Country wird weihnachtlich: So kann man die Weihnachtszeit mit Liedern feiern

CountryGoesChristmasEs passiert jedes Jahr im vierten Quartal. Das Wetter wird kalt. Überall in der Nachbarschaft flackern bunte Lichter. Dann, nach zehn Monaten mit Liedern ĂŒber Herzschmerz, Romantik, mit Partys und anderen essentiellen Dingen des Lebens, verspĂŒren die Menschen den Drang, sich wieder "White Christmas" anzuhören.

Die Musikindustrie hat dies schon vor langer Zeit gemerkt und als Resultat ward uns das Weihnachtsalbum geboren.
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Musik am laufenden Kilometer: Überlebenstipps fĂŒr Tourneen bei hohen Benzinpreisen

Emerson DriveWĂ€hrend es einige KĂŒnstler bekanntlich nicht erwarten können, wieder auf Tour zu gehen, musste durch den rapiden Benzinpreisanstieg im letzten Sommer doch rasch reagiert werden, um die Musik am Laufen zu halten. Sogar die ganz großen Stars bekamen die schlechte Lage zu spĂŒren: Ihre Megagagen verhinderten zwar, dass Konzerte der Benzinkrise zu Opfer fielen, aber die Profite wurden durch den Transport des gesamten Trosses von Arena zu Arena doch merklich strapaziert.

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Roy Orbison: Zwanzig Jahre nach dem Tod von Roy Orbison steht der erste dunkle Ritter des Rock 'n' Roll, der nach Nashville zog, noch immer im Dunklen

Roy OrbisonOktober 1964. Die Ed Sullivan Show. Der Moderator mit den gebeugten Schultern macht eine einladende Geste, um seinen ersten Gast vorzustellen. Die Kamera holt etwas heran, das wie eine monochrome Statue wirkt. Sich kaum bewegend, spielt der Gast ein gewundenes Riff auf seiner schwarzen Gretsch-Gitarre. Er trĂ€gt einen schwarzen Sharkskin-Anzug, eine Ray-Ban-Sonnenbrille und eine schwarzlackierte Tasche, die seine blasse Haut gespenstisch aussehen lĂ€sst. Seine Stimme, durchtrieben und bebend, ist ein Instrument kĂŒhler Sinnlichkeit. Sein Lied "Oh, Pretty Woman" hatte in den Charts gerade die dritte Woche als Nummer Eins vollendet. Nach ungefĂ€hr einer Minute neigt der Gast seinen Kopf, bringt ein Grinsen hervor und schnurrt: "Rrrrrrooouuulllll."

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Glen Campbell kehrt zur Spitze des Country / Pop zurĂŒck

Glen CampbellDer Titel "Meet Glen Campbell" ist ein wenig verwirrend, wenn man bedenkt, dass das Album in diesem Jahr herausgegeben wurde.

Schließlich ist es schwierig, sich vorzustellen, dass es Menschen gibt, die noch nie die Musik von Glen Campbell gehört haben. Zumindest was diejenigen betrifft, die schon zu den Zeiten gelebt haben, als die "Glen Campbell Goodtime Hour" jede Woche, in der sie auf CBS-TV ausgestrahlt wurde, 50 Millionen Zuschauer in ihren Bann gezogen hat.
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Randy Travis kehrt mit "Around the Bend" zu seinen Wurzeln zurĂŒck

Randy Travis

Direkt vor seiner Garderobe im Ryman Auditorium in Nashville traf Randy Traviszum ersten Mal auf Taylor Swift. WÀhrend der zufÀlligen Begegnung - beide waren als GÀste in der von Great American Country (GAC) prÀsentierten und von Lorianne Crook moderierten TV-Interview-Sendung "CMA Celebrity Close Up" eingeladen - hielt sie ihr Zusammentreffen mit einem der Helden des Genres mit einer Videokamera fest.

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Das Erscheinungsbild der Musik: CD-Design im Digitalen Zeitalter

ImageDas digitale Downloaden hat praktisch jeden Aspekt der Herstellung und der Vermarktung von Musik verĂ€ndert. Welchen Einfluss hat dies jedoch auf eher visuell ausgerichtete KĂŒnstler, die sich mit der Gestaltung der Cover einen Namen machen? Werden deren Werke auf dem langem Weg von der LP zur CD und in die virtuelle Welt zu einer untergehenden Kunstform?
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The Art of the Real: Martina McBrides Live-in-Concert - CD/DVD

Foto: Rick Diamond
Ein Studioalbum aufzunehmen, ist eine Übung in Kunstfertigkeit. Jedes Detail kann so nahe wie möglich an die Vision des KĂŒnstlers herangebracht werden, genauso wie ein Maler eine weiße Leinwand in ein Spiegelbild des Lebens verwandelt.

Live-Alben unterscheiden sich davon naturgemĂ€ĂŸ bis hin zum Gegenteiligen. Sie stellen hauptsĂ€chlich ein journalistisches Unterfangen dar, das Verzeichnen - oder Beschönigen - jedes Details, von genialen Momenten bis zu MikrofonausfĂ€llen, falschen Tönen und plötzlichen RĂŒckkopplungen.

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Der Einfluss von Joan Baez ist in der ganzen Welt zu spĂŒren, auch in Nashville

Joan Baez

Niemand sonst hat eine Stimme, die mit der von Joan Baez vergleichbar wÀre.

Da ist zum einen diese unverkennbare Sopran-Singstimme mit dem natĂŒrlichen Vibrato, mit der sie sich vor 50 Jahren aus den Folk-Cafes in Boston hochgesungen hat bis zu ihrem Status als international bekannte Folk-Ikone. Ihr Gesamtwerk umfasst mehr als 30 Alben und Songs wie "Diamonds & Rust", "We Shall Overcome", "Farewell, Angelina", "Joe Hill", "There But for Fortune" und "The Night They Drove Old Dixie Down".

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