Zu zweit auf der Bühne: Kunst und Geschäft hinter den Country-Duetten

Dierks bentley & Patty GriffinDuette waren schon immer sehr beliebt in der Country Music, und bei den meisten großen Sängern, wie z.B. Kitty Wells und Red Foley mit ihrem Smash-Hit von 1954 "One by One" oder bei Taylor Swift und Colbie Caillat, die "Breathe" gemeinsam aufnahmen, wirkte es immer sehr leicht.

Es steckt jedoch eine Menge Überlegung und Planung dahinter, zwei einzelne Künstler zusammen zu bringen und im Duett aufzunehmen, besonders dann, wenn diese Künstler bei verschiedenen Plattenlabels unter Vertrag stehen. Alles, angefangen bei den Songs die gesungen werden sollen, über die Tonart, bis hin zu den Verhandlungen mit den Plattenfirmen über die Vermarktung der Single, muss im einzelnen vorab geklärt werden.

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Brenda Lee: Lektionen von der Vorreiterin moderner Country-Stars

Brenda Lee; Photo: Country Music Hall of Fame and Museum

Lange bevor "Star Search" Britney Spears und Christina Aguilera hervorbrachte, bevor "American Idol"Kelly Clarkson und Carrie Underwood fand und MySpace Miley Cyrus und Taylor Swift hervorbrachte- Jahrzehnte bevor diese weiblichen Teenageridole geboren wurden- gab es Brenda Lee.

Wie in der Ausstellung "Brenda Lee: Dynamite, Presented by Great American Country Television Network" in der Country Music Hall of Fame and Museum bis einschließlich Juli 2010zu sehen ist, konnte bisher keiner dieser jungen Megastars trotz ihrer atemberaubenden Erfolge die Größe der früheren Brenda Mae Tarpley in den Schatten stellen.
Lee, die einzige Frau, die sowohl in die Country Music als auch die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, und acht Jahre lang Mitglied des CMA Board, war laut den Ranglisten, die vom Billboard-Chartguru Joel Whitburn zusammengestellt wurden, die kommerziell erfolgreichste Sängerin der 1960er. Bis heute verkaufte sie weltweit mehr als 100 Million Alben.

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Chris Young ist dankbar der Mann zu sein, der er ist.

Chris Young

Chris Young ist der erste, der zugibt, dass Geduld nicht unter seine Tugenden fällt. Gut Ding will Weile haben, hat der Künstler, der bei RCA Records Nashville unter Vertrag ist, jedoch gelernt und mit "Gettin' You Home" vor kurzem seine erste Single auf Platz 1 der Charts erzielt.

"Er ist schon lange draußen und ein paar Mal beinahe schon aus den Charts rausgeflogen", sagt er zu dem Song, den er gemeinsam mit Cory Batten und Kent Blazy geschrieben hat. "Es ist nun mal ein Geschäft nach dem Motto 'alles kann passieren'. Ich kann nicht sagen, was es ist, das die Leute so sehr mit diesem Song verbindet. Aber ich bin sehr froh, dass es jetzt so ist."

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Kevin Costner: Mir macht Musik einen solchen Spaß

Kevin Costner

Den Kinogängern ist Kevin Costner seit Jahren bekannt, ob er Whitney Houston als "Bodyguard" beschützt, als Jake nach "Silverado" reitet, als Eliot Ness "Untouchable" ist, als Tom Farrell "No Way Out – Kein Weg zurück" findet oder als Lieutenant Dunbar mit dem Wolf tanzt.

Dass er aber schon seit Jahren Gitarre spielt und singt, ist wohl den wenigstens bekannt. Und "Turn It On" sowie "Untold Truths" sindzwar den Country Fans hier bekannt, aber bei Weitem nicht die einzigen Alben, die Costner veröffentlicht hat. Und wenn wir ganz ehrlich sind, sind viele Besucher zu seinen Konzerten gegangen oder haben sich für die kommenden Konzert Tickets besorgt, weil sie Kevin Costner einfach mal nicht auf der Leinwand, sondern in Fleisch und Blut sehen wollen. Umso schöner ist es, dass de Schauspieler auch mit seiner Musik überzeugen kann und noch schöner ist, dass er zu seinem Genre steht: Countrymusic.

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T Bone Burnett: Hohepriester des Country-Soundtracks

T Bone Burnett

Wenn es in den letzten zehn Jahren einen Film gab, dessen Identität mit American Roots Music gekoppelt war – mit Country, Western, Blues, Bluegrass, Folk – dann stand auf dem Soundtrack garantiert ein Name: T Bone Burnett. "O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee" (2000), "Unterwegs nach Cold Mountain" (2003), "Walk The Line" (2005), alle tragen seinen Stempel. Burnetts jüngster Erfolg: "Crazy Heart" (2009) mit Jeff Bridges. Den Soundtrack produzierte er gemeinsam mit seinem verstorbenen Freund Stephen Bruton. Der Theme-Song "The Weary Kind" (von Burnett und Ryan Bingham) könnte ihm jetzt den Oscar einbringen.

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Terri Clark übernimmt die Kontrolle auf The Long Way Home

Terri Clark

Härte und Sanftheit sind wie die zwei Seiten einer Medaille. Manch einer begeht den Fehler, nur eine Seite zu betrachten.

Was die Welt von Terri Clark zuerst zu sehen bekam, war ihre harte Seite. Ins US-weite Rampenlicht stürmte sie im Jahr 1995, direkt nach einer aufreibenden Anlaufphase mit zahllosen Konzerten in einem damals noch zwielichtigen Abschnitt des Lower Broadway in Nashville. Zu dieser Zeit war es bereits schwer, sie zu ignorieren, nicht allein wegen des Huts, den sie wie eine Cowgirl-Krone trug, sondern auch durch den Erfolgs ihres Songs "Better Things to Do". Die Single war die erste in einer Reihe von 10 Auskopplungen, die es alle in die Top-10-Charts schafften, darunter zwei, "Girls Lie Too" und "You're Easy on the Eyes", die bis an die Spitze kletterten. Statt auf Nummer sicher zu gehen und ihre Musik in der altbewährten Music Row fertigen zu lassen, bestückte sie ihr selbstbetiteltes Album mit 11 Neuproduktionen, viele davon stilistisch durchaus kantig, mit einem Honky-Tonk-Feeling, das die Kritiker hellhörig werden ließ.

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Steve Wariner zelebriert Chet Atkins

Steve Wariner, Foto: Jim McGuire

"Hör auf!" sagte Steve Wariner zu Chet Atkins, als der legendäre Gitarrist, Produzent und Plattenmanager ihn eines Tages im Jahr 1976 anrief.

"Ich dachte, es wäre mein Bruder Kenny, der ein richtiger Witzbold ist", erinnert sich Wariner. "Der hatte schon oft angerufen und so getan, als wäre er jemand anders."

Aber es war wirklich Atkins. Und mit diesem Telefonat begann eine Freundschaft, die 25 Jahre dauern sollte und in dem Album "My Tribute to Chet Atkins" ihren Höhepunkt fand. Wariner produzierte das Album und veröffentlichte es bei seiner eigenen Plattenfirma, SelecTone Records. Es enthält 11 schöne, gitarrenlastige Titel, die vom Meister der Sechssaitengitarre inspiriert und seinem Repertoire entlehnt sind. Der Innovator Atkins, der ein Mitglied der Country Music Hall of Fame war, starb 2001.

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Luke Bryan erzählt die Wahrheit auf Doin' My Thing

Luke Bryan

Luke Bryan ist sich selbst immer treu geblieben. Seit der Zeit, als er noch um Anerkennung kämpfte, hat er kontinuierlich Musik geschaffen, die seine Liebe zum Landleben ausdrückt. Wenn er nicht auf Tournee ist, vertreibt er sich die Zeit auf der Jagd, beim Angeln oder am Steuer eines Pickup-Trucks auf abgelegenen Straßen. Kurz gesagt, seine Aktivitäten außerhalb der Bühne sind oft genau das, worüber er auf der Bühne singt.

Auch die zwei Titel seiner auf Capitol Records Nashville erschienenen Alben lassen erkennen, wie wichtig es für Bryan ist, sich von seiner ehrlichen Seite zu zeigen: "I’ll Stay Me", erschienen im August 2007, und "Doin’ My Thing", letzten Oktober veröffentlicht.

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