Der Swimmingpool von Webb Pierce in Music Row

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In Touristenbussen wird nach wie vor auf diesen Swimmingpool mit seiner besonderen Geschichte hingewiesen, obwohl es heute schwierig ist, ihn zu erkennen und auch seine Lage verändert wurde.

Die einstmals berühmte Touristenattraktion befindet sich gegenüber der ursprünglichen Stelle der umgesiedelten 'Country Hall of Fame' und dem Museum. Der Swimmingpool wurde dem Original des Musikstars Webb Pierce, das sich in seinem einstigen Zuhause an der mondänen North Curtiswood Lane nahe dem Herrschaftsgebäude des Gouverneurs befindet, nachempfunden.

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Der ununterbrochene Kreis der Countrymusic

Der ununterbrochene Kreis der Countrymusic

Es ist wie in einem Musical des Alten Testaments: Nach einem Country-Musiker kommt der nächste, kommt der nächste, kommen immer mehr. Wenn es nur gelingen würde, die DNA von Maybelle Carter oder Hank Williams auseinander zu nehmen. Würden wir denn einen bestimmten genetischen Code vorfinden, der die Geschichte von Anfang bis zum Ende erzählt, oder zumindest eine Andeutung eines musikalischen Genies preisgäbe? Angesichts des musikalischen Erbes, das sie in die Welt gesetzt haben - auf beide folgten schließlich zwei Generationen von Interpreten, alle mit verschieden großem Erfolg und künstlerischem Können - könnte man glauben, dass die Götter des Country irgendwo tief in den Carter- und Williams-Genen ihren Ursprung nehmen.

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Casting-Shows und Countrymusic-Förderpreis

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Am 2. Mai gewann Chris Young die vierte Runde von "Nashville Star", eine Sendung die in ihren Grundzügen "Deutschland sucht den Superstar" ähnelt, nur das es hier um Country Music geht. Chris konnte sich gegen 9 weitere Country-Sänger und Country Sängerinnen durchsetzen, die es bis in die Ausscheidungsrunden geschafft hatten.

Chris darf sich jetzt nicht nur "Nashville Star" nennen, sondern auch eine CD bei RCA Records Nashville, gehört zu Sony BMG Music Entertainment, aufnehmen. Sein Major-Label-Debüt soll im Herbst erscheinen. (Bisher hat er bereits zwei eigene Studio-Alben und ein Weihnachtsalbum finanziert und aufgenommen)

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Können die Dixie Chicks mit Taking The Long Way an ihre alten Erfolge anknüpfen?

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Wenn der bevorstehende Release einer Band es in "60 Minutes" und auf das Cover vom "Time Magazine" schafft, weiß man einfach, dass hier kein Allerweltsalbum vor einem liegt. "Taking The Long Way" von den Dixie Chicks ist mit 526.000 verkauften Alben in der ersten Woche tatsächlich ein Renner.
Damit ist die Startmenge von 780.000 Einheiten, die das Trio 2002 mit seinem letzten Studioalbum "Home" vorgelegt hat, natürlich nicht erreicht, doch die drittbeste Verkaufswoche 2006 ist ihm trotzdem schon sicher.

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Pop- und Rockproduzenten im Country

Was hat Country-Gigant "12 Songs" zu einem rauschenden Comeback verhalf. Verständlich also, wenn viele Insider diesen Frederic Ray Rubin, wie er bürgerlich heißt, sogar für den wichtigsten Produzenten dieser Tage halten. Doch wie kam ausgerechnet dieser Mann, der als Gründer des Def-Jam-Labels aus einer ganz anderen, nämlich der HipHop-Ecke stammt, ausgerechnet dazu eine Country-Legende wie Cash mit den legendären "American Recordings" zurück ins Rampenlicht zu holen? Mehr noch: Den Dixie Chicks verpasste Rubin gerade für ihr aktuelles Nummer-Eins-Album "Taking The Long Way" den rockigsten Sound, denn sie je hatten.
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Texas Lightning und der 15. Platz beim Eurovision Song Contest

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Viel wurde in den vergangenen Wochen spekuliert, warum Texas Lightning es nicht geschafft haben beim Eurovision Song Contest (ESC) unter die vorderen Plätze zu kommen. Da wurde von politischen Machenschaften oder der Ost-Europäischen Mafia gesprochen. Doch ganz so einfach ist es nicht:

Zuerst einmal hat es nicht an Texas Lightning gelegen, denn so viele Konzerte außerhalb der Proben und so viele andere Termine, die die Band wahrgenommen hat, haben selten die deutschen Teilnehmer über sich ergehen lassen. Auch der eigentliche Auftritt war gelungen und stimmlich saß jeder Ton. Waren es doch politische Machenschaften?

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Popstars stürmen Country Charts

The Wreckers

Wenn Popstar Michelle Branch und ihre Freundin Jessica Harp ihre Köpfe durchsetzen hätten können, wäre ihr neues Country-Album "Stand Still, Look Pretty" wohl noch erfolgreicher geworden. "Manche Leute wollten uns einbremsen und meinten, wir sollten das Ganze lieber langsam angehen", sagt Branch über das Duo namens The Wreckers. "Ich glaube, wenn es nur nach Jessica und mir ginge, hätten wir ein Bluegrass Album gemacht." Die Band, deren Album am 23. Mai 2006 in den USA erschien, ist eine von vielen außerhalb von Nashville, die mit Country Musik Erfolge erzielen.

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Americana rückt mit den Dixie Chicks nach links

Country-Sender und Award-Shows halten sich derzeit von jeglichem lyrischen Inhalt, der die Bush-Regierung und den Irakkrieg kritisiert, fern.

Am 22. September 2006 wird das bei den Americana Honors & Awards im Ryman Auditorium nicht der Fall sein.

Die Americana-Nominierungen, die Donnerstag Nachmittag im BMI-Gebäude an der Music Row von Steve Earle und Allison Moorer präsentiert wurden, beinhalteten eine Reihe von Nominierten, unter anderen Rodney Crowell, James McMurtry und Neil Young, von denen alle mit ihrer vor kurzem veröffentlichten Arbeit eine beißende Kritik am politischen, wirtschaftlichen und militärischen Status Quo übten.

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Das kurze Leben einer Ikone des Country-Rock


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Auf einem riesigen Friedhof entlang des Airline Highway in New Orleans liegt das unauffällige Grab von Gram Parsons. Pilgerschaften von Fans suchen an diesem Ort den Spirit des "Cosmic Cowboy", der mit seinem Leben und Tod ein tragisches Kapitel in der amerikanischen Musikgeschichte schrieb.

In den über drei Jahrzehnten, die seit Parsons' Tod vergangen sind, hat sich aus dem kurzen Leben des Country-Rock-Poeten ein unsterblicher Mythos entwickelt. Bevor Parsons mit 26 an seinem exzessiven Drogen- und Alkoholkonsum starb, war er ein genialer Performer und Songwriter, der die zwei Welten des Rock und Country zu einer Zeit vereinte, als Countrymusic noch als Domäne der Landeier betrachtet wurde.

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Major Label nicht mehr Schlüssel zu großem Hit

Am CMA Music Festival des vergangenen Wochenendes war der Nummer 1-Hit "Hicktown" vom aufsteigenden Country-Star Jason Aldean für das Publikum aus verschiedenen Gründen etwas ganz Besonderes. Für die Fans war er einer der Songs, auf dessen Bühnenperformance sie sich Freitag Abend am LP Field am meisten freuten, für einige Ortsansässige war er vielleicht die perfekte Hymne zur Umschreibung dessen, wie Nashville aussieht, wenn zehntausende Country-Fans Einzug in die Stadt halten u nd für Insider von Music Row war er der neueste Beweis dafür, dass junge Country-Talente wie Aldean nicht mehr die Unterstützung eines Majorlabels brauchen, um in dieser Stadt einen Hit zu landen - eine beachtliche Entwicklung, die darauf hinweist, wie die lokale Musikindustrie vor 30 Jahren funktionierte.
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