Jimmie Allen - Bettie James (EP)

CD Cover: Jimmie Allen - Bettie James
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Mein lieber Scholli: Die EP "Bettie James" von Jimmie Allen mag aus nur sieben Tracks bestehen - doch die haben es in sich.

James Edward Allen, besser bekannt als Jimie Allen, ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Wille und Ausdauer lohnen. Dass es wert ist, an seinen Traum zu glauben, dass man sich nicht von Tiefschlägen und Enttäuschungen von seinem Ziel abbringen lassen soll. Dass man positiv denken, leben und handeln soll. Es zahlt sich aus. Zumindest im Falle des afroamerikanischen Country-Sängers Jimmie Allen.

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Brett Eldredge - Sunday Drive

CD Cover: Brett Eldredge - Sunday Drive
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Brett Eldredge braucht Abwechslung und künstlerische Herausforderung - wie sein neues Album "Sunday Drive" beweist.

Wie sagten die alten Römer: "Variatio delectat" – die Abwechslung erfreut das Herz. Es ist nicht bekannt, ob Brett Eldredge, der coole, 1986 in Paris, Illinois, geborene Country-Sänger einst das Fach Latein in der Schule belegt und ob es ihm da die antike Weisheit besonders angetan hat, doch: er lebt nach dieser Philosophie. Zumindest künstlerisch. So flirtete der Absolvent der Middle Tennessee University schon öfters mit unterschiedlichen Stilrichtungen, beispielsweise höchst eindrucksvoll mit Jazz und Big Band Sound auf seinem 2016 erschienenen Weihnachtsalbum "Glow".

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Margo Price - That's How Rumors Get Started

CD Cover: Margo Price - That's How Rumors Get Started
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Mit "That’s How Rumors Get Started" möchte Margo Price an das hochgelobte, vielfach ausgezeichnete Vorgängeralbum "All American Made" anknüpfen.

Ist doch so: Jede Bewegung hat eine Gegenbewegung gleich im Schlepptau: Die Schulmedizin brachte die Homöopathen hervor, die Fleischesser die Veganer, die spießige Gesellschaft die Freaks und Konsumverweigerer. Und so weiter und so fort. Das gilt natürlich auch für die Musik im Allgemeinen und für den Sound in Nashville im Speziellen. Während in den 2000er Jahren die Musik und die Acts aus Music City USA immer pop-orientierter - nicht wenige meinen auch: glatter - wurden, gedieh in deren Hit-Schatten eine vitale Alternativ-Szene. Bands und Sänger und Sängerinnen, mit weniger viel Kosmetik im Gesicht und Staub an ihren Stiefeln. Sie hielten das rebellische Erbe von Johnny, Willie, Dolly, Waylon, Gram & Co hoch schufen eine neue Outlaw-Szene. Eine würdige Vertreterin ist seit ihrem 2016 erschienenen Debüt-Album "Midwest Farmer's Daughter" Margo Price, entdeckt und gefördert nicht vom Music Row-Establishment, sondern von Rock-Produzent Jack White.

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Willie Nelson - First Rose of Spring

CD Cover: Willie Nelson - First Rose of Spring
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Schon unglaublich: Mit "First Rose of Spring" veröffentlicht Willie Nelson sein 70. Studio-Album.

Noch unglaublicher ist fast, dass der Mann, für den der Begriff "Legende" eigentlich längst untertrieben ist, mit jeder neuen Veröffentlichung höchsten Qualitätsmaßstäben gerecht wird. Das gilt - selbstverständlich! - auch für Album Nummer 70, "First Rose of Spring".

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Will Hoge - Tiny Little Movies

CD Cover: Will Hoge - Tiny Little Movies
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Mit "Tiny Little Movies" präsentiert Will Hoge bereits sein elftes Album - und schlägt unerwartet heftige Töne an.

Will Hoge. Nur Country- und Americana-Experten setzen bei der Nennung seines Namens ein wissendes Gesicht auf. Obwohl der aus Nashville stammende und seit langem im geruhsamen Franklin, Tennessee, lebende Sänger und Songschreiber zu den zuverlässigsten Lieferanten für strammen, originellen und mitunter unkonventionellen Country und Americana gehört, ist der 47-Jährige über den Geheimtipp-Status nicht so recht hinausgekommen.

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Twinnie - Hollywood Gypsy

CD Cover: Twinnie - Hollywood Gypsy
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Mit "Hollywood Gypsy" gelingt der Britin Twinnie ein vielbeachtetes Debüt.

Oha, optisch macht die Dame jedenfalls schon mal einiges her: Dunkle Mähne, Filmstar-taugliche Backenknochen, Schmollmund, Glutaugen… Twinnie-Lee Moore aus York spielt, keine Überraschung, in der britischen Chanel 4-Soap "Hollyoaks" und sie würde wohl auch bei Heidi Klums Model-Wettbewerb bestehen können. Zum Glück aber reicht es ihr nicht, nur auf ihre visuellen Reize reduziert zu werden: Ihre Leidenschaft gilt der Musik. Sie hat eine klasse Stimme, singt hingebungsvoll und war bei allen Songs ihres Debüt-Albums "Hollywood Gypsy" auch noch als Co-Autorin beteiligt. Alles in allem sind das Voraussetzungen, um öfters und dazu langfristig von der britischen Beauty aus dem Country-Fach zu hören.

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