Roy Orbison: Zwanzig Jahre nach dem Tod von Roy Orbison steht der erste dunkle Ritter des Rock 'n' Roll, der nach Nashville zog, noch immer im Dunklen

Roy OrbisonOktober 1964. Die Ed Sullivan Show. Der Moderator mit den gebeugten Schultern macht eine einladende Geste, um seinen ersten Gast vorzustellen. Die Kamera holt etwas heran, das wie eine monochrome Statue wirkt. Sich kaum bewegend, spielt der Gast ein gewundenes Riff auf seiner schwarzen Gretsch-Gitarre. Er trägt einen schwarzen Sharkskin-Anzug, eine Ray-Ban-Sonnenbrille und eine schwarzlackierte Tasche, die seine blasse Haut gespenstisch aussehen lässt. Seine Stimme, durchtrieben und bebend, ist ein Instrument kühler Sinnlichkeit. Sein Lied "Oh, Pretty Woman" hatte in den Charts gerade die dritte Woche als Nummer Eins vollendet. Nach ungefähr einer Minute neigt der Gast seinen Kopf, bringt ein Grinsen hervor und schnurrt: "Rrrrrrooouuulllll."

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Glen Campbell kehrt zur Spitze des Country / Pop zurück

Glen CampbellDer Titel "Meet Glen Campbell" ist ein wenig verwirrend, wenn man bedenkt, dass das Album in diesem Jahr herausgegeben wurde.

Schließlich ist es schwierig, sich vorzustellen, dass es Menschen gibt, die noch nie die Musik von Glen Campbell gehört haben. Zumindest was diejenigen betrifft, die schon zu den Zeiten gelebt haben, als die "Glen Campbell Goodtime Hour" jede Woche, in der sie auf CBS-TV ausgestrahlt wurde, 50 Millionen Zuschauer in ihren Bann gezogen hat.
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Randy Travis kehrt mit "Around the Bend" zu seinen Wurzeln zurück

Randy Travis

Direkt vor seiner Garderobe im Ryman Auditorium in Nashville traf Randy Traviszum ersten Mal auf Taylor Swift. Während der zufälligen Begegnung - beide waren als Gäste in der von Great American Country (GAC) präsentierten und von Lorianne Crook moderierten TV-Interview-Sendung "CMA Celebrity Close Up" eingeladen - hielt sie ihr Zusammentreffen mit einem der Helden des Genres mit einer Videokamera fest.

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Das Erscheinungsbild der Musik: CD-Design im Digitalen Zeitalter

ImageDas digitale Downloaden hat praktisch jeden Aspekt der Herstellung und der Vermarktung von Musik verändert. Welchen Einfluss hat dies jedoch auf eher visuell ausgerichtete Künstler, die sich mit der Gestaltung der Cover einen Namen machen? Werden deren Werke auf dem langem Weg von der LP zur CD und in die virtuelle Welt zu einer untergehenden Kunstform?
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The Art of the Real: Martina McBrides Live-in-Concert - CD/DVD

Foto: Rick Diamond
Ein Studioalbum aufzunehmen, ist eine Übung in Kunstfertigkeit. Jedes Detail kann so nahe wie möglich an die Vision des Künstlers herangebracht werden, genauso wie ein Maler eine weiße Leinwand in ein Spiegelbild des Lebens verwandelt.

Live-Alben unterscheiden sich davon naturgemäß bis hin zum Gegenteiligen. Sie stellen hauptsächlich ein journalistisches Unterfangen dar, das Verzeichnen - oder Beschönigen - jedes Details, von genialen Momenten bis zu Mikrofonausfällen, falschen Tönen und plötzlichen Rückkopplungen.

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Der Einfluss von Joan Baez ist in der ganzen Welt zu spüren, auch in Nashville

Joan Baez

Niemand sonst hat eine Stimme, die mit der von Joan Baez vergleichbar wäre.

Da ist zum einen diese unverkennbare Sopran-Singstimme mit dem natürlichen Vibrato, mit der sie sich vor 50 Jahren aus den Folk-Cafes in Boston hochgesungen hat bis zu ihrem Status als international bekannte Folk-Ikone. Ihr Gesamtwerk umfasst mehr als 30 Alben und Songs wie "Diamonds & Rust", "We Shall Overcome", "Farewell, Angelina", "Joe Hill", "There But for Fortune" und "The Night They Drove Old Dixie Down".

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Countrymusic wird wieder traditioneller - Mark Wills im Interview

Mark Wills; Foto: AGR Television Records

"Familiar Stranger" heißt das neue Album. Eine bescheidene Untertreibung, denn ein Fremder ist der 35-jährige Countrystar seit langem nicht mehr - wie zahlreiche Awards, Hits, Platin- und Gold-Auszeichnungen belegen. Mit seinem neuen, von Top-Songschreiber Brett James produzierten Album unterstreicht der zweifache Vater seinen musikalischen Stellenwert - und präsentiert eine CD wie aus einem Guss. Der Clou: jeder einzelne Song klingt gleichzeitig modern und traditionell. CountryMusicNews.de stand der sympathische Sänger Rede und Antwort.

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Keith Anderson hat seinen Fans ein Wort zu sagen: C'MON!

Keith Anderson Keith Anderson lebt seinen Traum. Es ist noch nicht allzu lange her, dass der aus Oklahoma stammende Musiker mit seiner Band durch die Clubszene in Dallas zog und davon träumte, einen Plattenvertrag zu bekommen. Am 5. August 2008 brachte Anderson nach seinem mit Gold ausgezeichnetem Debütalbum, "Three Chord Country and American Rock & Roll", "C'MON!" bei Columbia Nashville heraus - und es ist kein Zufall, dass er den Namen seines zweiten Albums und seines ersten Tracks in Großbuchstaben gefolgt von einem Ausrufezeichen schreibt.
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