RCA Studio B: Haus der 1.000 Hits

Studio B; Foto: Country Music Hall of Fame Museum

Auch die Countrymusic hat ihre geheiligten Hallen und einer der am meisten geschätzten Plätze ist das RCA Studio B in Nashville, Tennessee.

Von außen wirkt das rechteckige Backsteingebäude am 1611 Roy Acuff Place ein wenig unscheinbar, mit Ausnahme der Schramme, die eine nervöse Dolly Parton mit ihrem Auto in die Wand gefahren hat, als sie dort für eine ihrer frühen Aufnahmen vorfuhr. Dennoch dauerte es nach der Eröffnung des Studios nicht lange, bevor das Gebäude als das "Haus der 1.000 Hits" bekannt wurde.

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Dale Watson beschwört Cash auf From the Cradle to the Grave

Dale Watson; Foto Rob Buck

Die Geschichte hinter Dale Watsons "From the Cradle to the Grave" beginnt mit einem eher unwahrscheinlichen Geschäftsabschluss während der letzten Lebensmonate von Johnny Cash.

Es waren eigentlich zwei Johnnys daran beteiligt, beide auf recht unterschiedliche Weise Legenden in Tennessee. Cash, der Verkäufer, muss nicht vorgestellt werden - für eine Generation für die erschossen zu werden, von einer umfallenden Wand zerquetscht zu werden oder einem tobenden Bullen mit verbundenen Augen gegenüberzutreten eventuelle als Unterhaltung angesehen wird, ebenfalls auch nicht der Käufer, Johnny Knoxville.

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Ein Saloon muss schließen...und Schuld ist der Country-Fan!?

Geschlossener Saloo; Collage Constantin FrankeDiese platte Aussage, dass der Country-Fan schuld sei, scheint heutzutage die Ausrede par excellent zu sein, wenn innerhalb der Country-Szene irgendetwas Negatives passiert. Aber diese Stammtisch-Parolen kratzen - wenn überhaupt - nur an der Oberfläche des Problems die Ursachen selbst liegen viel tiefer.

Ende Oktober 2007 schloss der "Little Banjo" Saloon in München seine Tore und schon wurde in einigen Foren diskutiert, wer denn Schuld an dieser Misere sei und ein Schuldiger war auch schnell gefunden: Der Country-Fan, der sich nicht jeden Tag ins "Little Banjo" begab, um sein Bier zu trinken, sondern nur bei Veranstaltungen auftauchte.

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Porter Wagoner 1927-2007

Porter Wagoner

Als Porter Wagoner, der aufgrund seiner schlaksigen Figur "The Thin Man from West Plains (Der dünne Mann aus West Plains)" genannt wurde, am 28. Oktober 2007 um 20:25 Uhr seiner Lungenkrebserkrankung erlag, zog sich ein Stück der Country-Musikgeschichte die strassbesetzte Jacke über, verstaute seine Gitarre und begab sich zum Bühnenausgang.

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Die Mühen der Country-Frauen im Herrenclub

Faith Hill; Foto: Warner Bros. Nashville

Weibliche Stars und Songschreiberinnen haben das Gefühl, dass die Uhr bei den Preisverleihungen in der Branche ein Jahrhundert zurückgedreht wurde

Auch im Jahr 2007 ist die Countrymusik immer noch ein Altherrenverein, finden einige der erfolgreichsten Sängerinnen und Songschreiberinnen. Viele äußern sich laut, dass sie frustriert und verärgert über den Status von Frauen in der Countrymusik sind, insbesondere nachdem es in der letzten Zeit bei den Preisverleihungen für Countrymusik in den wichtigsten Kategorien an Nominierungen von Frauen deutlich mangelte.

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Linda Feller - eine Powerfrau durch und durch

Linda Feller; Foto: Koch Universal

Seit vielen Jahren mischt die quirlige Thüringerin Linda Feller die deutsche Countryszene auf und brachte insgesamt 28 Alben auf den Markt. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zur Countrymusik und begann den deutschen Schlager mit der amerikanischen Countrymusik zu kombinieren. Linda Feller schuf einen eigenen Stil, den sie sich auch heute noch bewahrt und stets weiterentwickelt. Insgesamt sieben Mal wurde sie von der GACMF (German American Country Music Federation) als beste Sängerin ausgezeichnet und erhielt einmal sogar für ihre Fernsehreportage "Einmal Nashville und zurück" den Ehrenpreis. Linda Feller ist ohne Starallüren und voller Lebensfreude. Ihr aktuelles Album "Liebe ist wie ein Haus" ist seit dem 2.11.2007 als Special Edition erneut im Handel erhältlich.

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Der lange Weg der Eagles zurück zu sich selbst

The Eagles; Foto: Universal Music

The Eagles - Ein Name, der in der Geschichte der Rockmusik, aber auch in der Geschichte des Countrys ein Meilenstein ist. In den 70ern gegründet, extrem erfolgreich, dann 1980 getrennt, 1994 wieder vereint, so geht es auf un ab mit einer Band, die nicht nur musikalisch, sondern vor allem auch durch die Bandinternen Streitigkeiten dieser kreativen Köfe immer wieder Schlagzeilen machte.

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Carrie Underwood macht eine Karussellfahrt

Carrie UnderwoodDie Country-Sängerin verabschiedet sich mit ihrem neuen, "erwachseneren" Album endgültig von ihrem Neulingsstatus.

Carrie Underwood fand den Namen für ihr zweites Album "Carnival Ride" [dt. Karussellfahrt] in einer Zeile ihres Songs "Wheel of the World", der der letzte Song des Albums ist: "God put us here on this carnival ride/We close our eyes never knowing/Where it'll take us next." ["Gott hat uns in dieses Karussell gesetzt/Wir schließen unsere Augen und wissen nicht/Wohin es uns als nächstes tragen wird."]

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Faith Hill: Was muss eine Frau tun, um sich in der Music Row Respekt zu verschaffen?

Faith Hill; Foto: Warner Bros Nashville

Trotz einer fantastischen Tour und florierenden Albumverkäufen wird Faith Hill in der Award-Saison übersehen

Faith Hill hat ein Greatest Hits-Album ihrer 14-jährigen Karriere im Musikgeschäft veröffentlicht, in der sie 30 Millionen Tonträger weltweit verkaufte, Elf Nummer-1-Hits hatte und fünf Grammys gewann. Kürzlich wurde bekannt, dass ihre gemeinsame, mehrjährige Tour mit Ehemann Tim McGraw durch Nordamerika die höchsten Einspielzahlen in der Geschichte der Country-Musik erreichte. Diesen Herbst singt Faith Hill jede Woche die Erkennungsmelodie von NBCs "Sunday Night Football", wodurch viele Amerikaner an Faith Hill denken werden, wenn sie einen Country-Star vor Augen haben.

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Bon Jovi: Eine Prise Jersey in der Countrymusic

Bon Jovi; Foto: James Minchin

Da sie niemals in Stein gemeißelt wurden, erscheinen die Grenzen zwischen den verschiedenen Genres der Popmusik eher wie Linien im Sand zu verlaufen. Country-Interpreten werden heutzutage im Mainstream-Radio gespielt und Rockveteranen tauchen in Country-Radiosendungen auf.

So geschehen mit den Stadionrockern aus New Jersey, Bon Jovi. Angespornt durch die in den Charts erfolgreiche Single "Who Says You Can't Go Home", ein Duett, welches er zusammen mit Jennifer Nettles von Sugarland aufnahm, führt der Frontmann und Songwriter Jon Bon Jovi seine Band mit ihrem neuen Album "Lost Highway" mitten ins Herz von Nashville.

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