K.D. Lang verklagt ehemalige Managerin auf Schadensersatz
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von CMN Hamburg
CMN Hamburg
K. D. Lang hat am 8. November 2005 am Kammergericht von Los Angeles, Kalifornien, Klage gegen ihre ehemalige Managerin, Annabel Lapp, deren Mitarbeiterin Dina Correale sowie die Annabel Lapp Group eingereicht. Lapp wird beschuldigt, hunderttausende oder gar Millionen US-Dollar veruntreut zu haben.
K. D. klagt auf Schadensersatz in ungenannter Höhe und Bußzahlungen, zitiert das Branchenmagazin "Pollstar" die "Canadian Broadcast Corporation (CBC)". Die Höhe der veruntreuten Summe konnte laut Lang bislang nicht ermittelt werden, da Lapp nach ihrer Entlassung einen Großteil ihrer Finanz- und Geschäftsberichte nicht offengelegt habe. Umstritten sind auch Gehaltszahlungen in Höhe von 50.000 US-Dollar sowie eine Zahlung von weiteren 75.000 US-Dollar, die Lapp für die Einweisung eines neuen Managements für Lang verlangte.
Lapp hatte Lang seit 1990 gemanagt und war am 2. September diesen Jahres entlassen worden. Nach der Entlassung hatten Medien über Zahlungen Langs an Lapp in Höhe von 10.000 US-Dollar berichtet, die Ex-Managerin sollte dafür ihre gesamten Akten an die Sängerin schicken. Lapp habe jedoch nur Unterlagen aus 2004 und 2005 freigegeben. Lang klagt nun die Unterlagen aus den weiteren 13 Jahren von Lapps Tätigkeit ein.