Die Derailers und Dwight Yoakam gedenken Buck Owens

Buck Owens & Dwight Yoakam

Wenn die Nachahmung die aufrichtigste Form der Schmeichelei ist, dann ist Inspiration die höchste Form der Kreativität. Beide Elemente spielen bei zwei kürzlich veröffentlichten Alben eine Rolle, die ihre herausragende Qualität dadurch erlangen, dass sie Buck Owens ehren. Auf dem von New West Records veröffentlichten "Dwight Sings Buck" bietet Dwight Yoakam, ein langjähriger Freund und Mitarbeiter von Owens, 15 Songs dar, zu denen Klassiker wie "Act Naturally", "Together Again" und "My Heart Skips a Beat" gehören. Palo Duro Records hat "Under the Influence of Buck" von der in Austin ansässigen Band The Derailers veröffentlicht, was der Wertschätzung ihres Gründers für Owens zuzuschreiben ist. "I've Got a Tiger By the Tail", "Cryin' Time" und "Love's Gonna Live Here" gehören zu den 13 Titeln, die auf diesem Album zu finden sind.

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Die Bluegrass Sessions: Merle Haggards Interpretation der Tradition

Merle Haggard; Foto: Pamela Springsteen

Seit über 10 Jahren dachte Merle Haggard, Mitglied der Country Music Hall of Fame, über die Aufnahme eines Bluegrass-Albums nach. Dann, am 2. Oktober 2007, veröffentlichte McCoury Music sein Album "The Bluegrass Sessions", auf dem einige erstaunliche Ergebnisse dieses Projekts zu hören sind.

Schließlich drängen diese Songs nicht im banjo-getriebenen Scruggs-Style vorwärts. Es gibt keine Tenorharmonien, die über die instrumentelle Basis gelegt werden. Nur einer seiner 12 Songs, "Blues Stay Away from Me", stammt aus dem Standardrepertoire des Genres; die anderen (mit Ausnahme eines Jimmie Rodgers-Medleys) sind echte Haggard-Songs.

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k.d. lang: unspektakulär großartig

k.d.lang

Mit "Watershed" weist die Kanadierin ihre Ausnahmestellung nach

Ende der 80er galt k.d.lang als große Hoffnung der Countrymusic-Szene. Mit dem Country-Punk ihrer Band "re-clines" beeindruckte sie Kritiker und Fans. Aber auf Peitsche und Reitstiefel wollte sich die Kanadierin ebenso wenig festlegen lassen, wie auf das Image eines modernen 'Cowgirls'. Ihre Fernseh-Spots für die Tierschutzkampagne "Meat Stinks" und ihr Bekenntnis, Lesbe zu sein, führten postwendend dazu, dass sie von vielen amerikanischen Country-Stationen boykottiert wurde. Das konnte ihren Erfolg allerdings kaum beeinträchtigen. Mit Alben wie "Ingenue" von 1992 oder "Drag" von 1997 erreichte sie weltweit ein Millionen-Publikum und für die Single "Constant Craving" (aus "Ingenue") gab´s den ersten Grammy. Superstar Madonna prägte seinerzeit den Ausspruch: "Elvis is back! And she´s beautiful!" Vier Jahre nach ihrer letzten CD "Hymns of the 49th Parallel" veröffentlicht die Kanadierin nun ihr neues Album "Watershed".

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Jenseits aller Erwartungen: Der Triumph von Rascal Flatts

Rascal Flatts

Da hat man 15 Millionen Alben verkauft, neun Nr. 1-Singles erzielt und als Künstler mit den meisten Plattenverkäufen im Jahr 2006 in allen Musikrichtungen alle anderen Künstler der diversen Musiksparten übertroffen. Wie soll es nun weitergehen?

Mit dieser Frage sahen sich Rascal Flatts, die Sensation von Lyric Street Records (gehört zur Walt Disney Company), Anfang des letzten Jahres konfrontiert, als das Trio damit begann, sein später mit Platin ausgezeichnetes Album "Still Feels Good" zu planen, das am 25. September 2007 in den USA veröffentlicht wurde. Und wie lautete die Antwort? "Wir wollten einfach auf die gleiche Weise wie immer an die Sache herangehen und die beste Musik aufnehmen, die wir machen konnten", so Jay DeMarcus.

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Jack Ingram sinniert auf This Is It über die Lektionen des Lebens

Jack Ingram, Foto: David McClister

"Die Welt ist hart und das wissen wir alle", meint der texanische Hitzkopf ungerührt. "Die Musik ist mein Prüfstein. Was mich angeht, haben mich handwerklich geschickte Songs, nie gerührt, sondern Lieder über das Leben von Menschen."

Seine Stimme, die schon ganz rau davon geworden ist, dass er seine ganze Seele in das einbringt, was er singt, und dann darüber mit jedem spricht, der zum Zuhören bereit ist, verklingt. Er musste den Gedanken nicht zu Ende bringen. Es war schließlich offensichtlich.

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Der Cowboy im Castingland - Ein Interview mit Tommy Roberts, Jr. aka Mario

Tommy Roberts, Jr; Foto: Universal Music

Ja, da ging freilich ein Raunen durch die Menge. Nicht nur im Fernsehstudio von Stefan Raabs "TV Total"-Dauerbrenner - auch zu Hause vor der Glotze in den Millionen von Wohnzimmern, als der langhaarige, super sympathische Schlacks aus dem Allgäu frei Schnauze verkündete: "Ich mache Countrymusik." Country? Das vermeintliche Quoten- und Umsatz-Gift? Hier in Deutschland? Und das noch dazu in einer Sendung für die vornehmlich früh- bis spätpupertierende Bevölkerung, für die Tim McGraw in etwa den gleichen Bekanntheitsgrad besitzt, wie der Finanzminister von Usbekistan.

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Die Demokraten machen sich daran, die Country-Musik zurückzuerobern

Music Row Democrats Logo

Die über das Image von Country- und Western-Musik als konservative "Redneck-Musik" verärgerten Demokraten planen eine Tour von Nashville-Künstlern, die gegen den Irakkrieg sind, durch die provinziellen Gebiete der zentralen Bundesstaaten während der Wahlkampagne 2008.

Eine "Music Row Democrats" genannte Vereinigung steht bereit, um Anfang des nächsten Jahres erneut den Versuch zu starten, die Country-Musik wieder aus dem Lager der Republikaner zurückzuholen und ihre Botschaft zu verbreiten, dass sich die Partei von George W. Bush nicht um die einfachen Leute kümmert.

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Vom Enfant Terrible zum Country-Sänger: Ein Interview mit Daniel Küblböck

Daniel Küblböck; Foto: Postive Energie GmbH

Kaum ein Teenager entzweite die deutsche Volksseele leidenschaftlicher als der aus Niederbayern stammende Daniel Küblböck. Für die einen war der drittplatzierte der ersten "Deutschland sucht den Superstar"-Staffel ein erfrischend natürliches Idol, für die anderen war der schmächtige Kerl mit der markanten Brille ein talentfreier Bühenkasper. Ob so oder so - Daniel Küblböck hat es innerhalb kurzer Zeit geschafft, zu einem der bekanntesten Deutschen zu avancieren. Ende 2003 landete der Sänger bei der vom ZDF durchgeführten Wahl der "100 wichtigsten Deutschen" in den Top 20: Platz 16 ergatterte er - deutlich vor Friedrich Schiller, Heinrich Heine, Thomas Gottschalk, Herbert Grönemeyer oder dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder. Entsprechend groß war die mediale Nachfrage. Kein Dschungel-Camp, kaum eine Talk-Show wollte ohne den Brillenträger damals auskommen. Doch, wie der aufgeklärte CountryMusicNews.de-Leser weiß, dreht sich das Star-Karussell für Ex-Superstars besonders schnell. Und wies der Terminkalender von Daniel Küblböck schon bald wieder reichlich freie Tage aus. Heute, rund fünf Jahre nach DSDS, hat man es mit einem ganz anderen, neuen Küblböck zu tun. Gereift an Körper, Geist und Stimme, präsentiert der Ex-Pop-Star heute erstaunlich soliden Country-Rock. Ein aus Marketing-Gründen vollzogener 180-Grad-Imagewechsel? Musikalisches Neuland? Oder, wie der Titel seines Programms andeutet, gar ein "Back to the Roots"? Grund genug, um mit dem singenden Paradiesvogel ein ausführliches Gespräch zu führen.

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Gene-Autry-Jubiläum: Wieder im Sattel

Gene Autry

Im Verlauf des Jahres 2007, dem 100. Geburtstag von Gene Autry, gedachten Fans und Historiker des bahnbrechenden Einflusses, den dieser "singende Cowboy" auf die Country-Musik hatte. Autry war der Urtyp des so genannten "Hat Acts", des an seinem Cowboyhut erkenntlichen Country-Musikers. Er war auch der Mann, der das "Western"-Element in dem, was früher Country- und Westernmusik genannt wurde, festigte. Als solcher ist er Gegenstand neuester, ausführlicher Biographien, eines Filmbuchs, von Tribute-Alben, einer großen Museumsausstellung sowie anderer Festivitäten.
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RCA Studio B: Haus der 1.000 Hits

Studio B; Foto: Country Music Hall of Fame Museum

Auch die Countrymusic hat ihre geheiligten Hallen und einer der am meisten geschätzten Plätze ist das RCA Studio B in Nashville, Tennessee.

Von außen wirkt das rechteckige Backsteingebäude am 1611 Roy Acuff Place ein wenig unscheinbar, mit Ausnahme der Schramme, die eine nervöse Dolly Parton mit ihrem Auto in die Wand gefahren hat, als sie dort für eine ihrer frühen Aufnahmen vorfuhr. Dennoch dauerte es nach der Eröffnung des Studios nicht lange, bevor das Gebäude als das "Haus der 1.000 Hits" bekannt wurde.

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