"Choosin’ Texas": Ella Langleys weltweiter Chart-Triumph
In der am 15. September 2026 veröffentlichten Liste mit Chartdatum 19. September hält sich "Choosin’ Texas" zum 22. Mal auf Platz 1 der Billboard Hot 100 (alle Genres). Damit zieht Ella Langley mit Mariah Careys "All I Want for Christmas Is You" gleich: Beide Titel teilen sich nun den Rekord für die meisten Wochen an der Spitze seit Einführung der Hot 100 im Jahr 1958. Anders als Careys saisonaler Dauerbrenner sammelte Langleys Song seine Spitzenwochen innerhalb eines einzigen, nicht weihnachtlich geprägten Erfolgszyklus.
Schon mit der 20. Woche auf Rang 1 hatte der Song einen eigenständigen Rekord aufgestellt: Er übertraf "A Bar Song (Tipsy)" von Shaboozey und "Old Town Road" von Lil Nas X mit Billy Ray Cyrus, die jeweils 19 Wochen führten, und wurde damit zum am längsten regierenden Nicht-Weihnachtssong der Hot-100-Geschichte. Zugleich ist "Choosin’ Texas" der langlebigste Nummer-eins-Hit eines Country-Acts in dieser Rangliste. Der Titel war am 1. November 2025 erstmals in die Hot 100 eingestiegen, erreichte im Januar 2026 die Top 10 und stand im Februar erstmals auf Platz 1.
Die höchsten Chartplatzierungen weltweit
International erreichte "Choosin’ Texas" seine höchsten Platzierungen mit Rang 1 in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Irland und dem Vereinigten Königreich. In Norwegen stieg der Titel bis auf Platz 5, in den Niederlanden bis auf Platz 8 der Dutch Top 40. In Portugal kam der Song auf Rang 41, während er in der Schweiz Platz 63 erreichte.
Besonders bemerkenswert ist die Breite des Erfolgs: "Choosin’ Texas" erreichte Platz 1 in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Irland und dem Vereinigten Königreich. In Großbritannien gelang der Spitzenplatz erst nach einem rund achtmonatigen Aufstieg: Der Titel startete im Januar auf Rang 78, erreichte im August erstmals Platz 3 und stand Anfang September schließlich an der Spitze. Damit wurde aus einem zunächst nordamerikanischen Country-Erfolg ein belastbarer internationaler Crossover-Hit. Die ausgewählten europäischen Platzierungen zeigen zugleich, dass die Resonanz je nach Markt deutlich unterschiedlich ausfiel.
Finanzieller Erfolg: fast 13,9 Millionen US-Dollar
Nach der Billboard-Analyse "How Much Money Has Ella Langley’s ‘Choosin’ Texas’ Generated?" hat der Song seit seiner Veröffentlichung weltweit schätzungsweise knapp 13,9 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Grundlage sind Luminate-Daten zu mehr als 1,5 Milliarden weltweiten Streams sowie zu Videoabrufen, digitalen Verkäufen und US-Radioeinsätzen. Auf die Vereinigten Staaten entfallen demnach knapp 10,5 Millionen US-Dollar.
Billboard schätzt die weltweiten Verlagserlöse auf knapp sechs Millionen US-Dollar und die Einnahmen auf Labelseite auf knapp acht Millionen US-Dollar. Mehr als 977.000 Radioeinsätze sollen dabei über 2,4 Millionen US-Dollar beigetragen haben; die kumulierte US-Radiohörerschaft lag laut Luminate bei annähernd 2,25 Milliarden Kontakten. Die außergewöhnlich starke Hörfunkpräsenz erklärt, warum der Verlagsanteil im Verhältnis zu den Labelerlösen größer ausfällt als bei vielen anderen Streaming-Hits.
Diese Beträge sind jedoch nicht mit Ella Langleys persönlichem Verdienst gleichzusetzen. Sie beschreiben geschätzte Bruttoerlöse für Label und Musikverlage. Wie viel davon an Langley sowie die Mitautorinnen und Mitautoren Luke Dick, Miranda Lambert und Joybeth Taylor fließt, hängt von nicht veröffentlichten Vertragsbedingungen ab. Einnahmen und Verlagsvergütungen aus Verkäufen des Albums "Dandelion" sind in der Billboard-Schätzung nicht enthalten.
"Choosin' Texas" - Ein Crossover-Erfolg mit Langzeitwirkung
"Choosin’ Texas" vereint drei seltene Erfolgsdimensionen: historische Beständigkeit in den USA, echte internationale Nummer-eins-Platzierungen und einen bereits zweistelligen Millionenumsatz. Der Song zeigt, wie ein klar im Country verwurzelter Titel durch Streaming, Radio und digitale Verkäufe zum globalen Popereignis werden kann. Mit 22 Wochen an der Spitze der Hot 100 hat Langley am 15. September 2026 den Allzeitrekord eingestellt – und zugleich eine wirtschaftliche Größenordnung erreicht, die den kulturellen Erfolg messbar macht, der sich auch in der Anzahl der Nominierungen für die CMA Awards 2026 widerspiegelt..









