EMI scheint Nummer zwei auf Spitzers Payola-Liste

Wie die Musikwoche meldet, deutet in New York alles auf Teil zwei der Payola-Affäre hin. Die Promotionmitarbeiter von EMI haben ein Memo erhalten, das sie verpflichtet, an einem für den heutigen 25. August geplanten Meeting teilzunehmen, bei dem die neuen Promotionrichtlinien des Unternehmens vorgestellt werden sollen. Beobachter gehen nun davon aus, dass EMIs Nordamerikachef David Munns und Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer bald eine außergerichtliche Einigung ähnlich der mit Sony BMG bekannt geben werden.

Zunächst schien es, als sei Universal Music der nächste Major, der sich vor den Ermittlern des US-Bundesstaats New York für illegales Pay-for-Play verantworten müsste.