Mary Duff - Who I Am

CD Cover: Mary Duff - Who I Am
 

Bereits seit Ende der 1980er Jahre gehört Mary Duff zum Stammpersonal im Country-Sound von UK. Die 1964 im irischen County Meath geborene Sängerin blickt heute auf einen stattlichen, 15 Alben umfassenden Back-Katalog zurück, darunter die Hit-Alben "Timeless" (1996) und "Together Again" (2007). Beide mit "Silber"- bzw. "Gold"-Status prämierten Longplayer entstanden in Zusammenarbeit mit Daniel O´Donnell, einem der populärsten Sänger und TV-Größen Irlands. Mit ihm bildete sie über einige Jahre hinweg ein harmonisches, auch kommerziell überzeugendes Gespann.

Mary Duff gilt als eine der wichtigsten Stimmen im modernen Country. Mit ihrem neuen Album "Who I Am" macht sie klar, warum

Dennoch war es für Mary Duff an der Zeit, neue Wege zu gehen, sich an neuen Klängen versuchen, vielleicht sogar: sich neu erfinden. Auf ihrem neuen Album "Who I Am" gibt sie einen neun Songs-umfassenden Fingerzeig, in welche Richtung sie der neue Karriereabschnitt führt: in melodische, harmonische, zu jedem Takt entspannte Klänge, die sich gleichermaßen von Klavier-Balladen, Pop und Country speisen.

Mary Duff: etablierter Name in der globalen Country-Szene

Mit letztgenanntem Genre ist Mary Duff bestens vertraut. Sie hat sich die Bühne mit Größen wie Tammy Wynette, Willie Nelson, Merle Haggard, Patty Loveless und der Rock 'n' Roll-Ikone Jerry Lee Lewis geteilt. Aus der Garde des New Country war sie mit keinem Geringeren als Garth Brooks on the road, als "Special Guest" während seiner UK-Tour. Mit Brooks hat die Chemie so gut gestimmt, dass er mit ihr an zwei Tracks geschrieben hat. Ein, nicht mehr, nicht weniger, künstlerischer Ritterschlag vom Country-König höchstselbst.

Ob sie mit ihrem neuen Set erneut in legendären Spielstätten wie Londons Royal Albert Hall oder die Carnegie Hall in New York gastieren wird, muss sich zeigen. Gut möglich ist es allemal. Immerhin präsentiert die Irin auf "Who I Am" ein Song-Set, dass für internationale Bühnen bestens geeignet ist. Schon der melodiös rockig-groovende Country-Pop-Opener "I Can't Light Myself on Fire" weist Mary Duff als sensible, stimmlich exzellent veranlagte Sängerin aus. Ein dynamischer, im Midtempo-Bereich angesiedelter Track, geschrieben von einem Songwriter-Trio um Dennis Knutson.

Im nachfolgenden Song "Think Pink" - ein Titel, wie geschaffen für diese Zeit - dreht Duff Tempo und Dynamik deutlich zurück. Der von J.K. Nichols Sr. und R.R. Pennington mit großer Kennerschaft geschriebene Song ist ganz als stimmungsvolle Klavier-Ballade angelegt. Ein ruhiger, harmonisch ausbalancierter Titel, in dem sie glaubwürdig von den großen Gefühlen singt.

"Who I Am": Songs von zeitloser Qualität

In diesem gemäßigten, von perlenden Klavierläufen dominierten Fahrwasser sind noch weitere Tracks des Albums verankert: "Dear Diary" zum Beispiel und die todtraurige Ballade "Tears Under The Bridge", für die unter anderem Lori und Tommy Harden als Songautoren Pate standen. Ein durchgängig melancholisches Album ist ""Who I Am" aber dennoch nicht. Uptempo-Tracks wie "Flying Things", der Opener und das von einer diskret rockenden Backingband begleitete "Crayons on a Canvas" setzen gelungen temperamentvolle Impulse.

Im Mittelteil des Albums spielt Mary Duff aber vielleicht ihre größten musikalischen Stärken aus. "The Air I Breathe" und "Angels With One Wing" überzeugen als minimalistisch arrangierte, akustisch gehaltene Country- und Country-Folk-Tracks. Schöne Nummern. Unspektakulär. Extrem gefällig. So gesungen und gespielt, dass man sie gerne immer wieder hören kann. Kurz: Songs von zeitloser Qualität.

Fazit: Mary Duff verknüpft auf ihrem neuen Album "Who I Am" Elemente aus Country, Pop, Folk und Klavierballaden zu einem harmonisch jederzeit eingängigen Sound. Grundsolide Wertarbeit!

vgw
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Mary Duff veröffentlicht Single Think Pink
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"Think Pink" von Mary Duff zeigt nicht nur ihre unverwechselbare Stimme, sondern auch ihre Fähigkeit, durch ihre Musik tiefgreifende Botschaften zu vermitteln. "Think Pink" ist …...