Rückläufige Country CD-Umsätze

 Die Flut von Country-Veröffentlichungen (Carrie Underwood, Kenny Chesney, Johnny Cash, Garth Brooks, Big & Rich, Martina McBride und Reba McEntire) in der Weihnachts-Einkauf-Saison hat für steigende Umsätze im Country-Segment in den USA geführt. Trotzdem werden die Gesamtumsätze wohl hinter dem Jahr 2004 bleiben.

Bis Ende der 49. Kalenderwoche wurden in den USA insgesamt 64.07 Millionen Country-CDs verkauft. Im Jahr 2004 waren es im Vergleichszeitraum 66.29 Millionen. Das ist laut Nielsen SoundScan ein Rückgang von rund 3 Prozent.

Wenige Woche davor betrug der Rückgang noch 10 Prozent.

Im Vergleich mit der Gesamtmusik in den USA steht Countrymusic noch gut da, denn auf alle Genre bezogen, ging der Umsatz um 4 Prozent zurück.

Laut Angaben der Label blieben insbesondere die Umsätze der neuen CDs von Toby Keith, Gretchen Wilson, George Strait, Faith Hill und Brooks & Dunn hinter den Erwartungen, gemessen an ihren Vorgängern, zurück. Auch die Blockbuster aus 2004 fehlten, in dem Jahr gab es Veröffentlichungen von Tim McGraw, Toby Keith, Shania Twain, Rascal Flatts und Keith Urban und die Debüt-Alben von Gretchen Wilson und Big & Rich sorgten für eine positive überraschung.