Zane Lewis

Zane Lewis

Auf Zane Lewis' jetzt landesweit veröffentlichtem Debütalbum "Zane Lewis" hört man seine Texas-Roots heraus - in den weiten, offenen Strukturen der Arrangements, im Beat, der wie auf Cowboystiefeln daher kommt und in der rauen Baritonstimme des Sängers. Auch wenn es sich so anhört, als wäre er schon mit einem rauen Song im Herzen geboren, fing er doch erst mit dem Gitarrespielen an, als er in Lubbock die Texas Tech University besuchte, die er mit einem Abschluss in Advertising verließ. Während des Studiums ernährte er sich hauptsächlich von "Blue Spoon"-Margaritas und Dr. Peppers-Brause und unter der Dusche sang er seine Lieblingssongs von Garth Brooks, Merle Haggard und George Strait.

Beinahe wäre Zane Lewis danach Journalist geworden. Zusammen mit einem Partner hatte er die Zeitschrift "Western & English Today" gegründet, eine Fachzeitschrift für Reitsport. Doch zum Glück für alle Fans von knackigem und rockigem Country hatte Lewis nach seinem ersten Live-Auftritt, im Jahr 2000 in der Garland Opry (Texas), Blut geleckt: Er klappte den Laptop zu, stimmte seine Gitarre, verkaufte die Zeitschrift und finanzierte mit dem Erlös das Album "This Town", das er in Texas veröffentlichte. Die Platte, die er verstärkt durch LeAnn Rimes' Band aufgenommen hatte, entfesselte im Lone-Star-Staat einen Sturm der Begeisterung und verhalf Zane Lewis zu seinem Deal mit Slant Records.

Auf "Zane Lewis", bei dem Brett James und Lex Lipsitz als Producer mitwirkten, sind auch zwei Stücke zu hören, bei denen Lewis mitgeschrieben hat: Eine Hymne auf das Leben auf Achse ("Fly") und der erdige, von einer rhythmischen Fiddle akzentuierte Footstomper "Bad Ass Country Band" - was auch gut auf Lewis' Visitenkarte stehen könnte. Lewis' Persönlichkeit kommt auf jedem der Songs klar durch. Im Sound seiner Interpretationen sind viele verschiedene Einflüsse zu hören: von Garth Brooks über Lynyrd Skynyrd, bis hin zum Fiddlespiel seines Vaters und darüber hinaus - schließlich ist seine Familie schon seit fünf Generationen in Texas verwurzelt. Auf "Come With Me", der ersten Singleauskopplung des Albums, gelingt es Lewis wunderbar, raubeiniges Draufgängertum und Sensibilität zu verbinden. Seine einfache Einladung "to hang out", also "'mal was zusammen zu machen" bedeutet sowohl Abenteuer als auch Romantik.

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Wer ist Dein musikalisches Vorbild?
Merle Haggard


Welche CD hörst Du gerade?
Jack Ingrams "Electric" und George Straits "'It Just Comes Natural"


Welchen Song hättest Du gerne selbst geschrieben?
"Believe", die Stimme von Ronnie Dunn (Brooks & Dunn) zeigt großartige Emotionen