Country Promo Radio CD April 2008

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Country Promo Radio CD April 2008

18 Jahre 3 Monate her
#36873
Hiho,

weiter geht es , ein neuer Monat steht an und so ist auch ein neuer
Promosampler in den USA an die Radios verschickt worden.

Welche dieser Singles macht Lust auf mehr von dem Album, oft sind
PromoSingles sogar ein Vorgeschmack auf neue CDs. So weiss man
oft erst durch die Promo, dass ein Künstler wieder aktiv ist.
wer hätte Chancen in den deutschen Charts, was gefällt Euch, was
nicht? Hättet ihr auch DIESE Songs zur Single gemacht?
Kennt ihr alle Künstler, über wen sollte man mehr
erfahren hier bei CMN, wer macht neugierig, wer ist inzwischen
antiquiert?

All das sollt und dürft ihr hier in diesem Thread
diskutieren. Viel Spass damit.

Hier nun die CountryRadio-PromoSingles-April-2008:

01 Taylor Swift - Picture to Burn
02 Rascal Flatts - Every Day
03 The Lost Trailers - Holler Back
04 Brad Paisley - I'm Still A Guy
05 Clint Black - Long Cool Woman
06 George Strait - I Saw God Today
07 Emily West - Rocks In Your Shoes
08 Blake Shelton - Home
09 Julianna Hough - That Song In My Head
10 Jo Dee Messina - I'm Done
11 Steve Earle with Allison Moorer - Days Aren't Long Enough
12 LeAnn Rimes - Good Friends And A Glass Of Wine
13 Carter's Chord - Young Love
14 Levi Web - Two Hearts
15 Jennifer Hanson - 73
16 Brittany Clark - Start Talkin' Love
17 Mica roberts (ft. Toby Keith) - Things A Mama Don't Know
18 Crystal Shawanda - You Can Let Go
19 Kelly Weaver - I Can't Let Go


Da ist sie, die Taylor, die sich seit gefühlten 24347 Jahren
in den Top3 der Albumcharts hält? Wieso? Keine Ahnung... vielleicht,
weil sie so ein wenig das "Mädel" von nebenan ist. Der Song macht
Spass, hat Power, aber stimmlich schwankt es dann doch sehr.
Erinnert mich ein wenig an eine Avril Lavigne des Countrys. Musikalisch
ist ein vielleicht ein wenig die Ersatzbefriedigung nach dem Wegfall
der "alten" Dixie Chicks, die einen sehr ähnlichen Stil hatten. Wie
gesagt, Taylor ist für mich ein Phänomen, was ich nicht wirklich
erklären kann... Fakt ist, dass die und ihr Management sehr geschickt
waren, denn ich bin mir 100% sicher, wenn die erste Single nicht den
Namen "Tim McGraw" gehabt hätte, dann würden wir nicht so viel über
die Dame reden, denn sie wäre nur eine unter vielen.

Rascal Flatts sind ja eigentlich ein Garant für gute Musik. Eigentlich.
Was mich ein wenig stört ist dann doch die Durchschaubarkeit der Songs.
So ist "Every Day" eine Ballade, ruhiges Piano am Anfang und ein paar
Strings.... sanfte Stimme... und doch, ich kenne die Band ja und weiss,
dass der grösste Fehler sein wird, nun lauter zu machen. Und genau das
passiert... beim Refrain dreht der Mischer schon ein wenig höher.
Gegen Ende des Songs wird der Soundpegel dann in meinen Ohren schon
wieder gar unerträglich laut, man nennt sowas Powerballade, aber es
ist eben eine wie die andere... Laut, das macht den Song in meinen
Augen kaputt... dann doch lieber sowas wie "Stay" von Sugarland.

The Lost Trailer drehen nun ein wenig auf. Ein Song, der in den Fuss
geht und mir gefällt... Wäre mal auf der letzten Big&Rich mehr
von solchen Sachen gewesen, denn ich finde schon, dass man das ein
wenig vergleichen kann. Mehr davon.

Brad Paisley... schade eigentlich... bis jetzt war keine seiner Singles
von der aktuellen CD schlecht... und nun? Auch wieder Fehlanzeige.
Kein Grund, was dagegen zu sagen. Stimme geil, Song geil, Text geil,
Musik geil, und dann noch ein echtes Stück für Kölner, denn es gibt
nicht viele Songs im Country, bei denen man einfach schwungvoll
mitschunkeln kann! Ich mag Brad nicht nur wegen seinem Gitarrenspiel,
sondern vor allem wegen seinem Humor. Er ist einer der wenigen (neben
Rodney Carrington vielleicht) in der Szene, der offen und ehrlich
über die Wahrheiten zwischen den Geschlechtern spricht... Ach Saibot,
Ich brauche Deine Hilfe: Gibt es eine Studioversion oder eine gute
Liveversion des Toiletsongs? Ich will doch mal meine Frau glücklich
machen... :-)

Clint Black ist und bleibt einer der Giganten der 90er Jahre. Eine
Schande, dass es in den letzten Jahren sehr still geworden ist. Nach
einer Ballade meldet er sich nun mit einem Rocker zurück. Das markanteste
an dem Song ist eindeutig die Stimme. Clint ist einfach unverkennbar.
Auch wenn es rockig zugeht, ist es nicht zu modern. Er versucht nicht,
einen der jungen Wilden zu imitieren, sondern der Song passt einfach
zu ihm. Clint hatte neben seiner Countryschiene ja immer schon einen
leichten Hang in den Rock'n'Roll und den leicht swingenden Blues.
Wirklich guter Song, der allen Gstaadkartenbesitzern das Wasser im
Mund zusammen laufen lässt.. Einzig Clints Markenzeichen, sein
Mundharmonikaspiel, das fehlt hier leider... aber man kann nicht alles
haben.

Nicht nach Gstaad kommt George Strait. Schade eigentlich. Big George
hier mit seiner neuen Single aus dem neuen Album, was uns am 1. April
in den verspäteten Osternestern serviert wird. Der Song ist solide
Countryware, der Text ein wenig Kitschig, wie er üblicherweise von
werdenen Vätern geschrieben wird. Wenn man dieses Teil ins Deutsche
übersetzen würde, dann wäre es eine Hitsingle von Pur, sogar
musikalisch. Ich hoffe, dass es auf dem Album ein wenig mehr
Überraschungen und Abwechslung gibt, als sonst.... warten wir ab.

Emily West schraubt dann wieder am Tempo, damit es nicht zu sanft wird.
Der Song ist nett, nichts, was wirklich herausragend ist, aber ich
würde mir im Radio auch deswegen keinen neuen Sender suchen. Eine
gelungene Mischung vieler alter, bekannter Elemente, aber mit Schwung
dargeboten und deswegen kein Fehlgriff.

Blake Shelton haut uns danach eine Ballade um die Ohren. Kaum zu
glauben, es wird Frühling, wenn man sich diesen Sampler so anhört.
Ein schöner Song über die Sehnsucht, wieder nach Hause zu kommen.
Stimmlich sehr gut gesungen und perfekt zusammengesetzt mit dem
Harmoniegesang von Miranda Lambert, die man hier sanft im Hintergrund
mitschweben hört.... guter Song, wenn auch nichts Neues.

"My life is better left to chance, I could have missed the pain but I'd of had to miss the Dance" (Tony Arata)

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Re: Country Promo Radio CD April 2008

18 Jahre 3 Monate her
#36874
Julianne Hough, ein Name, den ich noch nicht gehört habe. Sie kommt
uns sehr rhythmisch daher und der Schwung gefällt mir, der in dem
Song ist... Julianne ist so ein Allroundtalent in den USA, eigentlich
von Hause aus Tänzerin, hat sie eine Staffel von "Dancing With The Stars"
gewonnen... Ausserdem hatte sie schon diverse Nebenrollen in TV Serien,
nun singt sie also auch... eine Dame, die wohl ihren Weg noch nicht
wirklich gefunden hat.

Jo Dee Messina dagegen ist wieder eine echte Sängerin, die sich
auch auf diese Sache konzentriert. Stimmlich ist sie sehr gut, dass
wissen nicht nur ihre Fans seit vielen Jahren. Mit regelmässigen
Erfolgen gehört sie eindeutig zur besseren Ware in Nashville. Hier
bietet sie das, was man eigentlich von ihr erwarten muss: Guten,
soliden Nashville Country, perfekt produziert, aber eben auch bis
in die letzte Note glatt.

Steve Earle und Allison Moorer beehren uns nun mit einem netten
Duett. Endlich einmal ein Duett, was keine Ballade ist. Leider
auch nix wirklich schnelles. Der Song plätschert sich so durch die
Gegend wie die Erft auf ihrem Weg zu Rhein. Ich kann damit nix
anfangen... sorry.

Da ist sie wieder, die Sirene, Heulboje, wie man will. Ich finde
an dieser neuen Single von LeAnn einfach nichts besonderes. "Nothing
Better To Do" war irgendwie ein echter Hammer der CD, aber das hier,
auch wenn es eindeutig Country ist, will nicht auf Dauer in mein Ohr.
Sicherlich ist das Geschmackssache und ich bin sicher, dass es viele
Fans gibt, die den Song mögen. Ich finde ihn eher Mittelmaß.

Carter's Chord ist das, was im Moment modern zu sein scheint, eine
Mädchenkombo. Gefördert von Big Daddy Toby Keith sind die Damen
auch mit dem alten Knacker zusammen auf Tour. Ansonsten glaube ich eher,
dass die Mädels doch sehr dem Klischee eines Genre nachhängen. Es bleibt
abzuwarten, was sich daraus entwickelt. Der Markt scheint ja ein wenig
nach solchen Kombos zu warten, denn die Chicks sind weg und über
SheDaisy hat man auch lange nix mehr lesen können. Und wenn ich
mit das Hauptbild der Webseite von Carters Chord anschaue, dann ist
auch Renes Frage aus dem anderen Thread beantwortet, wie wohl Mayors
Destiny mit Röcken aussehen werden.... genau so!

Levi Webb... ich glaube, der kommt uns nicht zum ersten Mal unter
bei diesen CDs. Hier fällt er mir positiv auf, weil es einfach
ein musikalischer Stil ist, den ich mag. Lockerlässig dahintreibender
Countryrock mit einem Hauch von Swing und Honkytonk. Dreckiges Piano,
dezente E-Gitarre, treibende Drums... Textlich sicher keine
Offenbarung, aber ok... man kann nicht alles haben, mir macht der Song
Spass.

WAHHHH ne Ballade... Aber ok, man kann es sich anhören. Diese
Kanadierin ist nun mal eine echte Songwriterin und so klingt auch der
Song. Der Text ist bei solchen Künstlern immer wichtig und da gibt
es auch wirklich eine Story zu erzählen. Musikalisch nett, allem sehr
ausgeglichen finde ich den Song. Endlich auch einmal eine Frau, die
nicht meint, bei einer Ballade irgendwann gegen Ende herumschreien
zu müssen. Ich bin gespannt auf mehr von der Dame.

Brittany Clarke ist wieder so ein junges Ding, die sicher Potential
hat und sie kommt uns hier mit einem Rocker, der musikalisch eigentlich
sehr gut daher kommt. Ich finde nur, dass ihrer Stimme ein wenig die
Power fehlt, die zu so einem Song gehört. Also sollte Wynonna mal diesen
Song covern, dann wird es ein Tophit, ehrlich. Ansonsten muss ich
mich wundern, wie oft dann doch Texter den fehlenden Ideenblitz
überspielen, indem sie das Wort "Love" nicht nur 3 mal hintereinander
wiederholen, sondern es auch dazwischen einmal buchstabieren lassen.
Obwohl... auch eine Art, Orthografie zu lehren.

Toby Keith hatten wir ja eben schon einmal nebenbei und nun taucht
er bei Mica Roberts auch als Duettpartner auf. Klar, es ist eine
Ballade. Da hat sich der Show Dog Chef aber auch eine Perle geangelt,
die nicht als Girlie durchgehen wird und die eine wirklich sehr
gute, sogar markante Stimme hat. Ich bin sehr positiv überrascht.
Ich hoffe wirklich, noch mehr von dieser Dame zu hören, denn der Song
hat einfach was. Musikalisch eine wunderbare Ballade mit einem
traurigen, sehr treffenden Text. Grossartig.

Noch eine sehr gute Überraschung auf dem Promosampler ist Crystal Shawanda.
Vor allem, wenn man sich bei Myspace ihr Bild anschaut, dann ganz
ehrlich, ICH hätte nicht damit gerechnet, dass aus dieser Person eine
rauhe Stimme heraus kommt, die bei den lauteren Stellen ein wenig an
eine Bonnie Tyler erinnert. Respekt. Damit schafft sie sich auf
jeden Fall eine Nische und wird wiedererkennbar zwischen dem ganzen
Gepiepse der sonstige Girlies. Der Song ist wirklich sehr gut, der
Text auch... ich bin beeindruckt, alleine von der Stimme und der Musik.
Der eigentliche Fehler war dann das genaue Hinhören beim Text. Da hat es
mich wieder erwischt und ich brauche ein Taschentuch... einfach toll!

Kelly Weaver ist auch ein neuer Name, zumindest für mich. Also einige
neue Sängerinnen, die ich hier kennenlerne. Nur, dass Kelly mich
nicht wirklich beeindruckt mit ihrer... ja... Ballade. Stimmlich eher
durchschnittlich schwach, keinen echten Wiedererkennungswert. Vor
allem, wenn man die beiden Songs vorher gehört hat, dann weiss man,
was man hier vermisst.


So... wieder einiges geschrieben. Ich bin überrascht, dass es sehr
viel gutes Material gibt in diesem Monat. Kein Song, der so wirklich
schlecht ist, auch wenn mir nicht alles gefallen will. Es sind einige
wirklich grosse Namen dabei, Brad, George und Clint liefern tolle
neue Singles. Taylor, Flatts, Blake und LeAnn zumindest Sachen, die
man sich anhören kann, wenn sie auch nicht herausragend sind. Die
wirklichen Überraschungen sind für mich einige der Damen, namentlich
Mica Roberts und Crystal Shawanda, die ich vorher gar nicht kannte
und die mich sehr neugierig gemacht haben. Ich sehe vor allem bei
den Beiden eine gute Zukunft, weil sie sich stimmlich doch von dem
Unterscheiden, was sonst in den letzten Monaten auf den Markt drängte.


So... nun ihr.

Gruss,
Marc

"My life is better left to chance, I could have missed the pain but I'd of had to miss the Dance" (Tony Arata)

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Re: Country Promo Radio CD April 2008

18 Jahre 3 Monate her
#36879
01 Taylor Swift - Picture to Burn
In meinen Ohren klingt es schon sehr nach einer countrified Möchte-Gern - Avril.... so mindest ist der Gesang an manchen Stellen betont rotzig. Aber ehrlich - das wirkt so echt, wie sonst alles ...
Ich versuche es von Promo zu Promo - und werde nicht warm.
Sie hat sicher ihre Zuhörer, mich aber nicht.

02 Rascal Flatts - Every Day
Ich bin ziemlich mäklig mit Balladen. Meistens ist es mir zu much und selten packen sie mich.
Diese tut es dann doch. Ich freu mich über diese Singleauskopplung.

03 The Lost Trailers - Holler Back
Cooler Sound, cooler Song. Macht riesig Spaß und gefällt mir mal wieder richtig gut - wie vieles von dieser Band.
Es wird Zeit für ein neues Album.

04 Brad Paisley - I'm Still A Guy
Manche Songs von ihm mag ich mehr, manche weniger. Dieser Song packt mich nun leider so gar nicht.

05 Clint Black - Long Cool Woman
Das gefällt mir dann gleich viel besser. Ein schöner Song, der ins Ohr und in die Beine geht.

06 George Strait - I Saw God Today
Das wäre nun was für die etwas sentimentalere Vorweihnachtszeit. Ich bin auf Frühling eingestellt und freue mich den Grillparties entgegen. Irgendwie passt der Song im Moment überhaupt nicht bei mir.
Er ist mir deutlich zu kitschig und wird vielleicht im Dezember wieder von mir ausgepackt.

07 Emily West - Rocks In Your Shoes
So klingt ein Sommer für mich für den kommenden Frühling. Mal eine interessantere Stimme. Ganz netter Song. Da bin ich auf mehr gespannt.

08 Blake Shelton - Home
Bitte, was ist denn los? Schon wieder eine Ballade. Das war der erste Gedanke. Der zweite war: Huch, das kenn ich doch. Ähm, nun ja. Muß Blake Shelton jetzt diesen kanadischen absolut über-hypten Swing-Typen Michael Buble covern. Passt ja zu unserer Coverrubrik bestens.
Hier in diesem Fall gilt: leider kann hier auch der geschätze Blake Shelton bei mir nicht gut machen, was Buble da bei mir raufbeschwört. Vielleicht ein schöner Song! Aber Buble hat ihn selbst leider zuerst gesungen und ich konnte es nicht überhören.

09 Julianna Hough - That Song In My Head
Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Der Song geht mir nicht so recht ins Ohr und irgendwie nervt er fast schon nach der zweiten Strophe, genau, wie ihre Stimme.

10 Jo Dee Messina - I'm Done
Jo Dee gehört ja zu den wenigen Countrysängerinnen, die es mir fast immer recht machen können. Und so mag ich den Song einfach schon wieder nach dem ersten Hören!

11 Steve Earle with Allison Moorer - Days Aren't Long Enough
Eigentlich mag ich beide, aber den Song mag ich leider nun gar nicht. Bißchen zu plätschernd, eintönig. Eigentlich fehlt mir die Dynamik, die man mit einem Duet zu erreichen könnte. So schlafe ich fast schon in der ersten Strophe ein und es wird nicht besser. Schade!

12 LeAnn Rimes - Good Friends And A Glass Of Wine
Ich war nie ein Fan von Le Ann und habe sie eigentlich erst mit ihrem aktuellen Album zu schätzen gelernt. So mag ich auch diesen Song. Obwohl ein paar U-uhs im Hintergrund weniger am Anfang nicht geschadet hätten.

13 Carter's Chord - Young Love
Was soll das werden? Ich habe nach den ersten gesungenen Tönen schon genug. Mir zu dünn, ein bißchen zu nervig.
Einfach nur schrecklich!

14 Levi Web - Two Hearts
Schöne Stimme, beschwingter Song. Ich bin mit der CD schon wieder versöhnt!

15 Jennifer Hanson - 73
Es gibt schlechtere Songs und mit Sicherheit schlechtere Sängerinnen (auch auf dieser CD). Aber vom Hocker haut mich das jetzt nicht. Mittelmäßig in meinen Ohren. Um mich neugierig zu machen, muß da noch was spannenderes kommen.

16 Brittany Clark - Start Talkin' Love
Nie gehört und auch überhaupt keine Lust mehr nach diesem Song nochmal etwas von dem Mädel zu hören.

17 Mica roberts (ft. Toby Keith) - Things A Mama Don't Know
Ist das eigentlich eine Female Promo? Mir fällt nur gerade so auf, daß die weiblichen Stimmen, ob allein oder im Duet irgendwie in der Überzahl sind. Mica hat einen fürchterlichen Künstlernamen, aber eine nette Stimme. In der Kombination kann ich sogar Toby Keith zuhören.

18 Crystal Shawanda - You Can Let Go
Die Stimme könnte vielversprechend sein. Aber rauh finde ich sie weniger, eher gepresst an manchen Stellen.
Ein bißchen zu sehr drauf gedrückt. Wenn mir der Song gefallen würde, wäre es gut. Aber der Song ist für mich stinklangweilig und einfach nur ..... schnarch.

19 Kelly Weaver - I Can't Let Go
Habe ich einen Wunsch frei für die nächste Promo CD? Bitte wieder mehr Männer.
Es mag ja schön sein, daß die Frauen sich mehr und mehr ihren Platz im Country erobern. Aber irgendwie beschleicht mich spätestens jetzt das Gefühl, nun läßt man jede Frau singen, die die Töne halbwegs trifft und optisch ins typische Beuteschema passt (ohne jetzt ein Bild von dieser Frau gesehen zu haben).
Vielleicht sollte doch die musikalische Qualität vor die optische gesetzt werden.
Weder der Song noch die Stimme überzeugt. Und für mich ist es die schwächste Vorstellung der CD.



Fazit:
für mich gab es einige richtig gute Sachen, einige richtig schlechte, und wenig mittendrin.
Somit ist es auf jeden Fall eine interessante CD.

Aber für April hätte ich mir ein bißchen mehr Schwung gewünscht.
... it’s because country music acts feel privileged to be performing for their fans, whereas rock stars feel that their fans should be privileged to be in their presence. (Anthony Kuzminski)

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Re: Country Promo Radio CD April 2008

18 Jahre 3 Monate her
#36886
Jo Dee Messina dagegen ist wieder eine echte Sängerin, die sich
auch auf diese Sache konzentriert. Stimmlich ist sie sehr gut, dass
wissen nicht nur ihre Fans seit vielen Jahren. Mit regelmässigen
Erfolgen gehört sie eindeutig zur besseren Ware in Nashville. Hier
bietet sie das, was man eigentlich von ihr erwarten muss: Guten,
soliden Nashville Country, perfekt produziert, aber eben auch bis
in die letzte Note glatt.


Der Song gefällt mir sehr gut ich kann zu 90 Prozent der Einschätzung zustimmen, nur nicht dem Wort "aber" hinter dem letzten Komma. Dem tadelnden Unterton muß ich widersprechen (ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks) : ich habe mit Platten die "bis in die letzte Note glatt" sind überhaupt keine Probleme, solange es auf dem Musikmarkt noch was anderes gibt. Ich liebe sowohl "ungeschliffene" Produktionen als auch "polierte": es kommt mir darauf an, was zum Lied und/oder zum Interpreten am besten passt.

Da ist sie wieder, die Sirene, Heulboje, wie man will. Ich finde
an dieser neuen Single von LeAnn einfach nichts besonderes. "Nothing
Better To Do" war irgendwie ein echter Hammer der CD, aber das hier,
auch wenn es eindeutig Country ist, will nicht auf Dauer in mein Ohr.
Sicherlich ist das Geschmackssache und ich bin sicher, dass es viele
Fans gibt, die den Song mögen. Ich finde ihn eher Mittelmaß.

Einer der Fans, die den Song mögen, bin ich :wink: Ist, wie gesagt, Geschmackssache. Ich mag das Album von LeAnn und auch diesen Song (auch wenn es nicht mein eigener Lieblingssong aus dem Album ist). Sie zeigt wieder mal, was sie aus ihrer Stimme rausholen kann. Ich war schon früher ein Fan von LeAnn (trotz gelegentlicher Sünden), doch das ist für mich ihr bisher bestes Album. Weiter so, LeAnn!

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Re: Country Promo Radio CD April 2008

18 Jahre 3 Monate her
#37048
Znächst einmal Frohe Ostern Euch allen - bevor der Thread ganz von der ersten Seite verschwindet, mal sehen was der Osterhase so für mich an neuer Musik mitgebracht hatte:


01 Taylor Swift - Picture to Burn: Als die CD herauskam, ist mir dieser Song als eigentlich einziger eher negative aufgefallen. Damals habe ich ein recht vernichtendes Urteil gefällt - aber es war schon absehbar, dass er irgendwann als Single laufen würde, da Taylor ihn in Interviews o.ä. immer ziemlich betont hat. Na ja, so richtig gefällt er mir immer noch nicht, stimmlich kommt sie deutlich an ihre Grenzen, die Produktion finde ich für einen Nashvile-Song ziemlich schlecht. Es wird Zeit für etwas Neues von Taylor Swift. 5 Punkte.

02 Rascal Flatts - Every Day: Ein Schunkelsong von den Flatts. Recht risikolos, aber auch langweilig und nicht gerade etwas, was mich besonders beeindruckt. Wie die ganze letzte CD, so richtig was dolles war da nicht dabei. Wenigstens klingt es halbwegs nach Country und ich kann nichts wirklich Schlechtes drüber sagen, daher 6 Punkte.

03 The Lost Trailers - Holler Back: Stimmt, Marc klingt etwas nach Big & Rich - nach dem Teil, auf den ich auch verzichten könnte. Das ganze kommt bei mir als ziemliches Durcheinander von diversen Stimmen, Gitarren, wilden Geigen und Drums an. Macht mich mit der Zeit wischig und bekommt nur 5 Punkte.

04 Brad Paisley - I'm Still A Guy: Noch ein Schunkelsong, aber besser. Musikalisch einfallsreicher, humorvoller Text, trotzdem mit Inhalt. Auf Brad kann man sich verlassen, auch wenn es aus meiner Sicht einer der "schlechteren" Songs von 5th Gear ist, die als Single geeignet wären. "Schlecht" beduetet bei Brad aber immer noch locker 7 Punkte.

05 Clint Black - Long Cool Woman: Was soll das denn? Mann, mann, Clint sing doch eines von Deinen eigenen Lieder, Du hast doch eine Menge tolle gemacht, anstatt diese mittelmäßige und unnötige Coverversion. Warum hat noch niemand geschrieben, dass der Song eigentlich von den Hollies ist? 4 Punkte.

06 George Strait - I Saw God Today: Nach dem aus meiner Sicht eher etwas misslungenen Ausflug mit Kenny Chesney in südliche Gefilde, hier wieder der George Strait den wir kennen. Mr. Zuverlässig hat sich wieder einen starken Song ausgesucht, für mich den Besten seit "I Hate Everything". Mit dieses Mal 8 Punkten ist King George immer noch die Benchmark für Countrysongs traditionellerer Prägung.

07 Emily West - Rocks In Your Shoes: Ganz flotter Song, die Stimme recht kraftvoll, Potential hat die gute Dame, obwohl sie blond ist. Aber es geht mit etwas zu bunt zu, bei dieser Veranstaltung, dafür fehlt die klare Linie. Kann man sich anhören, und da könnte noch mehr kommen. 6 Punkte.

08 Blake Shelton - Home: Mir gehts wie Countrygirl. Das geht gar nicht, und Miranda zehn Mal da mitsingt. Der Song ist schon durch bei mir, und die ganz anderen Stimme von Blake löst zusätzlich heftige Abwehrreaktionen aus. Noch ein misslungenes Cover, noch Mal 4 Punkte.

09 Julianna Hough - That Song In My Head: Als Tänzerin hat sie mich schon überzeugt, sie hat auch schon zwei DWTS-Staffeln gewonnen und ich schaue mit gerne ihre Youtube Videos an. Dafür singt sie ziemlich gut. Den Song selbst finde ich etwas zu aufgesetzt gutlaunig, so dass es eine leichte Tendenz zum nervigen hat. Da hatte mir die halbe Single "Will You Dance With Me" viel besser gefallen. 6 Punkte, aber sie ist sich besser als ich erwartet hatte und das Publikum scheint es anzunehmen.

10 Jo Dee Messina - I'm Done: Der erfolglose Vorgänger war nichts, hier komm Jo Dee wieder zu ihren Stärken zurück: perfekt produzierter Nashville-Pop mit leicht rockigem Akzent und nett eingesetzter Pedal Steel. Gesanglich gibt's sowieso nichts zu meckern. So freue ich mich auf die neue CD und gebe 7 Punkte.

11 Steve Earle with Allison Moorer - Days Aren't Long Enough: Die beiden klingen so dynamisch, wie wenn sie nach einem langen Abend an der Bar gemeinsam singend nach Hause wanken. Irgendjemand hat vergessen, die Handbremse zu lösen, und man es wäre auch erlaubt, Songs mit mehr als gefühlt drei verschiedenen Tönen zu schreiben. 5 Punkte.

12 LeAnn Rimes - Good Friends And A Glass Of Wine: Recht grooviger Song, aber so ganz 100% überzeugt er mich leider nicht, wie das meiste auf "Family". Aber er ist einer der besseren Songs dieser Promo, schon allein weil LeAnn singt, und bekommt 7 Punkte. Aber ich habe immer das Gefühl, aus den Songs und der Produktion ließe sich noch mehr rausholen.

13 Carter's Chord - Young Love: In der Tat scheint es ein Vakuum im Bereich weiblichen Satzgesangs zu geben. Die Chicks haben Krach mir Music Row, SHeDAISY mit nur mäßigem Erfolg, die Wreckers wollen wohl nicht mehr. Ich finde den Versuch recht gelungen, es ist nichts wirklich besonderes, aber von Song, Produktion und Gesang bin ich so angetan, dass es mir 7 Punkte wert ist.

14 Levi Webb - Two Hearts: Es hat eine Weile gedauert, bis ich den Kameraden als den "Levi" wieder erkannt habe, er hatte mich hier schon einmal mit "Crystal Ball" erfreut. Hier nun was ganz anderes, schöner Honkytonk. Da gibt es nun mal gar nichts zu meckern, dazu hat er noch eine gute Stimme. Er hat sicher eine Chance verdient, denn auch der dritte Titel auf seiner Myspace-Seite klingt gut. 8 Punkte.

15 Jennifer Hanson - 73: Ich brauchte ein paar Durchgänge, um mich da reinzuhören. Aber inzwischen gefällt es mir ganz gut, schöner Song, guter Gesang, zurückhaltend, aber passend produziert, saubere Hamoniesätze. Im Moment ebenfalls 7 Punkte, aber das könnten noch mehr werden. Auf jeden Fall besser als "Joyride"

16 Brittany Clarke - Start Talkin' Love: Der Anfang ist gar nicht schlecht, ab auf die Autobahn. Aber der Refrain ist textlich schon recht dünn und musikalisch nur wenig einfallsreicher. Ich habe mal in ein paar andere Songs von der Dame reingehört, da gäbe es bessere Songs. 6 Punkte.

17 Mica roberts (ft. Toby Keith) - Things A Mama Don't Know: Die nächste junge Dame, die sich anschickt, Nashville zu erobern. Mit Tobys Unterstützung vielleicht einfacher, aber ihre interessante Stimme dürfte auch kein Nachteil. Schade, dass mich der Song nicht überzeugen kann, der musikalisch ziemlich ideenlos bis langweilig daherkommt. Textlich aber mal was recht interessantes, also insgesamt 7 Punkte.

18 Crystal Shawanda - You Can Let Go: Mal wieder eine Vater-Tochter-Geschichte. Nicht gerade sehr kreativ. Musikalisch ebenso wenig, aber ganz gut gemacht und ich störe mich auch nicht gerade dran. Der Geigenteppich hätte aber nicht sein müssen. 6 Punkte.

19 Kelly Weaver - I Can't Let Go: Die letzte Dame für heute, in der Tat recht frauenlastig. Stört mich an sich gar nicht, und so schlecht finde ich den Song nicht, aber mit den diversen Damen vorher kann sie nicht mithalten. 5 Punkte, aber mit Luft nach oben, wenn gesanglich noch mehr kommt.

Fazit: viel Frauen, und zumindest auch einiges an -power. So richtig überzeugen konnte mich nur sehr wenig, aber einiges so knapp über dem Durchschnitt, das man im Radio sicher öfters wieder finden wird und ganz gefällig ist. Und dazu einige völlig unnötige Coverversionen.

Stefan
I think I know why country listeners are seeking out music with some substance and grit and message. It's because the values spelled out in these songs are mostly lacking throughout our society today.

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Re: Country Promo Radio CD April 2008

18 Jahre 3 Monate her
#37060
Hallo,

ich kenne nicht alle der Songs, sondern eigentlich nur 2, zu denen ich kurz meine Meinung schreiben will:

Taylor Swift - Picture tu Burn
Habe in den USA das Video dazu mehrfach gesehen (läuft gerade auf CMT mindestens 2x pro Tag) und fand das Video ganz lustig, wenn auch ziemlich übertrieben auf "Effekt" getrimmt.
Von der Musik finde ich es ziemlich eingängig, stimmlich merkt man Taylor Swift meiner Meinung nach ihr Alter (oder besser gesagt die Jugend) an. Aber alles in allem finde ich den Song ganz gut, er macht gute Laune, wenn man ihn hört (bei mir jedenfalls).

Blake Shelton - Home
Ich habe diesen Song nie im Original gehört, sondern nur die Version von Blake Shelton und sie gefällt mir (vielleicht ja wirklich weil ich das Orginal nicht kenne). Es ist sicherlich nicht sein bester Song aber ich finde die Stimme von Blake Shelton toll! Und diese Stimme passt meiner Meinung nach am besten zu Balladen. Für meinen Geschmack kommt er in diesem Song auch ziemlich glaubwürdig rüber (um mal auf einen anderen Thread im Forum anzuspielen) und ich denke, er passt.


Wie oben schon erwähnt, kenne ich die anderen Songs nicht, oder sie sind mir nicht aufgefallen. Vielleicht höre ich ja jetzt ein bisschen genauer hin. Dann kommt auch noch ein Kommentar zu anderen Songs.

Viele Grüsse

Blue
Nobody can define CountryMusic, but people who listen to it know what it is. (Roy Acuff)

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