Lakeview bringen das Luxor in Köln zum Beben

Lakeview live in Köln

Lakeview hat gestern Abend im Luxor in Köln für eine Wahnsinnsstimmung gesorgt. Jesse Denaro und Luke Healy wussten, sie sie Stimmung in den Saal bringen und wir sind uns jetzt schon sicher, dass das eine weitere Tournee geben wird.

Die Besucher des Kölner Luxors feierten das Country-Duo Lakeview

Als Erstes stürmte das deutsche Metalcore-Quartett Never Back Down voller Leben und Energie auf die Bühne. Ausgestattet mit zwei Gitarren, Schlagzeug, einem beeindruckenden Sänger und basslastiger Backing-Tracks, die Wände zum Beben bringender sowie mit Synth-Texturen, verschwendeten sie keine Zeit und legten direkt mit ihrem Eröffnungssong los.

Ihr gewaltiger Sound erfüllte das Luxor und prallte mit unerbittlicher Wucht von jeder Wand ab. Das Set war vollgepackt mit Knallern, angetrieben vom Kontrast zwischen hochfliegenden, klaren Melodien und aggressivem Shout-Gesang, die sich mit großartiger Wirkung abwechselten. Es war die perfekte Art, das Publikum auf das vorzubereiten, was noch kommen sollte.

Dann war es Zeit für Lakeview, die Bühne zu stürmen

Die überwältigende Kraft von Lakeview eroberte den Raum augenblicklich: Gitarren rissen durch den Saal, während dröhnender Gesang jeden Winkel des Veranstaltungsortes beherrschte. Es war ein unvergesslicher Auftakt. Jesse Denaro und Luke Healy wurden von zwei Gitarristen und einem Schlagzeuger begleitet, während die Basslinien aus den Backing-Tracks kamen.

"Sorry" und "Loser" brachten die Party in Schwung, während bei "Wrong Side of the Track" das Publikum zum ersten großen Mitsing-Moment des Abends mitging. Als Nächstes schlug "Money Where Your Mouth Is" mit voller Wucht ein und lieferte eine Lektion aus erster Hand darüber, worum es bei Country-Core eigentlich geht: knallharter, verdammt schwerer Metal, durchdrungen von Country-Flair. Die Hände schossen in die Luft, während die Menge jeden einzelnen Text mit der Band mitsang.

Lakeview zeigte absolut keine Gnade. Mit aufgedrehter Lautstärke hämmerte "See Me in a Suit" noch stärker auf das Publikum ein und lieferte eine weitere vernichtende Dosis an Riffs und Hooks. Der bis auf den letzten Platz gefüllte Saal war nicht in der Stimmung für einen Abend mit melancholischen, twangigen Country-Balladen – hier gab es einen Country-Headbanger nach dem anderen, der die Temperatur im Saal stetig in Richtung Schmelzpunkt trieb.

Jesse und Luke zehrten von dieser Energie. Die Atmosphäre in dem Club mit seiner niedrigen Decke brachte Band und Publikum unglaublich nah zusammen. Trotz der kleinen Graben, die sie trennte, kletterten beide Sänger auf die Absperrung und beugten sich über die Menge, wobei sie die Fans mit ihrem mitreißenden, schweren Sound in Raserei versetzten. Auch das Publikum zeigte keine Anzeichen nachzulassen.

Die Band setzte ihren Auftritt mit einer Reihe kraftvoller Songs fort, darunter "Matches", "Neon Nightmare", "Drink with My Friends", "Son of A" und "Home Team", die alle von der Menge mit wachsender Begeisterung aufgenommen wurden.

Wer Lakeview zum ersten Mal erlebte, kam gar nicht umhin, beeindruckt zu sein. Ihr schieres Talent und ihre grenzenlose Energie waren während des gesamten Auftritts deutlich zu spüren, doch was am meisten hervorstach, war ihr Engagement, diesen Abend für alle Anwesenden zu etwas Besonderem zu machen. Am Ende ihres Auftritts hatten sie die neugierigen Konzertbesucher in treue Fans verwandelt.

Lakeview und never Back Down stehen noch am 21. Juni 2026 in München auf der Bühne. Das Konzert und viele Konzerte weiterer Künstler findet man in unseren Terminkalender.

vgw
Anmelden