The Art of the Real: Martina McBrides Live-in-Concert - CD/DVD

Foto: Rick Diamond
Ein Studioalbum aufzunehmen, ist eine Übung in Kunstfertigkeit. Jedes Detail kann so nahe wie möglich an die Vision des Künstlers herangebracht werden, genauso wie ein Maler eine weiße Leinwand in ein Spiegelbild des Lebens verwandelt.

Live-Alben unterscheiden sich davon naturgemäß bis hin zum Gegenteiligen. Sie stellen hauptsächlich ein journalistisches Unterfangen dar, das Verzeichnen - oder Beschönigen - jedes Details, von genialen Momenten bis zu Mikrofonausfällen, falschen Tönen und plötzlichen Rückkopplungen.

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Der Einfluss von Joan Baez ist in der ganzen Welt zu spüren, auch in Nashville

Joan Baez

Niemand sonst hat eine Stimme, die mit der von Joan Baez vergleichbar wäre.

Da ist zum einen diese unverkennbare Sopran-Singstimme mit dem natürlichen Vibrato, mit der sie sich vor 50 Jahren aus den Folk-Cafes in Boston hochgesungen hat bis zu ihrem Status als international bekannte Folk-Ikone. Ihr Gesamtwerk umfasst mehr als 30 Alben und Songs wie "Diamonds & Rust", "We Shall Overcome", "Farewell, Angelina", "Joe Hill", "There But for Fortune" und "The Night They Drove Old Dixie Down".

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Countrymusic wird wieder traditioneller - Mark Wills im Interview

Mark Wills; Foto: AGR Television Records

"Familiar Stranger" heißt das neue Album. Eine bescheidene Untertreibung, denn ein Fremder ist der 35-jährige Countrystar seit langem nicht mehr - wie zahlreiche Awards, Hits, Platin- und Gold-Auszeichnungen belegen. Mit seinem neuen, von Top-Songschreiber Brett James produzierten Album unterstreicht der zweifache Vater seinen musikalischen Stellenwert - und präsentiert eine CD wie aus einem Guss. Der Clou: jeder einzelne Song klingt gleichzeitig modern und traditionell. CountryMusicNews.de stand der sympathische Sänger Rede und Antwort.

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Keith Anderson hat seinen Fans ein Wort zu sagen: C'MON!

Keith Anderson Keith Anderson lebt seinen Traum. Es ist noch nicht allzu lange her, dass der aus Oklahoma stammende Musiker mit seiner Band durch die Clubszene in Dallas zog und davon träumte, einen Plattenvertrag zu bekommen. Am 5. August 2008 brachte Anderson nach seinem mit Gold ausgezeichnetem Debütalbum, "Three Chord Country and American Rock & Roll", "C'MON!" bei Columbia Nashville heraus - und es ist kein Zufall, dass er den Namen seines zweiten Albums und seines ersten Tracks in Großbuchstaben gefolgt von einem Ausrufezeichen schreibt.
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Tift Merritt: An American Woman in Paris

CD Cover Another Country von Tift MerrittDie amerikanische Songschreiberin Tift Merritt liefert mit der CD "Another Country" den eindrucksvollen Soundtrack einer Selbstfindung

Es ist exakt achtzig Jahre her, als George Gershwin eine seiner bekanntesten Kompositionen schrieb: "An American in Paris". Eiffelturm, Notre Dame, die Tuillerien, Sacré-CÅ“ur oder Montmatre - diese Orte haben offensichtlich eine magische Anziehungskraft - nicht nur, aber auch für Amerikaner. Paris, die launische Metropole an der Seine, war und ist ein Treffpunkt zahlloser amerikanischer Künstler, die mitunter Jahrzehnte in der französischen Hauptstadt verbracht haben.

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Hollywood-Star Minnie Driver: Als Songwriterin überraschend gut

Minnie Driver; Foto: Universal Music

Die Schauspielerin Minnie Driver (38) dürfte vielen ein Begriff sein. Dass sie aber auch eine ausgesprochen talentierte Singer-Songwriterin ist, wissen sicher nur Wenige. Bereits 2004 rang sie mit ihrem folkigen Debütalbum "Everything I've Got in My Pocket" (2004) Kritikern den nötigen Respekt ab, die sie als eine weitere singende Schauspielerin abqualifizieren wollten. Am 25. Juli 2008 erscheint in Deutschland, Österreich und in der Schweiz nun ihr zweites Album "Seastories". Eine Sammlung zwölf fragiler Songs aus eigener Feder, die irgendwo zwischen Country, Folk, Blues und Pop angesiedelt sind. Prominente Schützenhilfe bekam sie u. a. von Alternative-Countryrocker Ryan Adams & The Cardinals, Liz Phair und "Wallflower" Rami Jaffee. CountryMusicNews.de sprach mit der hochschwangeren Minnie Driver im Hamburger Hyatt Hotel über "Seastories", ihre musikalischen Wurzeln und ihr Idol Bob Dylan.

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Jerry Kennedy: Zeitzeuge im wohlverdienten Ruhestand

Tom T. Hall und Jerry Kennedy; Foto: Jerry Kennedy

Jerry Kennedy hat ein Lieblingsrestaurant in der Nähe seiner Wohnung in der Music City Nashville. Wenn er sich dort zum Mittagessen verabredet, besonders an warmen Frühlingstagen, dann sieht man ihn dort oft entspannt auf einer Bank vor der Tür in der Sonne auf seinen Gast warten.

Es ist ein solcher Nachmittag, als wir uns dort treffen. Kennedy trägt Freizeithose und kurzärmeliges Hemd und wirkt wirklich sehr gelöst. Bei dem schönen Wetter bleiben wir schließlich draußen sitzen - und auch damit Kennedy seine faszinierende Geschichte nicht unterbrechen muss.

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Jewel: Den Kreis schliessen und heimkehren zur Country Music

Jewel; Foto: Kurt Markus

Jewel verliebte sich schon früh in Worte. Und dieses Liebesverhältnis dauert bis heute an. "Ich war fasziniert von Worten und davon, dass man über die konkreten Worte hinaus viel mehr sagen kann," sagt die Sängerin und Songschreiberin. "Da ich in einer sehr abgelegenen Gegend aufwuchs, war Lesen ein wichtiger Zeitvertreib. Ich habe Philosophen gelesen, die Klassiker und Gedichte. Ich liebte es."

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