Country-David gegen Airline-Goliath

Geschichten erzählen- das ist es, worum es in der Country-Musik immer geht und ging. Neben einfühlsamen Melodien und der typischen Instrumentierung ist vor allem die Story, die in den Stücken erzählt wird, ein Markenzeichen der Stilrichtung. Selbst bekennende Country-Hasser schätzen das Talent vieler begnadeter Country-Songwriter, in drei bis vier Minuten Musik eine komplette Geschichte zu verpacken. Das Genre hat mit Größen wie Brett James, Willie Nelson, Johnny Cash, Dolly Parton und Mary Chapin Carpenter schließlich einige Aushängeschilder zu bieten.

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Collin Raye - Countrystar mit Herz

Collin Raye; Foto: Christoph Volkmer

"Nach dem Konzert in Dublin kamen 19 Leute zu mir und fragten mich, warum ich 'One Boy, One Girl' nicht gespielt habe. Natürlich ist der Song seit dem wieder fest im Programm", erklärt Collin Raye- ein Countrystar mit Herz für seine Fans.

Mehr als 6.500 Kilometer trennen den Sänger, der seine größten Erfolge im Business vor gut 15 Jahren mit Hits wie "Love, Me", "I Can Still Feel You", "Little Rock" oder "Every Second" feierte, von zu Hause. Doch Heimweh kennt der 48-Jährige nicht. Nicht hier. Schon zum zweiten Mal ist er in Irland zu Gast und tourt bis Ende Mai quer über die Grüne Insel. "Das Publikum ist hier ganz anders als in den Staaten. Die Leute gröhlen nicht einfach irgendwelche Sachen, sondern sind sehr textsicher und lassen dann von sich hören, wenn es darauf ankommt", ist er begeistert.

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Hymnen für harte Zeiten

Rusty Gaston, Gary Burr und Chris DuBois; Foto: Amanda Eckard

1927, als Produzent Ralph Beer von Victor Records in dem winzigen Studio in einem der oberen Stockwerke eines Gebäudes in der State Street in Bristol, Tennessee, The Carter Family, Jimmie Rodgers, Ernest V. "Pop" Stoneman und andere Sänger/Songschreiber aufnahm, genoss ein Großteil der Nation die letzten Ausläufer des Wohlstands, bevor die Weltwirtschaftskrise losbrach. Die Zeiten waren für einen Großteil des ländlichen Amerikas jedoch bereits hart, eine Situation, die sich in den Themen wirtschaftlicher Not widerspiegelt, die sich durch einige der in diesen "Bristol Sessions" aufgenommenen Songs durchzieht. Ähnliche Motive tauchten auch oft in der Countrymusik auf, bis Madison Avenue in den 1980ern das Phänomen des "Stadtcowboys" erkannte: Fans der Countrymusik kauften oft teure Autos, ritten Rodeo auf mechanischen Bullen und hatten Geld übrig, das sie für Bier und Jeans ausgaben.

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Wynonna blickt zurück auf 25 erfolgreiche Jahre

Wynonna, Foto: Kristin Barlowe

Es war eine farbenprächtige Reise. Die feurig-rothaarige Wynonna gibt gerne zu, dass es im Verlauf ihrer Karriere das eine oder andere Hindernis zu überwinden gab, aber ihre einzigartige Stimme und ihre große Willenskraft haben ihr stets zum Sieg verholfen und sie weitermachen lassen. Sie hat auf ihrem Weg eine Menge gelernt und wer neu im Geschäft ist tut gut daran, auf ihren Rat zu hören.

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Steff Nevers: Wikinger mit Stetson

Steff Nevers

Während in Nashville immer mehr Country-Acts unverblümt mit Pop, Rock und HipHop flirten, setzen europäische Country-Künstler unbeirrbar auf die Tugenden des Genres. Bestes Beispiel: der aus der norwegischen Provinz stammende Steff Nevers. Mit seinem in Nashville aufgenommenen Album "Closest to my Heart" gibt er der Music Row einen Fingerzeig in Sachen Roots und Qualität. Grund genug, um mit dem 33jährigen Sänger, Gitarrist, Songschreiber und Produzent auf Tuchfühlung zu gehen.

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The Boxmasters holen Country wieder raus aus der Kiste

The Boxmasters, Foto: Sandrine Lee

Wenn man Billy Bob Thornton als Künstler richtig würdigen möchte, beginnt man am besten bei seiner Band, The Boxmasters, um dann tiefer vorzudringen zu den Wurzeln, die ihn sein Leben lang mit der Countrymusik verbinden.

"Die heutige Countrymusic vermittelt mir eine Menge Gefühle - Betroffenheit, Traurigkeit, Wut", erklärt der der aus Arkansas stammende Musiker per Telefon aus "The Cave", dem Aufnahmestudio im Keller seines Hauses in Los Angeles, Kalifornien. "In meiner Jugendzeit hörte ich viel Rock 'n' Roll und Country, die großen Namen des Country waren zu jener Zeit Ray Price, Jim Reeves, Del Reeves, Johnny Cash, Merle Haggard, es war einfach großartig. Heute scheint Country eher aus '80er Pop-Balladen mit Steel Guitars und Musikvideos zu bestehen, vorgetragen von gutaussehenden jungen Leuten, wie man sie aus der Fitness-Werbung kennt. Die Leute mochten damals Hank Williams, weil er einer von ihnen war und über ihre Probleme sang."

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Teletunes - Country vom Niederrhein

TeletunesTeletunes – das ist eine Country-Band vom Niederrhein. Die fünf Musiker spielen eine Mischung aus New Country und Alternative Country – und zeichnen sich aus durch Integrität und Bescheidenheit. Grund genug für Country Music News, um mit Frontmann Jost Kemmerling ein Gespräch zu führen.

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Billy Ray Cyrus: harter Rock mit Treue zum Country

Billy Ray Cyrus, Foto: Clay Patrick McBride

"Ich habe dieses Album so gemacht, als wäre es mein letztes", erklärt Billy Ray Cyrus. Wohlgemerkt, "Back to Tennessee" ist alles andere als ein Abgesang.

Immerhin bleibt Cyrus weiterhin ein Country-Protagonist mit unglaublich hoher Medienpräsenz. In dem bald herauskommenden Film "Hannah Montana: The Movie" absolviert er seine neunte Rolle als Filmschauspieler. Er ist Moderator der NBC-Fernsehsendung "Nashville Star" und spielt die Rolle des Vaters und Managers seiner eigenen Tochter Miley in der mit Emmy-Auszeichnungen überhäuften Disney-Channel-Serie "Hannah Montana". Cyrus gehört somit zu den bekanntesten Fernsehgesichtern des Landes. Seine groß angelegten Konzerte sind mitreißende Shows, in denen Country auf Südstaaten-Rock trifft.

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