Country Promo Radio CD März 2008 (Das Original)

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Country Promo Radio CD März 2008 (Das Original)

18 Jahre 3 Monate her
#36148
Hiho,

weiter geht es , ein neuer Monat steht an und so ist auch ein neuer
Promosampler in den USA an die Radios verschickt worden.

Welche dieser Singles macht Lust auf mehr von dem Album, oft sind
PromoSingles sogar ein Vorgeschmack auf neue CDs. So weiss man
oft erst durch die Promo, dass ein Künstler wieder aktiv ist.
wer hätte Chancen in den deutschen Charts, was gefällt Euch, was
nicht? Hättet ihr auch DIESE Songs zur Single gemacht?
Kennt ihr alle Künstler, über wen sollte man mehr
erfahren hier bei CMN, wer macht neugierig, wer ist inzwischen
antiquiert?

All das sollt und dürft ihr hier in diesem Thread
diskutieren. Viel Spass damit.

Hier nun die CountryRadio-PromoSingles-Februar-2008:

01 Sara Evans - Some Things Never Change
02 Eagles - Busy Being Fabulous
03 Jewel - Stronger Woman
04 Jason Michael Carroll - I Can Sleep When I'm Dead
05 Dierks Bentley - Trying To Stop Your Leaving
06 Keith Anderson - I Still Miss You
07 Sarah Johns - He Hates Me
08 Trace Adkins - You're Gonna Miss This
09 Trent Willmon - Broken In
10 Clay Walker - She Like It In The Morning
11 Cross Canadian Ragweed - Cry Lonely
12 Phil Stacey - If You Didn't Love Me
13 Rissi Palmer - Hold On To Me
14 Randy Owen - Braid My Hair
15 Kevin Fowler - Best Mistake I Ever Made
16 Mando Saenz - I Don't Like It
17 Katie Armiger - Make Me Believe
18 Rick Huckaby - I Got You Covered
19 Jason Matthews - That's What Mama Do


Zunächst muss ich sagen, dass ich mir Sara Evans nicht wirklich
viel anfangen kann. Ich weiss nicht wieso, aber sie ist für mich
eine dieser Sängerinnen, deren Stimme ich nicht markant im Ohr habe,
wo ich oft denke "Das könnte jede sein". Nichts, was die Stimme
wirklich ausmacht. Keine Dolly, Martina, Trisha, Wynonna oder so.
Der Songtitel "Some Things Never Change" hat mich tiefst
erschrocken, aber es ist zum Glück NICHT eine Coverversion von dem
Duett von Garth Brooks und Chris LeDoux, bei dem mir oft ein wenig
das Wasser in die Augen kommt. Hier, bei Sara, ist es ein solider,
aber nie überraschender und deswegen schon auf Dauer ein wenig
langweiliger Countrypop-Song. Mehr nicht. Das ist für mich einfach
"Rein-Raus-Ware"... oder, um es mal wieder zu sagen: Einheitsbrei.

Eagles .... ein grosser Name... endlich die zweite Single aus einem
in meinen Augen gar nicht mal so schlechten Album, und ich mag
eigentlich diesen "alten" Kram nicht immer. Es überrascht mich auch
nicht, dass DIESER Song Single wird. Er ist Radiotauglich, nach dem
eher rockigen "How Long" eher gemässigt und weichspülerkuschelig
produziert. Der Text ist nett, der Harmoniegesang perfekt. Da braucht
es keine Vaseline, um sich das Teil einzuführen. Also als Single
ok. Inzwischen hab ich ja auch das Album und ich bin leider sicher,
dass mein Lieblingssong, nämlich der Titelsong "Long Road..." niemals
eine Single sein wird. Er ist zu lang, musikalisch anspruchsvoll,
einfach geil. Aber eben nix fürs Radio. Es lebe also weiter der
Kommerz.

Jewel hab ich Anfang des Jahrtausends kennengelernt, als ich sie auf
Video sah... sie war Gaststar bei dem Konzert von Garth auf der
USS Enterprise (noch ein Flugzeugträger, bald schon ein Raumschiff!).
Sie hatte dann auch mäßigen Erfolg, auch hier in Europa, wenn auch
keiner sagte, dass das Country ist. Sie ist doch stark in den Pop und
das rockige abgedriftet und oft erinnerte sie mich eher an eine
Etheridge (Nicht von der Stimme, der Musik). Nun sagt sie ja selbst,
dass sie wieder zum Country zurück will, wo sie in meinen Augen
aber nie wirklich war. So ist es auch hier mit diesem Song. Guter
Gitarrensound und, um es "Country zu machen", das keithurbanisierte
Alibibanjo im Hintergrund, ein Hauch von Fiddle, noch weniger Hauch
von einer Pedalsteel. Das Resultat ist nett, mehr aber auch nicht
in meinen Augen.

Danke, Jason... ich dachte schon, es geht hier gar nicht mehr
die Post ab... aber nun ist er da, der erste Kracher Songsammlung.
Stampfend, rockig, textlich eher ein Klischee, kann man den Song
aber gut anhören, ist ein wenig "Autofahr" Kost, wie ich sie mir
wünsche, wenn ich demnächst die Ostküste hochdüse. Spass machts,
wenn es auch nicht Superspitzenmässig ist und schon gar nicht
die Neuentdeckung des Rades.

Dierks Bentley... der Beste überhaupt, Hammergeil, genial, Super!
Oki... genug bei Dörthe geschleimt. Hier das ist so ein Song aus
der Kategorie "Net Fisch, net Fleisch". Ich mag Dierks. Ich mag
ihn, wenn wirklich die Post abgeht, oder wenn er ein wenig den
Honkytonk oder Swing raushängen lässt. Und ich mag auch seine echten
Balladen. Aber diese Zwischendinger, die kommen bei mir einfach nicht
an, da kann der Text noch so gut sein. Hier ist das leider mal
wieder der Fall. Zum Glück sind seine Alben abwechslungsreicher, denn
wenn alles so wäre wie der Song hier, dann läge es schon in meiner
Tonne.
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Re: Country Promo Radio CD März 2008 (Das Original)

18 Jahre 3 Monate her
#36149

Keith Anderson... könnt ihr Euch noch erinnern? Smart, gutaussehend,
guter Sänger (also alles wie ich), kam er mit seinem Debut damals
auf den Markt, als Big&Rich die Countrywelt stampfend-heavyrockend
aufmischte... und er machte da ein wenig mit. Dann wurde es still,
nun ist er wieder da, aber sanft. Dieser Song ist keine Ballade,
aber nicht mehr das, was ihn bekannt machte. Ich finde, es ist ein
solider Countrysong und ich bin gespannt, wie sich das neue Album
machen wird. Denn Fakt ist: Der Mann kann was und hat viel Talent.

Leicht dahin treibender Frauen-Countryrock macht die Sarah Jones.
Man fühlt sich erinnert an eine stimmlich ein wenig sanftere
Gretchen Wilson und das bleibt nicht aus, denn der selbe Produzent
steckt hinter den Alben von den Künstlerinnen. Solider Countrysong.

Mr. Cool mit seiner nächsten Single. Nachdem ja "I Got My Game On"
eher der Partykracher ist, geht er es hier ein wenig ruhiger an.
Trotzdem merkt man, dass man es mit einem erfahrenen Vollprofi zu tun
hat und so kommt dieser Song sehr gut, ist perfekt produziert,
platziert Stimme und Instrumentation genau auf den Punkt, ist nie
überladen, es passt einfach alles. Ok, er ist halt auch nur einer
der wenigen neuen Songs. Wenn man eine Greatest Hits rausbringt und
eh nur ein paar Bonustracks drauf packt, dann hat man es auch einfacher
dass diese Songs dann auch wirklich gute Songs sind. Dies zeigt
sich hier bei Trace mehr als deutlich.

Trent Willmon sagt mir nur vom Namen was... er ist mir aber bis
jetzt nicht musikalisch irgendwie im Kopf hängen geblieben und
wird es mit diesem Song auch nicht... nett, kann man sich anhören,
aber nich mehr.

Clay Walker ist derjenige, der dann endlich mal mit einer echten
Ballade um die Ecke kommt. Romantische Musik, romantischer Text,
was für Verliebte. In meinen Augen eine schöne Ballade, textlich
ok, musikalisch auch gut, wenn auch von der Sorte "schon oft
gehört", aber das macht es nicht schlecht. Balladen sind ja eh der
Feind der schlechten Sänger und deswegen hat dieser Song vor allem
eine gute Sache: Man merkt, dass Clay ein sehr sehr guter Sänger ist,
der nicht nur technisch die Töne trifft, sondern auch Emotionen
vermitteln kann.

CCR mit "Cry Lonely"... hmmm ich weiss, dass die Band sehr viele
Fans hat, und sie machen vor allem überhaupt nicht die Musik, die
man sonst so von Bands zu hören kriegt. Sehr eigenständig, die Band,
die vor allem mit ihrem Gitarrensound auf sich aufmerksam macht.
Auch hier ist der Song von einem sehr breiten Akkustikgitarrenteppich
unterlegt. Nicht schlecht, nicht herausragend... wenn die Band
ein wenig Talent zu Harmoniegesang hätte, dann könnte das hier auch
ein Eagles Song sein.

Phil Stacey hab ich noch nie gehört... ist mir neu. Man kann schon
feststellen, dass sich da jemand Mühe gibt, aber es kommt bei mir
nicht an... das ist nix.

Rissi Palmer ist auf dieser Webseite von CMN ja schon ein grosses
Thema, es gibt eine Bio, schon eine CD Rezi, damit ist sie wirklich
noch eine ganz "Neue" auf dem Markt. Ich war sehr gespannt auf den
Song, denn man konnte ja, wie gesagt, schon einiges lesen. Ich bin
nicht enttäuscht worden, ich mag die Stimme, den Stil, der Song
ist gut. Macht mich dann doch noch neugieriger auf das komplette
Album.

Randy Owen kommt wieder mit einer für mich harten Nummer. Die Stimme
von Randy ist ok.... die Musik ist guter, oberer Durchschnitt,
aber der Text ist wieder einmal das, was ich oft nur in der Countrymusic
finde und dann mag. Nennt es Tearjerker, egal. Diese Songs gehören
einfach dazu. Hier geht es um ein krankes kleines Mädchen, das wohl
mitten der Chemotherapie steckt, denn sie hat keine Haare mehr. Und
es geht um Hoffnung, Ziele, Kraft. Ich mag sowas, andere nennen es
"Kitschig". Mir scheissegal!

Kevin Fowler zeichnet sich durch seine eher raue, manchmal nölenden
Stimme aus. Hier mit einem ruhigen Stück, nichts Besonderes, weder
von der Musik, noch vom Text.

Mando Saenz kenn ich nicht, habs mir angehört, muss ich auch nicht
haben... So dolle ist die Stimme nicht, die Musik ist gängiger
Gitarrenrock... komisch, bilde ich mir das ein, oder ist das nun
schon der zweite Song hier, wo ich denke, dass da einer als
schlechte Eagles Kopie durchgehen will?

Katie Armiger würde mir auch nichts sagen, wenn es nicht im letzten
Jahr diese wirklich netten Kurzbiografien gegeben hätte. Der Song
hier haut mich nun nicht wirklich vom Stil, aber singen kann die
Dame schon. Was nun fehlt, das ist der Mut zur eigenen Identität und
einmal ein wirklich herausragender Song.

Von Rick Huckaby hab ich auch noch nie was gehört. Auch ein netter
Song, aber mehr nicht.

Jason Matthews sagt mir auch nichts... der Song auch nicht. Textlich
ganz nett, eine Lobeshymne an die Mütter der Welt. OK... gab es auch
schon ... man kann sich den Song anhören.


Ein Fazit zu ziehen finde ich diesmal schwer. Es gibt nicht wirklich
den einen absoluten Höhepunkt auf der Promo. Trace Adkins und
Clay Walker ragen in meinen Augen ein wenig aus der Masse heraus.
Immerhin fällt auch keiner wirklich durch das Sieb, keiner ist wirklich
so grottig, dass man wegschalten will. Was das Teil auf keinen Fall
ist, ist "hammergeil!" Mir fehlt dann doch einiges an A-Ware, aber
ich habe da Hoffnung, dass sich bald wieder etwas tut.


So... nun ihr.

Gruss,
Marc
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Re: Country Promo Radio CD März 2008 (Das Original)

18 Jahre 3 Monate her
#36155
So, dann mal mein Senf. Passend zum Urlaubstag ist die CD da und die Zeit.

01 Sara Evans - Some Things Never Change
Ich mag ihre Stimme eigentlich schon. Aber der Song ist ein Song, der nicht in Erinnerung bleibt. Nichts zum ausschalten, aber in zwei Wochen kann ich mich an diesen Song nicht mehr erinnern. Es sei denn es gibt einen schönen Midtempo Linedance dazu - das könnte ich mir gut vorstellen.

02 Eagles - Busy Being Fabulous
Ich bin kein Fan des neuen Albums, im Gegenteil. Für mich die Enttäuschung des letzten Jahres. Und auch dieser Song glänzt mit Langeweile für mich. Nichts neues, klingt wie altes aufgewärmt. Und ich mag nichts aufgewärmtes. Dann höre ich mir lieber gleich die Originale von damals an.
Ein Song zum wegschalten - leider.

03 Jewel - Stronger Woman
An Etheridge hat mich Jewel nie erinnert. Ich kenn vieles von ihr. Ihre wie ich es eher nennen würde Singer/Songwriter (das Mädel mit der Gitarre) Zeiten, ihre Pop (fast schon mit HipHop Ansätze) Experimente. Mal ein bißchen poppiger, mal ein bißchen rockiger.
Aber irgendwie wirkte es immer authentisch. Jetzt mit diesem klaren Countrysound, den sie wirklich nie hatte, bin ich mir noch nicht so sicher, wie authentisch es wirkt. Witzig, weil das wirklich ihre Wurzeln waren.
Aber ich glaube mir geht es jetzt einfach so, daß ich mich da neu einhören muß und Jewel mal wieder neu entdecken.
Ich mochte sie schon immer, mag sie weiterhin und werde mich auch an den Countrysound bei ihr gewöhnen.
Eines muß man ihr zugute halten: langweilig wird es mit ihr nie und ihre Fans bekommen mit der Zeit die unterschiedlichsten Hörerlebnisse.

04 Jason Michael Carroll - I Can Sleep When I'm Dead
Das rockt ja mal. Da möchte dann auch gleich tanzen. Ich bin sehr angenehm überrascht.

05 Dierks Bentley - Trying To Stop Your Leaving
Der gefühlte 7. Song vom Album als Single ausgekoppelt. Und langsam gibt das Album keine Single mehr her. So zumindest empfinde ich es. Ich bin ein großer Dierks - Fan. Aber ich würde mich freuen, wenn ein neues Album mit neuem Singlematerial kommt - und das Album nicht weiter ausgeschlachtet wird.

06 Keith Anderson - I Still Miss You
Na das überrascht jetzt schon auch. Aber auch die leiseren Töne liegen Keith Anderson. Und ich freue mich sehr auf ein neues Album. Und ich glaube auch die rockigen Nummern werden wir auf dem Album finden.
Aber mit dem Start macht er auf sich aufmerksam.

07 Sarah Johns - He Hates Me
An Gretchen mußte ich auch denken - aber dann ist mir auch hier das Original lieber. Dann lieber nichts sanfteres, sondern das volle Paket. Hier das ist nicht Fisch, nicht Fleisch. Und bleibt mir nicht im Ohr.

08 Trace Adkins - You're Gonna Miss This
Haut mich nicht vom Hocker. Irgendwie ist es die Art Song, die man schon tausendmal gehört hat. Ein schöner Song, den ich nicht ausschalten würde, aber auch wieder nichts, was meine aufmerksamkeit weckt. Vermutlich würde ich überlegen, wie alt der Song wohl ist und auf welchem Album ich ihn schon mal gehört habe.

09 Trent Willmon - Broken In
Das spricht mich dann viel eher an. Netter Sound, guter Song. Macht Spaß zu hören und ich glaube, ich muß doch mal nach einem Album von dem Herrn schauen. Bislang ist er auch eher so an mir vorbeigegangen.

10 Clay Walker - She Like It In The Morning
Ich mag Clay Walker, ich mag keine romantisch-triefenden Balladen (eher untypisch für eine Frau). Und darum: nö, sorry, muß nicht sein. Das ist nichts für mich. Ich bin zutiefst unromantisch. :wink:

11 Cross Canadian Ragweed - Cry Lonely
Im Gegensatz zu den Eagles ist das hier sogar mal originell. Ich mag den Sound von Cross Canadian Ragweed (die Abkürzung CCR steht für mich immer noch für Creedence Clearwater Revival :grin: ). Und ich mag diesen Song.

12 Phil Stacey - If You Didn't Love Me
Ist der neu? Den Namen habe ich noch nie gehört. Es braucht lange, bis der Song mal losgeht und erschließt sich nicht so direkt. Nach dem zweiten Hören finde ich das für den Anfang gut genug, um mich interessiert zu zeigen, was da noch so kommt.

13 Rissi Palmer - Hold On To Me
Die Stimme hat mich neugierig gemacht. Aber meine Neugier verfliegt leider beim Refrain. Mir geht das meeeeee schon beim dritten Mal unglaublich auf die Nerven. Sie hat eine schöne Stimme für die tieferen Regionen und die leiseren Töne, finde ich. Aber das zerstört dieser Song leider mit dem Refrain. Den Song muß ich tatsächlich ausschalten, wegen zu hohem Nervfaktor. Schade.

14 Randy Owen - Braid My Hair
Die Geschichte des Songs ist mir ein bißchen too much. Ein bißchen subtiler und nicht ganz so draufgedrückt mag ich es lieber. Das ist mir zu direkt. Da geht es mir dann so: der Hörer erkennt die Absicht und ist verstimmt. Ich bin verstimmt.

15 Kevin Fowler - Best Mistake I Ever Made
Mir gefällt die Stimme, ist dann doch mal was anderes. Der Song ist nicht ganz so überragend. Aber es ist eine solide Kost.

16 Mando Saenz - I Don't Like It
Warum du da immer die Eagles hörst, ist mir ein Rätsel, Marc. Die höre ich nicht. Ich höre guten Gitarrenrock.
Die Stimme ist irgendwie sehr gewöhnungsbedürftig. Ich habs da eher mit den festeren, raueren Stimmen. Und auch im Kontrast zu den Gitarren - irgendwie stimmt es nicht. Kein Grund, das Album zu kaufen.

17 Katie Armiger - Make Me Believe
Eine interessaten Stimme. Jetzt muß das Mädel noch erwachsen werden, ihren eigenen Stil finden und es könnte mir gefallen. So ist mir das ein bißchen zu "Hannah Montana" mäßig und nichts, was ich öfter hören muß.

18 Rick Huckaby - I Got You Covered
Mmh, nie gehört, muß ich auch nicht wieder hören. Der Song gefällt mir nicht, die Art gefällt mir nicht.

19 Jason Matthews - That's What Mama Do
Ist schon wieder Muttertag? Ich überlege noch, woher ich den Namen kenne - aber auch beim Hören des Songs klingelt da nichts. Haut mich nicht vom Hocker und würde mich nicht dazu bringen, ein Album zu kaufen.


Fazit:
Es ist eine solide Mischung. Wenig, was mich richtig abtörnt. Ein paar "alte Bekannte" tauchen wieder auf.
Es gab in letzter Zeit schlechtere Promos.
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Re: Country Promo Radio CD März 2008 (Das Original)

18 Jahre 3 Monate her
#36156
Nur, weil ich unsicher bin und es deswegen nicht erwähnt habe... aber ich will auch nicht als Ignorant da stehen:

Ist dieser Randy Owens hier der Sänger von Alabama solo oder heissen die nur gleich? Beim derzeitigen Hang zur "christlichen Theatralik" bei Alabama würde ich dann auch verstehen, wieso dieser Randy hier so einen Song bringt... aber vielleicht ist es auch nur ein Namensvetter... weiss das einer? Ich bin zu faul zum googlen, hab Blasen an den Fingern.

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Re: Country Promo Radio CD März 2008 (Das Original)

18 Jahre 3 Monate her
#36157
Dann Google ich mal für dich. Ja, ist derselbe.
Songwriter des Songs sind übrigens: Brent Wilson und Chris Gray (zumindest letzterer ist für Alabama Hörer auch nicht unbekannt).
Und nochwas verrät google: Randy Owen arbeitet an einem Soloalbum, produziert von John Rich.
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Re: Country Promo Radio CD März 2008 (Das Original)

18 Jahre 3 Monate her
#36158
Danke... schönen Urlaubstag noch :azn:
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Re: Country Promo Radio CD März 2008 (Das Original)

18 Jahre 3 Monate her
#36291
Kein Urlaub mehr, daher muss der Freitagabend für meine folgenden Bewertungen herhalten:

01 Sara Evans - Some Things Never Change: Ich würde mich schon als kleinen Sara-Fan bezeichnen, und ihre Stimme finde ich schon sehr charakteristisch. Der Song ist aber etwas enttäuschend, selbst für mich etwas zu berechenbar und langweilig. Schade, nur 6 Punkte, aber trotzdem problemlos im Radio anzuhören.

02 Eagles - Busy Being Fabulous: Ok, die Herren sind ja alle schon etwas älter. Aber sooo arg hätte der Produzent die Handbremse bei diesem Song nicht anziehen müssen. Andererseits, wenn der Song schneller gewesen wäre, hätte man ihn gar nicht von der ersten Single unterscheiden können. Solide Easy Listening Kost mit Country-Touch, gute 6 Punkte, wenn es ein klein wenig kreativer produziert wäre hätten es 7 sein können.

03 Jewel - Stronger Woman: Finde ich weit mehr als nur Alibi-Country. Schon bei der letzten CD hatte sie sich auf den Weg Richtung Country gemacht, den scheint sie weiter zu gehen. Ein klein wenig fehlt mir etwas, ohne das ich genau sagen könnte was. Aber einer der besseren Songs, 7 Punkte.

04 Jason Michael Carroll - I Can Sleep When I'm Dead: Keine schlechte Stimme der Mann, ich sehe bei ihm überdurchschnittliches Potential. Dieser Song enttäuscht aber etwas, unruhiges Arrangement und durchschaubarer Text. Die ersten beiden Singles waren besser, 6 Punkte.

05 Dierks Bentley - Trying To Stop Your Leaving: ok, es gibt besseres Material von Dierks, aber kein schlechter Song. Auf jeden Fall mit Wiedererkennungswert, aber so langsam wäre es wirklich mal Zeit für etwas Neues. 6 Punkte.

06 Keith Anderson - I Still Miss You: Die recht harten Songs von ihm mochte ich nicht so, hier wird er deutlich weicher. Auch keine große Neuerfindung in textliciher und musikalischer Hinsicht, aber nett zum anhören, reicht für 6 Punkte.

07 Sarah Johns - He Hates Me: Ach so, an Gretchen soll das erinnern - na ja, passt leider gar nich zu dieser brav dreinschauenden dunkelharigen Schönheit. Kein Mensch kann sich vorstellen, dass Dich jemand nicht leiden kann, wie Du uns mit Deinen großen grünen Augen anschaust, zumindest kein männlicher. Ist mir außerdem zu laut zu produziert, und der Text klingt nicht sehr ausgefeilt. Hör Dir mal an, liebe Sarah, wie ein Brad Paisley so einen Stoff verarbeitet (Me Neither), dann weißt Du, warum Du von mir nur 4 Punkte bekommst.

08 Trace Adkins - You're Gonna Miss This: Meine Freude über dieses Werk habe ich ja bereits in einer der letzte Ausgaben ausgedrückt. Daran hat sich nichts geändert. Seit langem mal wieder eine ruhigere Single von Trace, und damit trifft er bei mir ins Schwarze. Weder inhaltlich noch musikalisch etwas besonders Neues, aber ganz einfach einer der schönsten Songs der letzten Monate. Läuft bei mir auf A-Rotation und bekommt 9 Punkte.

09 Trent Willmon - Broken In: Ein guter Song, für mich die richtige Prise Rock. Nichts was mich wirklich langfristig fesseln wird, aber ein solider Song für gute Stunden. Etwas zu früh im Jahr, passt eher in die wärmere Jahreszeit, trotzdem 7 Punkte.

10 Clay Walker - She Like It In The Morning: Jetzt wird's richtig kuschelig - mir zu kuschelig. Ich halte Clay Walker für einen der größten Talente, aber das ist nun schon die zweite Schmussingle am Stück. Schöne Musik, keine Frage, aber so langsam dürfte er mal wieder etwas mehr Gas geben. 6 Punkte.

11 Cross Canadian Ragweed - Cry Lonely: Eigentlich ist es ja schon eher eine Rockband. Aber manchmal schaffen sie den Sprung in die Country-Radios, und dann gefällt es mir meist ganz gut. Hier auch. Klingt schon etwas nach "Eagles"; aber in diesem Fall besser als das Original. 7 Punkte.

12 Phil Stacey - If You Didn't Love Me: Ein Debut. soweit ich weiß. Gar nicht schlecht, Aubau und Melodieführung erinnern mich etwas an Phil Vassar, die Produktion ist aber ganz anders, rockiger und gitarrenorientiert. Kann man sich anhören, mal sehen was er uns zukünftig noch bietet. Hierfür gibt's mal voerst 6 Punkte.

13 Rissi Palmer - Hold On To Me: Mal wieder ein Walzertakt, was ich ja ganz gerne mag. Auch sonst habe ich viel daran auszusetzen, außer das das Ganze etwas spannender sein könnte (klingt zielmlich nach Faith Hill). Aber das ist mir 7 Punkte wert. @Marc: ich meine, das Album wäre mal bei CMT gelaufen, vielleicht ist es ja noch drauf.

14 Randy Owen - Braid My Hair: Das Intro klingt nach Beerdigung. Dann ein kurzes Zusammenzucken - ein Lied über Hillary Clinton :shocked: Nein, zum Glück nicht. Insbesondere der Refrain ist sehr gut gelungen, auch der Rest ziemlich gut. Die Strory hart an der Grenze, aber sehr positive Stimmung, daher geht es noch. Die Steel dürfte wegen mir noch eine größere Rolle spielen. Insgesamt 7 Punkte, aber da wäre noch mehr drin gewesen. Schade.

15 Kevin Fowler - Best Mistake I Ever Made: Und auch einer seiner besten Songs! Hier stimmt sehr viel. Story, Melodie, Harmonielinen und Produktion. Vielleicht ein wenig zu mainstreamig, aber ein Song für mich. 8 Punkte.

16 Mando Saenz - I Don't Like It: Was mich bei ihm an die Eagles erinnert ist die angezogene Handbremse. Die Stimme gefällt mir auch nicht besonders. Ein Song zum Autofahren im Sommer, aber besser nur auf kurvigen Küstenstraßen und nich auf der Autobahn, wo man damit ständig den Truckern den Weg versperren würde. Reizt mich nicht wirklich zu mehr. 5 Punkte.

17 Katie Armiger - Make Me Believe: Der Song ist solider Female-Country-Pop-Rock, da gibt es deutlich schlechteres
Sie ist noch jung, und macht schon ganz ordentliche Sachen. Wenn sie noch etwas an ihrer Stimme uns ihrem Profil arbeitet, hat sie gute Chancen auf mehr als 6 Punkte.

18 Rick Huckaby - I Got You Covered: Ein mir gänzlich unbekannter Musiker, aber das muss nicht so bleiben. Klingt doch eigentlich ganz groovig, der Fuß wipppt mit. Da kann ich mir gut vorstellen, mehr anzuhören. 7 Punkte.

19 Jason Matthews - That's What Mamas Do: Der Mann hat sich wohl schon einige Sporen als Songwriter verdient, unter anderem bei Billy Currington's "Must Be Doinf Something Right". War ich damals nicht so der Fan von, aber das hier gefällt mir ganz gut. Schnörkelloser Countrysound, ordentliche Stimme, gutes, wenn auch kein besonderes Songmaterial. Davon kann ich mir gerne mehr anhören. Nochmal 7 Punkte zum Abschluß.

Fazit: Eine relativ gute CD. Viel leicht unter oder über dem Durchschnitt, wenig schwaches und ein, zwei richtig gute Songs. Recht zufrieden ist

Stefan
I think I know why country listeners are seeking out music with some substance and grit and message. It's because the values spelled out in these songs are mostly lacking throughout our society today.

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