Taylor Swift

Auch in 2009 sind die CD-Umsätze in den USA gefallen. Wie Nielsen Soundscan mitteilte wurden 2008 noch 428 Million physische Tonträger verkauft. 2009 waren es nur noch 373 Millionen. Das entspricht einem Rückgang von 12,7 Prozent.

Countrymusic konnte die geringsten Umsatzrückgänge verzeichnen. In 2008 gingen ca. 48 Millionen Country-CDs über die Ladentheke in 2009 waren es etwas über 46 Millionen. Da entspricht einem Rückgang von 3,2%

Die anderen Genre hat es wesentlich deutlicher getroffen: Alternative Rock (15,7 Prozent), Christian-Gospel (6,6 Prozent), Klassik (8,9 Prozent), Latin (34,3 Prozent), Metal (23,3 Prozent), New Age (20 Prozent), R&B, 9,3 Prozent), Rap (20,9 Prozent), Rock (11,1 Prozent) und Soundtracks (8,9 Prozent). Einzige Ausnahme ist Jazz – hier stiegen die Verkäufe um 0,1 Prozent.

Aber auch wenn die Musikindustrie in den USA jammert. Zählt man alle Verkäufe, also auch Musikvideos und digitale Downloads, zusammen. Stiegen die Umsätze um 2,1 Prozent auf 1,54 Milliarden verkaufte Einheiten.

Für die guten Umsätze in Country dürfte Taylor Swift mit ihrem "Fearless" Album gesorgt haben. Das Album verkaufte sich 3.217.000-mal – das entspricht dreifach Platin in den USA. Die Country-Sängerin liegt damit auf Platz 2 der meistverkauften Alben und wurde nur noch von dem verstorbenen King of Pop, Michael Jackson, getoppt. Alle Alben zusammengezählt verkaufte Michael Jackson 8.286.000 Einheiten und Taylor Swift 4.643.000 Einheiten.

In den Top 10 der meistverkauften Künstler findet sich aber noch eine weitere Country-Sängerin: Die American Idol Gewinnerin Carrie Underwood, die von ihren Alben 1.895.000 Einheiten verkaufte und damit eine der wenigen Gewinnerin des Gesangswettbewerbs – das Gegenstück zu DSDS – Deutschland sucht den Superstar – die eine kontinuierliche Karriere hingelegt hat.

Wer sich für weitere statistische Erhebungen interessiert, sollte einmal einen Blick in unseren Artikel "Country im neuen Jahrtausend" werfen.


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