2004 erfolgreich für die Country Music

Das neue Jahr steht vor der Tür und die Label in Nashville werden zu Sylvester sicherlich die eine oder andere Champagnerflasche köpfen.

Bis zum 5. Dezember gingen in den USA 68.719.000 CDs über die Ladentheke. Das sind rund 8 Millionen mehr als 2003.

Bereits Mitte des Jahres verkauften sich rund 14.4% mehr Country-CDs als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Diese Verkaufssteigerung kann man sicherlich zum großen Teil den etablierten Künstlern wie Toby Keith, Shania Twain, George Strait und Brooks & Dunn und starken neuen Alben von Alan Jackson, Kenny Chesney, Tim McGraw und Jimmy Buffett zuordnen, aber nicht ausschließlich. 2004 wird einigen sicherlich in Erinnerung bleiben als das Jahr in dem viele neue Künstler die Charts stürmten.

Angeführt wird die Truppe von Gretchen Wilson, die mit ihrer Smash-Single "Redneck Woman" von Null auf 100 beschleunigte. Durch ihr Album "Here For The Party" steht Gretchen auf Platz 5 der bestverkauften Country-Künstler, nach Toby Keith, Kenny Chesney, Alan Jackson und Tim McGraw.

Auch Big & Rich waren Lieblinge der Medien und finden sich auf Platz 12 der meistverkauften Country-Künstler wieder. Weitere Chart-Breaker waren Josh Turner, Josh Gracin, Julie Roberts und Blue County.

übrigens hat die Muzik Mafia zum Jahresende ein eigenes Label zusammen mit Warner Bros. Nashville gegründet. Raybaw Records wird geleitet von John Rich and Big Kenny Alphin (Big & Rich), Jon Nicholson sowie Cory Gierman und wird als erste Platte die CD von dem Rapper und Muzik Mafia Mitglied Cowboy Troy veröffentlichen.