Die Munich Country Night feiert erfolgreich Premiere in München

Munich Country Night mit Danny Myler, Cat Lion & Flo Rider

"I'm here for a good time, not a long time" steht auf dem Rücken eines Cowboys am Montagabend im Münchner Schlachthof. Könnte fast das Motto der "Munich Country Night" sein, denn mit gleich drei Genreacts auf der Bühne bekommen alle wirklich eine gute Zeit.

Die ausverkaufte Munich Country Night dauert fast fünf Stunden bis Mitternacht

Wobei das mit der Länge nicht so ganz stimmt, denn die coole Country-Sause geht beinahe bis Mitternacht. Das von CountryMusicNews.de präsentierte Konzert im Münchener Schlachthof ist bis auf den letzten Platz ausverkauft.  

Flo Rider entfaltet sein Potential

Country ist im Kommen und es "verirren" sich auch immer mehr US-Größen nach Deutschland. Einer, der im Geschehen mitmischen will und dank seiner Klasse wohl auch tun wird, ist Flo Rider, bürgerlich Florian Hanselmann, mit seiner Band.

Der Baden-Württemberger aus Blaufelden tritt als Erster auf und hinterlässt nach 45 Minuten einen ziemlich guten Eindruck. Er und seine Jungs spielen keinen klassischen Country, wie er selbst sagt. Flo Rider macht eher New- oder auch Modern Country mit Pop-, Rock- und Americana-Elementen. Sehr cool, als man beispielsweise nach einer passionierten Performance von Neil Youngs "Hey, Hey, My, My" in eine eigene stark rockende Nummer übergeht.

Die Jungs haben Potenzial und das Herz und den Hut in Sachen Country auf dem rechten Fleck. Das hat auch die mehrfach ausgezeichnete Danny Myler im Anschluss.

Danny Myler setzt musikalisches Ausrufezeichen

Selber an der Akustischen wird Danny Myler von Barry Beard an der elektrischen Gitarre begleitet.

Mit Bart, Hut und langen Haaren ein echter Bilderbuch-Biker. Myler nennt ihren Kompagnon humorvoll "der kleine Bruder von Chris Stapleton". Dabei passt er nicht nur optisch, sondern auch klanglich gut zur Country-Sängerin.

Die Gitarren und Timbres der beiden ergänzen sich perfekt und machen so einen Song wie "Make The Onions Cry" ansprechend und authentisch. Auch die traurige und dramatische Nummer "Little Thoughts Are Noisy", in der es um häusliche Gewalt geht, wirkt und geht tief rein. Dabei können die Zwei auch fröhlich; es wird begeistert mitgeklatscht und in den vorderen Reihen gelinedanced.

Mit "The Cowboy in Me" aus der Erfolgsserie "Yellowstone" zum Schluss setzt man ein zum Abend passendes musikalisches und metaphorisches Ausrufezeichen.

Noch kurz am Rande: Ein schönes Bild, als sich Beard auf der Bühne mit einer Wasserflasche die Bierflasche öffnet. Geht's noch cooler? Nicht unbedingt cooler, aber definitiv glamouröser ist der dritte Act des Abends: Cat Lion.

Cat Lion kennt und kann Country

Die Österreicherin Cat Lion zieht in wechselnden glänzenden, goldenen und glitzernden Outfits die Blicke im ausverkauften Schlachthof auf sich.

Die beiden Tänzerinnen und ihre Band tun ein Übriges, um für den Wow-Faktor zu sorgen.

Cat Lion kann sowohl mit eigenen Songs wie "Stop!" und "Bleeding Heart" als auch mit Covern von US-Stars wie Shania Twain überzeugen. Die Frau kennt und kann Country und macht sogar aus "Oops I Did It Again" von Britney Spears glammigen Country.

Dennoch tanzen so nach und nach einige der zahlreichen gekommenen Country-Fans nach draußen in die warme Nacht. Eine gute, wenn auch dann doch etwas lange Zeit hatten alle. Fortsetzung dringend erwünscht!

Die von CountryMusicNews.de präsentierte Munich Country Night mit Danny Myler, Cat Lion und Flo Rider ist als einziger Event geplant worden. Viele Konzerte weiterer Künstler findet man in unseren Terminkalender.

vgw
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