Benjamin Steer sorgt im Helios37 vor einem Publikum der Generation Z für ausverkaufte Ränge
Benjamin Steer ist bekannt für sein emotional unverfälschtes Storytelling, seine äußerst melodischen "Stomp-and-Holler"-Rhythmen und seine ergreifenden Texte über Liebe, Desillusionierung und das Erwachsenwerden. Seine Songs thematisieren die Verletzlichkeit moderner Beziehungen und balancieren die Sehnsucht eines hoffnungslosen Romantikers mit den nackten Realitäten des App-basierten Datings aus.
Dolder mit hervorragenden Gesangsharmonien
Das Vorprogramm bestritt Dolder, ein englisches Alt-Pop-Duo, das von den eineiigen Zwillingsschwestern Dani und Zara Dolder aus Newcastle, England, gegründet wurde.
Ihre Musik verbindet die nostalgische Ästhetik der 60er- und 70er-Jahre mit üppigen akustischen Gesangsharmonien und persönlichen, nachvollziehbaren Geschichten.
Während ihres 30-minütigen Auftritts lieferten die Schwestern hervorragende Gesangsharmonien, während sie sich selbst auf Akustikgitarre und Keyboard begleiteten. Zu den bemerkenswerten Songs gehörten "Charlie", "Girl I Know", "Sleeping Dogs" und "Bone Structure".
Benjamin Steer mit Akkustik-Gitarre mitten im Publikum
Nachdem "Shoot To Thrill" von AC/DC mit voller Lautstärke aus den Lautsprechern dröhnte, betrat die Band die Bühne. Benjamin Steer eröffnete sein Set, begleitet von einem Schlagzeuger und einem Gitarristen, mit dem rockigen Song "Be My Love", gefolgt vom funkigen "Trophy".
Benjamin Steer griff gelegentlich selbst zur Akustik- und E-Gitarre und sorgte zur Freude des überwiegend aus Mädchen der Generation Z bestehenden Publikums für eine mitreißende Stimmung.
Weitere bemerkenswerte Songs des Abends waren die mitreißenden Stücke "Miracle", "Homesick" und "Sinner", das beschwingte "You" sowie die Akustikballade "Judas". Bei "Muted Colours" trat Benjamin Steer akustisch mitten im Publikum auf. Das Set endete mit "No One Wants to Die Alone", das sowohl in einer Akustik- als auch in einer Vollbandversion gespielt wurde.
Sowohl der Opener Dolder als auch der Headliner Benjamin Steer fanden großen Anklang beim jungen Publikum, das den Raum im Helios37 füllte.
Wenn man auf die Konzerte des Jahres 2026 zurückblickt, war dieses Konzert, das Konzert von allen, das am wenigsten mit Country zu tun hatte. Keine Ahnung, wie es dazu kam, dass es als Teil von Sound of Nashville beworben wurde. Benjamin Steer war eher Pop mit gelegentlichem Stampfen und Jubeln und Samples aus Backtracks. Die 20- bis 24-jährigen Mädchen und Jungs waren total begeistert. Vermutlich ist das so eine TikTok-Trend, der aber leider nichts mit Country Music zu tun hat.
Die weiteren Konzerte von Bejamin Steer sowie viele Konzerte weiterer Künstler stehen in unseren Terminkalender.









