Americana Experience

Vom 22. Mai bis 1. Juni stand das bei Nashville, Tennessee, gelegene Franklin unter dem Motto "Americana Experience" - über 50 Acts waren in zehn Locations zu sehen. Den Abschluss bildete das Cross-Count y Lines Festival mit Stars wie Patty Griffin und John Hiatt.

Das keine 30 Autominuten von Nashville entfernte Franklin etabliert sich zusehends als Hotspot für Live-Musik. Vor allem, wenn es um Americana geht. Im historischen, im schmucken Art Deco-Design gehaltenen Franklin-Theatre gastieren regelmäßig hochkarätige Acts wie Sheryl Crow und Pam Tillis, in den traditionellen Restaurants wie Pucketts und Gray's treten Newcomer, Geheimtipps und etablierte Künstler auf. Vom 22. Mai bis zum 1. Juni 2014 präsentierte die kürzlich zur schönsten Kleinstadt des amerikanischen Südens gewählte Mini-Music-City nun erstmals die "Americana Experience". Über 50 Acts waren - nicht selten bei freiem Eintritt - in zehn verschiedenen Locations.

Darunter Americana-Schwergewichte wie Pat and Jamie McLaughlin, Raven Cliff und Larry Sparks & The Lonesome Ramblers. Aubrey Preston, eine der Americana-Triebfedern der Region zu CountryMusicNews: "Mit der Aktion wollen wir unsere Kultur würdigen und gleichzeitig auf die verschiedenen musikalischen Ausdrucksformen des Americana Music Triangle verweisen. Das Feedback ist phänomenal. So gut wie alle Konzerte waren komplett ausverkauft."

Den finalen Höhepunkt der Americana-Tage bildete am 31. Mai das "Cross-County Lines Festival". Idyllisch im Park der Harlinsdale Farm gelegen, gastierten auf zwei Bühnen sieben Acts. Neben Geheimtipps wie Brandy Clark (sie schrieb u.a. "Better Dig Two" für The Band Perry) und Singer/Songwriter Joe Pug setzten "Pistol Annie"- Ashley Monroe, Grammy-Gewinnerin Patty Griffin und Kult-Songwriter John Hiatt mit ihren Bands die Highlights. Und: sie wiesen dabei die erstaunliche Bandbreite des Americana-Sounds auf - von leisen Folk-Klängen bis hin zum kraftvollen, bluesgetränkten Country-Rock à la John Hiatt.

Jed Hilly

"Americana ist ein Auffangbecken für verschiedene Stilrichtungen der amerikanischen Roots-Musik", sagt Jed Hilly, Chef der Americana Music Association und Mit-Organisator des Events, "Country, Blues, Bluegrass, Cajun, Folk und sogar Jazz fließen mit ein. Das macht den Reiz aus." Und erklärt auch den Zulauf, den Americana genießt. Wie sehr der hemdsärmelige, ehrliche Sound die unterschiedlichsten Menschen begeistert, wurde auch bei dem Festival deutlich - rund 3.000 Zuschauer, im generationsübergreifenden Alter von 18 bis über 70 Jahre. Alle erlebten sie eine entspannte, laue und sternenklare Musiknacht, mit einigen der leuchtendsten Stars des Genres. "Die Premiere hätte nicht besser laufen können", bilanziert Aubrey Preston zufrieden, "jetzt planen wir bereits die Americana Experience für 2015." Wer an hochkarätiger Musik in authentischem Ambiente interessiert ist, sollte sich schon jetzt Ende Mai 2015 einen Franklin-Besuch im Kalender vormerken.

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite des Veranstalters oder auf der Webseite des Williamson County Convention & Visitors Bureau.




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