Nachdem die amerikanischen TV-Sender "The WB" und "UPN" zu "The CW" zusammengelegt wurden, wurde die Verträge für viele Serien der einzelnen Stationen nicht verlängert.

Darunter war zum Beispiel "Star Trek: Enterprise" (SAT.1). Es gab ein langes Hin und Her, welche Serie fortgesetzt werden sollte. So hieß es zunächst "Eine himmlische Familie" (VOX) wird abgesetzt und "Everwood" (VOX) fortgesetzt. Im Endeffekt kam es genau anders herum.

Viele Serien, die auf einen der beiden Kanäle bisher erfolgreich liefen, erreichen nun keine zufrieden stellenden Quoten mehr, darunter zum Beispiel "Veronica Mars" (ZDF).

Die Sitcom "Reba" bekam eine zweite Chance , aber auch nur weil die Verträge bereits unterschrieben waren und sonst eine Konventionalstrafe von 20 Millionen US Dollar fällig gewesen wäre.

The CW und die Produktionsfirma 20th Century Fox Television einigten sich zunächst auf eine sechste Staffel mit 13 Folgen. (Normalerweise hat eine Staffel zwischen 22 und 25 Folgen.)

Nun konnte die Sitcom gegen den Trend ihren Markanteil nicht nur halten, sondern steigern und ist damit eine der wenigen Gewinner des neuen Fernsehkanals. Das widerrum stellt die Herren in den den Chefetagen vor ein Problem, denn eigentlich passt "Reba" nicht mehr so recht ins Sendekonzept. Auf der anderen Seite wollen die Anteilseigner (Paramount Pictures/Viacom und Time Warner) gute Quoten sehen und Geld mit dem Sender verdienen.

Zurzeit laufen Verhandlungen ob und wenn ja, in welchen Umfang, die Sitcom "Reba", mit Reba McEntire in der Titelrolle, fortgesetzt wird.


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