Lost Highway-Label auf dem Weg zu Grammy-Ehren

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Im Jahr seines fünfjährigen Bestehens feiert Lost Highway Records auch gleich beachtenswerte Grammy-Erfolge. Seit seiner Gründung kann das Label mit 50 Alben und nicht weniger als 44 Nominierungen aufwarten.

Dazu kommen 11 Grammys, unter anderem das Album des Jahres 2001 für den Soundtrack zu "O Brother, Where Art Thou?"

Die Vielfalt des Labels, das im Besitz von Universal Music ist, spiegeln nicht zuletzt die gewonnenen Grammys wider. Darunter finden sich nämlich Sieger in den Sparten von "Best male country vocal performance" (Ralph Stanley) und "Best female rock vocal performance" (Lucinda Williams) über "Best traditional folk album" ("Down From The Mountain") bis zu "Best historical album" ( "Night Train to Nashville: Music City Rhythm & Blues 1945-1970" ).

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Wieder eine Chance...wird sie diesmal genutzt?

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Sie ist wieder mal da! Die Chance für die Country Music in Deutschland, sich nachhaltig und auf Dauer im Bewusstsein des Publikums festzusetzen und dabei das Image von Lagerfeuer-Musik loszuwerden. Diese Chance trägt den Namen Johnny Cash. Ohnehin der populärste Country-Künstler hierzulande, sorgt der "Man in Black" posthum dafür, dass diese Musik zum Tagesgespräch wird. Denn der Film "Walk The Line!" - übrigens von Cash und seiner Frau June Carter selbst noch mit initiiert - ist ein richtiger Publikumsrenner. Nachdem der Streifen bereits in den USA für Furore sorgte (u.a. mit mehreren Golden Globes ausgezeichnet und für Oscars nominiert), lockt er auch in Deutschland die Menschen scharenweise in die Kinos. Auch der Soundtrack bleibt nicht in den Regalen liegen, die im Handel befindlichen Tonträger von Johnny Cash verkaufen sich durch die Bank erfreulich gut. Seit Wochen ist der Film "Walk The Line" und damit zwangsläufig auch die Künstler und seine - die Country - Music Thema für nahezu jedes Unterhaltungs-Magazin im Fernsehen, und sogar in den Nachrichten.

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Interview mit Tom Astor: Überzeugungstäter aus dem Sauerland

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Zugegeben: Er ist nicht gerade mein Lieblings-Country-Sänger. Ein Deutscher der Country macht ... braucht man das? Dann meist auch noch in deutscher Sprache ... Natürlich war mir klar, dass es bei dem Mann aus dem Sauerland stimmlich und handwerklich nichts zu Mäkeln gibt. Und, wer mal seine CDs genauer anhört, weiß, dass Tom Astor für die Sessions stets nach Nashville fliegt, um dort mit den Stars der Zunft seine Songs einzuspielen. Kurz: ein Profi. Aber Tom Astor bringt weit mehr mit, als eine disziplinierte Einstellung zu seinem Beruf. Der erfolgreichste deutsche Country-Barde lebt und liebt was er macht. Er steht voll hinter seiner Musik und seinen Fans. Und: Er wird in den Studios und Musikverlagen von Nashvilles Music Row beileibe nicht mehr als Paradiesvogel betrachtet, sondern als Kollege respektiert. Was bestimmt auch an seiner angenehmen, unangestrengten und humorvollen Art liegen mag. Das Interview mit ihm hat deshalb jede Menge Spaß gemacht - und mir auch einige erfrischend neue Einblicke beschert. Auch wenn ich auch in Zukunft im Zweifelsfall eher Tracy Lawrence oder Tim McGraw als Tom Astor im CD-Player rotieren lasse, ist mein Respekt für den Überzeugungstäter der Countrymusik deutlich gestiegen. Wenn er das nächste Mal in der Stadt spielt, gehe ich hin. Auf alle Fälle ...
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Dolly und Willie ignorieren die Kritik an ihren Gay Songs

Obwohl Country Music als erzkonservativ und als der inoffizielle Red-State Soundtrack gilt, singen in diesem Jahr einige der berühmtesten Namen der Country Szene in Filmen, die sich mit homosexuellen oder transsexuellen Themen beschäftigen.

Dolly Parton wurde für "Travelin' Thru", ein Lied das sie für "Transamerica" komponierte und sang, für einen Oscar nominiert, und Willie Nelson und Emmylou Harris sind im Oscar Spitzenreiter Brokeback Mountain zu hören.

Willie Nelson, bekannt für seine musikalischen und politischen Ikonoklasmen, brachte sogar zum Valentinstag einen Song über homosexuelle Cowboys mit dem Titel "Cowboys Are Frequently, Secretly Fond of Each Other" heraus.

Trotzdem ist nicht zu erwarten, dass in nächster Zukunft homosexuelle Liebeslieder das 'Heartland' überschwemmen werden.

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Der Swimmingpool von Webb Pierce in Music Row

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In Touristenbussen wird nach wie vor auf diesen Swimmingpool mit seiner besonderen Geschichte hingewiesen, obwohl es heute schwierig ist, ihn zu erkennen und auch seine Lage verändert wurde.

Die einstmals berühmte Touristenattraktion befindet sich gegenüber der ursprünglichen Stelle der umgesiedelten 'Country Hall of Fame' und dem Museum. Der Swimmingpool wurde dem Original des Musikstars Webb Pierce, das sich in seinem einstigen Zuhause an der mondänen North Curtiswood Lane nahe dem Herrschaftsgebäude des Gouverneurs befindet, nachempfunden.

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Der ununterbrochene Kreis der Countrymusic

Der ununterbrochene Kreis der Countrymusic

Es ist wie in einem Musical des Alten Testaments: Nach einem Country-Musiker kommt der nächste, kommt der nächste, kommen immer mehr. Wenn es nur gelingen würde, die DNA von Maybelle Carter oder Hank Williams auseinander zu nehmen. Würden wir denn einen bestimmten genetischen Code vorfinden, der die Geschichte von Anfang bis zum Ende erzählt, oder zumindest eine Andeutung eines musikalischen Genies preisgäbe? Angesichts des musikalischen Erbes, das sie in die Welt gesetzt haben - auf beide folgten schließlich zwei Generationen von Interpreten, alle mit verschieden großem Erfolg und künstlerischem Können - könnte man glauben, dass die Götter des Country irgendwo tief in den Carter- und Williams-Genen ihren Ursprung nehmen.

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Casting-Shows und Countrymusic-Förderpreis

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Am 2. Mai gewann Chris Young die vierte Runde von "Nashville Star", eine Sendung die in ihren Grundzügen "Deutschland sucht den Superstar" ähnelt, nur das es hier um Country Music geht. Chris konnte sich gegen 9 weitere Country-Sänger und Country Sängerinnen durchsetzen, die es bis in die Ausscheidungsrunden geschafft hatten.

Chris darf sich jetzt nicht nur "Nashville Star" nennen, sondern auch eine CD bei RCA Records Nashville, gehört zu Sony BMG Music Entertainment, aufnehmen. Sein Major-Label-Debüt soll im Herbst erscheinen. (Bisher hat er bereits zwei eigene Studio-Alben und ein Weihnachtsalbum finanziert und aufgenommen)

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Können die Dixie Chicks mit Taking The Long Way an ihre alten Erfolge anknüpfen?

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Wenn der bevorstehende Release einer Band es in "60 Minutes" und auf das Cover vom "Time Magazine" schafft, weiß man einfach, dass hier kein Allerweltsalbum vor einem liegt. "Taking The Long Way" von den Dixie Chicks ist mit 526.000 verkauften Alben in der ersten Woche tatsächlich ein Renner.
Damit ist die Startmenge von 780.000 Einheiten, die das Trio 2002 mit seinem letzten Studioalbum "Home" vorgelegt hat, natürlich nicht erreicht, doch die drittbeste Verkaufswoche 2006 ist ihm trotzdem schon sicher.

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Pop- und Rockproduzenten im Country

Was hat Country-Gigant "12 Songs" zu einem rauschenden Comeback verhalf. Verständlich also, wenn viele Insider diesen Frederic Ray Rubin, wie er bürgerlich heißt, sogar für den wichtigsten Produzenten dieser Tage halten. Doch wie kam ausgerechnet dieser Mann, der als Gründer des Def-Jam-Labels aus einer ganz anderen, nämlich der HipHop-Ecke stammt, ausgerechnet dazu eine Country-Legende wie Cash mit den legendären "American Recordings" zurück ins Rampenlicht zu holen? Mehr noch: Den Dixie Chicks verpasste Rubin gerade für ihr aktuelles Nummer-Eins-Album "Taking The Long Way" den rockigsten Sound, denn sie je hatten.
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Texas Lightning und der 15. Platz beim Eurovision Song Contest

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Viel wurde in den vergangenen Wochen spekuliert, warum Texas Lightning es nicht geschafft haben beim Eurovision Song Contest (ESC) unter die vorderen Plätze zu kommen. Da wurde von politischen Machenschaften oder der Ost-Europäischen Mafia gesprochen. Doch ganz so einfach ist es nicht:

Zuerst einmal hat es nicht an Texas Lightning gelegen, denn so viele Konzerte außerhalb der Proben und so viele andere Termine, die die Band wahrgenommen hat, haben selten die deutschen Teilnehmer über sich ergehen lassen. Auch der eigentliche Auftritt war gelungen und stimmlich saß jeder Ton. Waren es doch politische Machenschaften?

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