Cadillac Jack: Ein Cowboy gibt nie auf!

Filmplakat: Cadillac Jack: Ein Cowboy gibt nie auf!

Clint Black ist der "Cadillac Jack"

Wer elf Mal auf Platz 1 der amerikanischen Country Charts landet, muss noch mehr draufhaben. So denkt man zumindest in Hollywood, weshalb ein Erfolgsname schon reicht, um mit einer Hauptrolle geadelt zu werden. Nicht anders ist es Clint Black ergangen, der 1989 mit "Killin' Time" und "Better Man" gleich zwei Nummer 1-Hits ablieferte, was ihm neun Jahre später mit "Nothin' But The Taillights" und "She Shoes You're Wearing" noch einmal gelang.

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Blade

Filmplakat: Blade

"Blade" mit Kris Kristofferson als Vampirjäger

Während Country-Legenden wie Willie Nelson oder Johnny Cash (†73) nie wirklich versucht haben, eine Schauspielkarriere anzustreben, darf Kris Kristofferson von sich behaupten, ein echter Kinostar gewesen zu sein. Beide Karrieren verliefen bei ihm quasi parallel. Als Songschreiber bediente der gebürtige Texaner zuerst Country-Sänger wie Dave Dudley (†75), Roger Miller (†56) und den zuvor erwähnten Man in Black, bevor er 1970 mit "Kristofferson" sein eigenes Debüt-Album herausbrachte. Zwei Jahre später bekam er bereits seine erste Filmhauptrolle an der Seite von Gene Hackman in "Cisco Pike".

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Black Dog

Filmplakat: Black Dog

"Black Dog" mit Patrick Swayze und Country-Sänger Randy Travis

"Ich verstehe nicht viel von Country Music", gesteht Patrick Swayze in seiner Rolle als Trucker Jack Crews zu seinem Beifahrer Earl, gespielt von Randy Travis, als der gerade einen Song schmettert. "Ein guter Song braucht einen guten Anfang", erwidert der. Ein kleiner Hinweis, was Travis wahre Obsession ist. Mit Singles wie "On the Other Hand", "Forever Together" oder "Whisper My Name" erstürmte Travis 16 Mal den ersten Platz der Country-Charts. Die Schauspielerei betrieb er nur nebenbei, und doch hat er mit seinen Sprüchen in "Black Dog" eindeutig die coolere Rolle.

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Der elektrische Reiter

Filmplakat:Der elektrische Reiter

"Der elektrische Reiter" mit Hollywoods Traumpaar Jane Fonda und Robert Redford.

Bereits in den Sechzigerjahren feierte man Jane Fonda und Robert Redford als das neue Traumpaar. Für das Texas-Drama "Ein Mann wird gejagt" (1966) fanden die beiden das erste Mal zusammen, in der Komödie "Barfuß im Park" kabbelten sie sich als Ehepaar erneut. Ein drittes und leider auch ein letztes Mal standen sie 1979 für "Der elektrische Reiter" vor der Kamera. Hier können sich Redford als einstiger Rodeo-Weltmeister Sonny Steele und Fonda als engagierte TV-Reporterin Hallie Martin anfangs gar nicht ausstehen, und doch entsteht eine Romanze, bei der auch die obligatorischen Kussszenen nicht fehlen darf.

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Convoy

Filmplakat: Convoy

"Convoy" mit Kris Kristofferson in der Hauptrolle

Dass ein Country-Song die Inspirationsquelle für einen kompletten Kinofilm ist, passiert nicht alle Tage. Zwischen 1975 und 1976 erreichte C.W. McCall mit der Single-Auskoppelung "Convoy" aus seinem Album "Black Bear Road" in den USA sofort die Spitze der Country-Charts und der Billboard Hot 100. Besonders bei Truckern mit CB-Funkausrüstung kam die Ballade über einen Aufruhr unter ihresgleichen so gut an, dass Bill Norton ein Drehbuch verfasste, auf das man in Hollywood sofort ansprang.

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Nashville Lady

Filmplakat: Nashville Lady

"Nashville Lady" - Ein filmisches Denkmal für Loretta Lynn

Von ganz unten nach ganz oben - genau so stellte man sich den amerikanischen Traum vor. Loretta Lynn hat ihn gelebt. Als Tochter eines Bergarbeiters 1932 unter ärmlichen Bedingungen in Kentucky geboren, avancierte sie in den Sechzigerjahren zu eine der erfolgreichsten Country-Sängerinnen der USA. Die heute 88-Jährige hat in ihrer Karriere 70 Alben veröffentlicht, von denen 17 die Nr. 1 der Country-Charts erreichten. Doch der Weg zum Ruhm war jedoch steinig und gleichzeitig so spannend, dass ihre Geschichte Hollywood einen Film wert war, der nicht nur ein Kinohit wurde, sondern auch etliche Preise einheimste. 40 Jahre danach ist "Nashville Lady" immer noch ein würdevolles Porträt über eine große Frau.

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Magnolien aus Stahl - Die Stärke der Frauen

Filmplakat: Magnolien aus Stahl - Die Stärke der Frauen

"Magnolien aus Stahl - Die Stärke der Frauen" mit Dolly Parton in einer Hauptrolle.

Als Country-Sängerin ist Dolly Parton längst Legende. 1946 in Tennessee geboren schrieb sie schon mit 13 Jahren erste Songs und hatte seitdem 25 Nummer-eins-Hits, was bis heute einmalig ist. Auch mit dem kürzlich verstorbenen Kenny Rogers (†81) sang sie gleich zu Beginn ihrer Karriere etliche Duette. 1980 holte sich Hollywood die gerade mal 1,52 m große Dolly Parton.

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Wild Rose

Filmplakat: Wild Rose

Eine schottische Country-Sängerin will es wissen - Wild Rose mit Cameos von Ashley McBryde und Kacey Musgraves.

Nashville ist das Mekka für jeden der Country Music liebt. Millionen Menschen pilgern jedes Jahr dorthin, um einzutauchen, aber auch um entdeckt zu werden. Nicht nur Amerikaner, sondern ebenso Australier und Europäer fühlen sich angezogen. Der Film "Wild Rose" erzählt die Geschichte einer jungen wilden Schottin, die alles geben würde, um in der legendäre Music City USA einmal auftreten zu dürfen. Aber würde sie für diesen Traum auch ihre Familie aufgeben?

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A Star is Born (2018)

Filmplakat: A Star is Born

In dem 2018er Remake von "A Star is Born" übernehmen Bradley Cooper und Lady Gaga die Hauptrollen.

Es ist die fünfte Verfilmung des großgedachten Stoffes einer Frau, die erfolgreich wird und eines Mannes, der an seinem Erfolg zerbricht - Bradley Cooper hat sich für sein Regiedebüt "A Star Is Born" an vielen Motiven des klassischen Hollywoodkinos bedient und erzählt eine ergreifende Geschichte mit jeder Menge Musik. Die Oscar-Nominierungen werden sowohl ihm, als auch seinem Co-Star Lady Gaga kaum zu nehmen sein. Doch bis das Drama sein volles Potenzial entfaltet, vergehen satte zwei Stunden, in denen "A Star Is Born" immer nur dann so richtig glänzt, wenn die ehemalige Skandalsängerin zeigt, was sowohl gesanglich, als auch darstellerisch in ihr steckt.

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Die Frau, die vorausgeht

Filmplakat: Die Frau, die vorausgeht

"Die Frau, die vorausgeht" - Nach einer wahren Geschichte über Völkerverständigung.

Früher ging es in Western-Filmen vorwiegend um den Konflikt zwischen den bösen Rothäuten und dem guten weißen Mann. Gott sei Dank ist das längst Geschichte, stattdessen müht man sich - vermutlich auch aufgrund aktueller weltpolitischer Debatten - immer häufiger darum, Konflikte aufzubrechen und sie rückwirkend in das damalige Weltgeschehen einzuordnen, wie zuletzt in "Feinde - Hostiles" geschehen. "Die Frau, die vorausgeht" besitzt ein ähnlich nobles Anliegen, doch Regisseurin Susanna White liefert sich immer wieder kleine inszenatorische Patzer, die nachdrücklich an der Intensität und Glaubwürdigkeit der Geschichte nagen.

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