O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi Odyssee

O Brother Where Art Thou

Drei entflohene Kettensträflinge (u.a. George Clooney) erleben bizarre Abenteuer im tiefen Mississippi der Depressionszeit. Mit ihrer sepia-getönten Farce, die lose an Homers Odyssee angelehnt ist, landeten die Coen-Brüder auch einen musikalischen Hit: Der Grammy®-preisgekrönte Soundtrack voller Traditionals, Blues-, Bluegrass- und Hillbilly-Songs verkaufte sich über fünf Millionen mal und läutete eine Renaissance dieser Musikart ein.

Weiterlesen ...

Tremors - Im Land der Raketenwürmer

Tremors

Gewaltige Würmer, die unter der Erde herumrasen wie D-Züge, bedrohen die Einwohner eines abgelegenen Wüstenkaffs (u.a. Reba McEntire). Das ist so herrlich bescheuert und unterhaltsam, dass die Horrorkomödie von Genre-Fans längst zum Kult erhoben wurde und zahlreiche (allerdings entbehrliche) Direct-to-Video-Fortsetzungen nach sich zog wie eine Schleimspur.

Weiterlesen ...

Beer For My Horses

Beer for my Horses

Kann ein Film, der einzig auf einem Songtitel basiert, überhaupt gut sein? Doch, doch, Sam Peckinpahs "Convoy" nach C. W. McCalls gleichnamiger Trucker-Hymne oder Sean Penns "Indian Runner", eine Interpretation von Bruce Springsteens "Highway Patrolman", beweisen es. "Beer For My Horses" nach Toby Keiths Country-Hit zeigt nun, dass so etwas auch in die Hose gehen kann. Keith, der den Film co-produzierte, mit seinem Co-Star Rodney Carrington das Drehbuch schrieb und die Hauptrolle spielte, hat sich mit seinem zweiten Spielfilm völlig übernommen.

Weiterlesen ...

Convoy

Filmplakat: Convoy

Kris Kristofferson wird als Trucker Rubber Duck widerwillig zum Anführer eines Protest-Convoys. Dieser Western auf Rädern von Sam Peckinpah riecht nach Diesel, Schweiß und Freiheitsliebe und war einer der letzten Filme des rebellischen Regisseurs. C.W. McCalls gleichnamige Hymne lieferte die Vorlage für die Story und begleitet die rastlos rollenden Revoluzzer auf ihrem ziellosen Weg ins Nirgendwo.

Weiterlesen ...

Ein ausgekochtes Schlitzohr

Ein ausgekochtes Schlitzohr Kinoplakat

Die Komödie Ein ausgekochtes Schlitzohr mit Burt Reynold und Sally Field in den Hauptrollen

Die Car-Chase-Komödie "Ein ausgekochtes Schlitzohr" mit Burt Reynolds war der zweiterfolgreichste Film des Jahres 1977 - gleich hinter George Lucas' "Krieg der Sterne"! Klar, mittlerweile geben längst technokratische Raser-Filme wie die "Fast and Furious"-Reihe im Kino den hochtourigen Ton an. Doch in dieser Autoverschrottungsorgie, die durch eine Bierwette in Gang kommt, wird immer noch ein ziemlich heißer Reifen gefahren. Und der im September 2008 verstorbene Gitarrenpicker Jerry Reed liefert mit seinen Country-Songs schönstes Highway-Feeling dazu.

Weiterlesen ...

Gran Torino

Filmplakat Gran Torino

Clint Eastwood wird auf seine alten Tagen immer produktiver. Das Krimidrama "Der fremde Sohn" mit Angelina Jolie hallt noch in den Kinos nach, da kommt schon sein neuester Film "Gran Torino". Und das Schönste an diesem lakonischen, leichthändig inszenierten Porträt eines verbesserlichen Rassisten ist: Eastwood spielt - vielleicht zum letzten Mal - selbst die Hauptrolle. Das sollte man auf keinen Fall verpassen.

Weiterlesen ...

Tender Mercies - Comeback der Liebe

DVD Cover Tender Mercies - Comeback der Liebe

Als "Tender Mercies - Comeback der Liebe" 1983 in die US-Kinos kam, interessierte sich niemand für das stille Drama um einen heruntergekommenen Country-Sänger. Bei uns erschien der Film ohnehin nur auf Video bzw. DVD. Ein Jahr später tauchte er jedoch plötzlich in fünf Kategorien bei den Oscars wieder auf, darunter auch als "Bester Film", und gewann zwei der begehrten Auszeichnungen: Hauptdarsteller Robert Duvall und der im März 2009 92-jährig verstorbene Drehbuchautor Horton Foote. Hierzulande gilt es, den Film auch nach mehr als 25 Jahren überhaupt erst zu entdecken - es lohnt sich!

Weiterlesen ...

Das schönste Freudenhaus in Texas

Das schönste Freudenhaus in Texas

Dolly Parton schiebt als Puffmutter diverse musikalische Nummern. Burt Reynolds trägt als Dorfsheriff außer seinem Schnauzbart sexy Slips. Ein Bordell, in dem es so aufregend zugeht, wie bei den Waltons, wird zum Kleinstadtpolitikum - willkommen in den trashigen Welt des 1980er-Jahre-Musicals "Das schönste Freudenhaus in Texas". Das Original war etwa zur Hochzeit von Aids und Ronald Reagan ein gewaltiger Broadway-Hit. Da ließ eine Verfilmung nicht lange auf sich warten: ein nostalgischer Klamauk mit ein paar guten Gags und netten Songs.

Weiterlesen ...

Warum eigentlich...bringen wir den Chef nicht um?

Warum eigentlich bringen wir den Chef nicht um Kinoplakat

In "Warum eigentlich...bringen wir den Chef nicht um?" feiert Dolly Parton ihr Film-Debüt.

Zehn Jahre nach Doris Days letztem Film und zehn vor "Thelma & Louise" entstand die Rachekomödie "9 to 5" (so der Originaltitel) - rückblickend wirk sie fast wie ein Bindeglied dieser beiden Gegenpole weiblichen Selbstverständnisses. Drei bodenständige Büroangestellte machen hier ihrem Chauvi-Boss das Leben zur Hölle. Die feministische Komödie mit Dolly Parton, Jane Fonda und Lily Tomlin kam zu einem Zeitpunkt, als von Frauenpower noch kaum die Rede war. Jetzt, dreißig Jahre später, sind die Verhältnisse zwar völlig andere, aber die Farce funktioniert immer noch ganz gut.

Weiterlesen ...

Honkytonk Man

Filmplakat: Honkytonk Man

Musik spielte in Clint Eastwoods Leben schon immer eine große Rolle. Er hat eigene Scores komponiert, beispielsweise zu "Million Dollar Baby" (2004) und "Der fremde Sohn" (2008), zu Martin Scoreses "The Blues"-Reihe die Doku "Piano Blues" (2003) beigesteuert, mit "Bird" (1988) ein Biopic über Saxofonist Charlie Parker gedreht, und wurde in seinem Regiedebüt "Sadistico" als Jazz-DJ von einer psychopathischen Stalkerin verfolgt. Dass er neben seiner Vorliebe für Jazz auch einen Hang zum Country besitzt, zeigte er Anfang der 1980er Jahre mit seinem Roadmovie "Honkytonk Man", in dem er auch die Hauptrolle eines erfolglosen Countrysängers übernahm.

Weiterlesen ...