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Ryan Bingham

Ryan Bingham

Ryan Binghams Biografie liest sich recht düster: Von den Eltern vernachlässigt, die Schule abgebrochen, abgehauen, zeitweise obdachlos, zeitweise im Truck pennend, arbeitete er als Cowboy. Von einem Nachbarn und Trinkkumpan lernte er das Gitarrenspiel. Das erste Stück, das er zupfen konnte, war angeblich der klassische Mariachi-Song "La Malaguena".

Am anderen Ende der Karriere liegen bislang vier grandiose Alben und jeweils ein Grammy®, ein Golden Globe® und ein Oscar® für das Stück "The Weary Kind" aus dem Soundtrack für den Film "Crazy Heart" (in dem selbst mitspielt). Und das allerbeste: Die Musik klingt genauso wie dieses Leben. Es ist genau die gute Art von Country, die schmutzig ist, die aus dem Dreck kommt, die sich vom Klischee des gebügelten, weißen Sängers abhebt, die sich den Stilen der Hispanics annimmt, Folkanklänge zeigt, die schwarze Musik von Blues bis Soul übernimmt. Herz und Seele, Kraft und Schwäche, Energie und Melancholie sind zentral für die Songs des Südstaatlers.

Jahrelang war Bingham mit seiner Band The Dead Horses unterwegs und verband auf der Bühne Rock'n'Roll und Country zu einer energischen Mischung. Oder wie es der Tagesspiegel schrieb: Wenn einen ein "starkes Verlangen nach einem echten Konzert" überkomme, "nach wahrer Rock'n'Roll-Hitze in einem kleinen Club, wo es noch Nähe gibt, eine Verbindung zwischen Publikum und Musikern, wo man noch berührt wird von echtem Gefühl und wahrhaftigen Songs", dann gibt es nur eins: "Das alles bekommt man von Ryan Bingham & The Dead Horses." Aber auch solo mit akustischer Gitarre und seiner kratzigen Stimme - die durchaus an Dylan geschult ist - weiß Ryan Bingham die Zuhörer zu verzaubern.

Termin Eigenschaften

Datum, Uhrzeit 02. Mai 2019 20:00
max. Teilnehmer Unbegrenzt
aktuelle Teilnehmer 0
Einzelpreis EUR 29,45
Ort Freiheiz
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