Country-Folk in Köln mit Ryan Harris und Ben Morgan
Der kanadische Musiker und Filmemacher Ryan Harris lebt in Whistler, British Columbia, Kanada. Harris wurde in Ottawa geboren und zog im Alter von vier Jahren nach Sydney, bevor er mit 12 Jahren nach Auckland umzog. Als er 15 war, kehrte seine Familie schließlich nach Kanada zurück, wo Harris bis heute lebt.
Künstler wie Ben Howard und Jack Johnson prägten den Soundtrack seiner von Umzügen geprägten Kindheit und hatten großen Einfluss auf seinen Musikstil. Später begann Harris, in seinem Heimstudio in Whistler Musik aufzunehmen und zu komponieren.
In nur fünf Jahren hat Ryan Harris auf allen großen Plattformen mehr als 100 Millionen Streams erreicht und Headliner-Tourneen in ganz Kanada und Europa ausverkauft.
Harris geht seine Karriere mit einer bodenständigen und unabhängigen Einstellung an: "Die Branche ist ein beängstigendes schwarzes Loch, das viele Menschen zu verschlingen scheint. Es ist nicht so, dass all das schlecht wäre, aber ich glaube, man kann ziemlich leicht in den Traum eines anderen hineingezogen werden."
Folk-Solo-Eröffnung mit Ben Morgan
Ben Morgan ist ein aufstrebender Indie-Folk- und Blues-Sänger-Songschreiber sowie Saxophonist von den Northern Beaches in Sydney, Australien. Mit seiner Mischung aus rauer, gefühlvoller Stimme, raffiniertem Akustikgitarrenspiel und stimmungsvollen Saxophonklängen hat er sich nach und nach eine internationale Fangemeinde aufgebaut.
Morgan eröffnete den Abend mit einem 30-minütigen Solo-Akustik-Set, bei dem er "Flowers in the Dark", "Telephone", "Journey to Nowhere", "How Sweet It Is" und "Diamonds" spielte, sowie Cover-Versionen von "Video Games" von Lana Del Rey und "Dancing in the Dark" von Bruce Springsteen.
Während des gesamten Sets begleitete sich Morgan selbst auf der Akustikgitarre und integrierte dabei einen Looper, ein digitales Stompbox-Pedal sowie zwei Saxophon-Soli in seine Darbietung.
Ryan Harris wurde von Publikum begeistert aufgenommen
Ryan Harris betrat um 21:00 Uhr die Bühne im Gebäude 9 in Köln vor einem Publikum, das größtenteils aus Konzertbesuchern der Generation Z bestand. Harris begleitete seinen Gesang mit der Akustikgitarre und gelegentlichen Mundharmonika-Einlagen. Er wurde von zwei Musikern begleitet: seinem kreativen und Aufnahmepartner Charles Stenner an Gitarre und Banjo sowie einem Schlagzeuger, der gelegentlich zum Bass wechselte.
Der Auftritt zeichnete sich durch eine intime, entspannte Atmosphäre aus, ganz ohne synthetische Playbacks oder programmierte Klänge – nur organische, vom Country geprägte Folk-Musik, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Der Abend wurde noch intimer, als die Band die Bühne verließ, um mitten im Publikum einige Unplugged-Songs zu spielen.
Zu den Höhepunkten des Abends zählten "My Mind", "All the Light", "Sundays", "Same Sun", "Weight of You", "Lifeline", "I Feel Free", "Gone (Away)", "Think I’ll Stay", "This Life", "Bound To Roam" und "Every Road".
Viele weitere Konzerte stehen in unseren Terminkalender.









