Eric Church

Eric Church hat sich in der amerikanischen Ausgabe des Musik-Magazins "Rolling Stone" über Casting-Shows und deren Jurys geäußert. Die wüsten Beschimpfungen bringen nun "Nashville-Star" Teilnehmerin Miranda Lambert und "The Voice"-Juror Blake Shelton auf die Palme.

Church sagte unter anderem über die Casting Show "The Voice": "Es ist als ob "American Idol" verrückt geworden wäre. Ehrlich, wenn (die beiden Juroren) Blake Shelton und Cee Lo Green sich in ihren Stühlen umdrehen, kommst Du eine Runde weiter. Das ist verrückt. Ich verstehe nicht, wie ein Künstler das tun kann."

Miranda Lambert, die bei der Casting Show "Nashville Star" den dritten Platz belegte, brauchte nicht lange, um über Twitter zu reagieren: "Danke Eric Church, dass Du sagst, ich wäre kein echter Künstler. Genauso wie Kelly Clarkson, Carrie Underwood oder Keith Urban. Es ist gern geschehen, dass Du 2010 mit auf Tour gehen durftest."

In dem Interview schießt sich Church auf Blake Shelton ein: "Wenn ich Rücksicht auf mein Vermächtnis nehmen würde, wäre da kein verdammter Grund, dass ich auf dem Panel Platz nehmen würde. Sobald sich deine Karriere in eine andere Richtung als Musik bewegt, dann wird das Deine Karriere sein. Ich werde diesen Fehler niemals machen. Es wäre mir egal, ob ich stattdessen verhungern würde. "

"Ich wünschte ich könnte das falsch verstehen", twitterte Shelton darauf.

Die barsche Kritik von Church bezog sich nicht nur auf Country Music oder auf Reality TV - er fand auch deutliche Worte für die heutige Rock 'n' Roll Musik, nachdem er bei verschiedenen Rock-Festivals aufgetreten war: "Rock 'n' Roll ist jetzt sehr emotional und kommerzialisiert. Ich war beim Lollapalooza und überrascht, wie verpoppt 90% der Bands waren. Keine Band hat Krach gemacht. Die waren alle so verdammt weichgespült wie die Peter, Paul & Mary Sch… .

Nachdem es Kritik an Eric Churchs Äußerungen hagelte, verfasste der Country-Sänger eine Pressemitteilung: "Die Kommentare, die ich im "Rolling Stone" gemacht habe, waren nur ein Teil eines umfangreichen Kommentars über diese Art von Reality TV und zu welcher Wahrnehmung diese führen. Es ging nicht um die Sänger, die in diesen Sendungen auftreten."

Er führt dann weiter aus: "Diese Shows erwecken den Eindruck, dass ein Sänger eine Abkürzung zum Erfolg gehen kann. Es gibt eine ganze Menge Sänger, die an einer Reality TV Show teilgenommen- und sich mit Beharrlichkeit im Anschluss ihren Erfolg gesichert haben. Und ich habe nur ein Problem mit diesen in der Öffentlichkeit als Abkürzung wahrgenommenen Wegen - und das nicht nur in der Musik-Industrie. Die Menschen müssen anfangen nachzudenken, dass sie nicht eines Morgens aufwachen und ihnen Erfolg übergeben wird. Ich habe Respekt davor, was Künstler wie Carrie Underwood, Kelly Clarkson oder meine Freundin Miranda Lambert erreicht haben. Mein Kommentar war niemals gedacht, einzelne Personen runterzuziehen und ich möchte mich bei allen entschuldigen, die sich beleidigt fühlten, nur weil ich versucht habe, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen."


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