Country Music beim Republikaner Kongress in New York

Vom 30. August bis 2. September 2004 findet im Madison Square Garden in New York City, New York, der Parteitag der Republikaner statt, auf dem US-Präsident George W. Bush und sein Vize Dick Cheney für die Präsidentschaftswahlen am 2. November nominiert werden.

Diverse Country-Künstler werden auf dem Parteitag zu finden sein. Darunter Brooks & Dunn , Lee Ann Womack, Darryl Worley, Sara Evans , Travis Tritt und andere mehr.

Protest entwickelt sich um die angebliche Einbindung von Johnny Cash. (Es gibt sogar schon eine eigene Web-Seite.) Die Republikaner-Abgeordneten aus dem Staat Tennessee wollen am Dienstag in dem Auktionhaus Sotheby's eine Party geben. Diese Party gilt auch als Ehrung für Senator Lamar Alexander, der ein persönlicher Freund von Johnny Cash und June Carter war. Da der Protest nun immer lauter wird, hat Roseanne Cash, Tochter von Johny und Stieftochter von June, im Namen der Cash-Familie eine Verlautbarung herrausgegeben, die wir frei übersetzt haben:

"Die Cash Familie hat der Verwendung von Johnny Cashs Namen, in Verbindung mit den Republikanern nicht zugestimmt. Sotheby's, die vom 14. bis 16. September den Besitz von Johnny und June versteigern, ist nicht verbandelt mir irgendeiner politischen Partei. Die Republikaner können und haben bisher nicht den Namen Johnny Cash für ihre Zwecke eingebunden. Was passiert war, ist, dass Senator Lamar Alexander aus Tennessee, ein alter Freund von meinem Vater und June, angefragt hat, ob er eine private Party für die Deligierten aus dem Staat Tennessee bei Sotheby's geben kann. Sotheby's vermietet des öfteren die Räume für private Veranstaltungen. Die Party wurde von Sothebys und von unseren Nachlassanwälten genehmigt, aber nicht als Show für die Republikanische Partei. Anscheinend war noch eine zweite Party geplant, unabhängig von der von Senator Lamar Alexander, die zwischenzeitlich abgesagt wurde. Es gibt also keinen Grund meinen Vater gegen die Republikaner zu verteidigen. Ihr könnt beruhigt schlafen. Wenn die Fans gegen etwas protestieren wollen, dann erlaubt mir, dass ich Euch eine Wegbeschreibung zum Madison Square Garden gebe."

Die Organisatoren des Protestes halten weiterhin an ihrem Plan fest, sich zur Party vor Sotheby's zu treffen. Wer kommt sollte in schwarz, in Anlehnung an Johnny's Erkennungszeichen "Man in Black", gekleidet sein, ein Musikintsrument mitbringen und in der Stimmung sein, einige Cash Songs zu singen. Der Protest wird maßgeblich von der 22. järhigen Studentin aus Brooklyn Erin Siegal organisiert, die der Auffassung ist: "Die Mehrzahl der politischen Songs, die Johnny Cash gesungen hat, gehen nicht konform mit den Inhalten für die die Republikaner stehen. Ich finde es ziemlich schamlos den Namen von Johnny und die Erinnerung auf so eine Art und Weise auszunutzen."