-Album "Cold Beer & Country Music" die Country-Bühne betrat, war der Hype um den Jungen aus Washington groß und riss seitdem nicht ab. Im Gegenteil. Spätestens mit seinem Hit "I Never Lie" war auch der letzte Zweifler überzeugt, es hier mit jemandem zu tun zu haben, der seine Leidenschaft für Retro-Country eben wirklich nicht vorspielt, sondern sie mit einer derartigen Überzeugung lebt, dass er von vielen schon als "Sohn von Alan Jackson" betitelt wurde. Nicht nur wegen seiner äußeren und stimmlichen Ähnlichkeit mit dem Country-Star.
Der unglaubliche Aufstieg von Zach Top
Zach Tops Geheimnis seiner fast blitzartiger Karriere mag seine Natürlichkeit sein. Dies ist auf jeden Fall ein Attribut, welches ihn mit Alan Jackson verbindet. Beide waren und sind nie der Typ Mensch, der sich ins Rampenlicht drängt und den großen Showman mimt. Dass er sich in der Reihe der Neo-Traditionalisten so schnell nach oben gespielt hat, ist möglicherweise dieser Strategie zu verdanken. Und seiner gnadenlos stimmigen Songauswahl, die er auch auf "Ain't It For My Health" erneut umsetzt.
Noch immer könne er sein neues Leben nicht fassen, so Zach Top. Seit er die Farm seiner Eltern verlassen habe, um Musik zu machen, habe er diesen unglaublichen Erfolg erleben dürfen. All diese Erlebnisse spiegelt der Künstler nun auch in seinen 15 Songs auf dem neuen Album.
Revival der 90er Jahre
Bereits in der Debüt-Single "Good Times & Tan Lines" knüpft Zach Top an den Neo-Traditional Country-Sound an, der ihn berühmt gemacht hat und schwimmt auf der Alan Jackson-Welle im wahrsten Sinn des Wortes weiter. Der Song ist komplett an dessen "Chattahoochee" angelehnt und auch das Video dazu kopiert bewusst die Stimmung der damaligen Zeit. Nostalgie pur, die sich auch in den meisten der 15 Titel fortsetzt.
Ein wenig an die Melancholie eines George Straits "I Can Still Make Cheyenne" erinnert "South of Sanity", in welchem der Cowboy bedauert, dass sein Leben auf der Straße und jeden Morgen in einer anderen Stadt aufzuwachen dann doch ihr Tribut fordern und es eben die Entscheidung sei, die er für das Rodeo getroffen habe und nicht für die Sicherheit eines Zuhauses bei einer Frau.
Zach Top liefert die Garantie, dass alles, was er bringt, reine Traditional Country Music sein wird. Hinter jeder Note und hinter jedem Wort stehen Fiddle und Steel Guitar und das Gefühl von Wahrheit und Loyalität. Er weiß, den Schmerz des Verlassenwerdens darzustellen, wie in "Livin' a Lie" oder fordert auch mal zu Ausgelassenheit auf, wie in "Honky Tonk 'Til It Hurts".
Nun, Produzent Carson Chamberlain hat wohl einfach die Philosophie seines Künstlers verstanden und wenn dies passiert, kommt ein solches Wunderwerk heraus. Kein einziger der Songs weicht vom Konzept ab und "Ain't it For my Health" ist am Ende der geniale Mix aus musikalisch umgesetzten Lebensweisheiten eines jungen Mannes, der doch so weise und klar spricht.
Fazit: Zach Top ist vielleicht einer der schimmerndsten aufgehenden Sterne des Country-Himmels und mit "Ain't It For My Health" hat er dieses Leuchten noch weiter verstärkt.











