Der Spielfilm für Country-Fans: Hollywood-Action oder Doku

Spielfilme von und für Country-Begeisterte. Wir stellen Ihnen regelmäßig die neusten Filme mit Country-Bezug vor. Bei uns finden Sie Rezensionen zu den neusten Filmen, die thematisch mit der Country-Szene verbunden sind, bei denen Künstler aus der Szene mitspielen oder auftreten oder deren Musik aus unserem Genre stammt. Dabei kann es sich um Hollywood-Spielfilme handeln, Biopics über Größen der Country Music oder auch Dokumentationen. Unser Anspruch ist es, stets Filme vorzustellen, die unseren Lesern gefallen, sei es wegen der Musik, der Bilder, dem Thema oder den mitspielenden Personen.

Unsere Spielfilm-Rezensionen: Unabhängig und objektiv

Eins ist uns auch bei Spielfilm-Rezensionen wichtig: Unabhängigkeit und journalistische Qualität. Sowohl in die Auswahl als auch die Bewertung des Films lassen wir uns von keinem reinreden. Alle Autoren im Spielfilmbereich sind professionelle Film-Journalisten mit einem speziellen Faible für Country Music. Dieselben hohen Maßstäbe, wie bei unseren anderen Rezensionen, gelten bei uns auch für Spielfilme. Zu jedem Film finden Sie Trailer, Besetzungsliste und den offiziellen Starttermin am Ende der Rezension.

Üblicherweise werden neue Filmbesprechungen immer eine Woche vor dem offiziellen Kinostart, meist an einem Donnerstag veröffentlicht. Früher ist in vielen Fällen nicht möglich, jedoch haben Sie so immer genügend Zeit, die Rezension zu lesen, bevor Sie den Film im Kino sehen. Pünktlichkeit nehmen wir hier sehr ernst, da es sich oft um Spielfilme oder Dokumentationen handelt, die nur wenige Wochen in den deutschen Kinos laufen. Zur besseren Vergleichbarkeit wird jeder Film vom verantwortlichen Redakteur mit maximal fünf Sternen bewertet. Regelmäßig werden die Kriterien untereinander abgeglichen, damit die Sterne-Bewertung als Vergleichskriterium konstant bleibt. Der persönliche Geschmack unserer Spielfilm-Redakteure spielt natürlich in jeder Rezension eine Rolle, doch bleiben Objektivität und Unabhängigkeit die obersten Prinzipien bei jeder Spielfilm-Besprechung.

Coyote Ugly - Sie wollen alles, und das sofort

Filmplakat: Coyote Ugly - Sie wollen alles, und das sofort

"Coyote Ugly" - Piper Perabo, mit der Gesangsstimme von LeAnn Rimes, träumt von der großen Musikkarriere

Alles begann mit einem Artikel in der amerikanischen Ausgabe des Männermagazins GQ. Die Schriftstellerin Elizabeth Gilbert berichtete über ihren früheren Erfahrungen als Barkeeperin in der New Yorker Nachtbar "Coyote Ugly". Der turnte Erfolgsfilmproduzent Jerry Bruckheimer, der sein Geld zuvor hauptsächlich mit Actionkrachern wie "Bad Boys", "Armageddon" und "Con Air" verdiente, so sehr an, dass er beschloss, einen Film daraus zu machen.

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Bronco Billy

Filmplakat: Bronco Billy

"Bronco Billy" - Clint Eastwood inszeniert sich als Zirkus-Cowboy.

Am 31. Mai 2021 wird Clint Eastwood seinen 91. Geburtstag feiern. Beachtlich, dass er in diesem hohen Alter als Regisseur und Darsteller immer noch fest im Sattel sitzt. Mit "Cry Macho" bereitet er gerade seine 44. Regiearbeit vor, in der er wieder einmal auch die Hauptrolle übernimmt. Eastwood spielt darin einen Pferdezüchter und einstigen Rodeo-Star, der sich eines Jungen annimmt, um ihn wieder auf den rechten Pfad des Lebens zurückzuführen. Das klingt gar nicht so weit weg von dem Film, den Eastwood als einen seiner Lieblingsfilme bezeichnet: "Bronco Billy"

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Neues aus der Welt

Filmplakat: Neues aus der Welt

"Neues aus der Welt" - Tom Hanks brilliert in seiner ersten Westernrolle.

Ursprünglich sollte "Neues aus der Welt" am 7. Januar 2021 in die deutschen Kinos kommen. Wegen der seit November andauernden Pandemie wurde daraus leider nichts, weshalb der Film ab 10. Februar exklusiv zum Streaming-Anbieter Netflix abgewandert ist. Bedauerlich, denn ein bildgewaltiger Western verlangt nun mal nach der großen Leinwand. Das Sehvergnügen wird getrübt, nicht aber die berührende Story mit Tom Hanks in seiner ersten Westernrolle in seiner mehr als vierzigjährigen Filmkarriere. Seine Partnerin ist ein 12-jähriges Mädchen aus Berlin. Für ihre Rolle ist Helena Zengel ("Systemsprenger") gerade wieder in aller Munde, nicht zuletzt, weil sie für den Golden Globe und den Screen Actors Award nominiert ist.

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Blade: Trinity

Filmplakat: Blade: Trinity

"Blade: Trinity" - Wesley Snipes und Kris Kristofferson im Kampf gegen Dracula

Blade is back! Im dritten Teil der gleichnamigen Marvel-Comics von 2004 hatte sich Wesley Snipes erneut in seine Lederkluft geworfen, um blutgierigen Vampiren den Garaus zu machen. Im ersten Teil von 1998 haderte Blade noch mit seinem Schicksal, halb Mensch, halb Vampir zu sein. In der Fortsetzung vier Jahre später bekam er es mit einer neuen Spezies von Blutsaugern zu tun, die im Labor gezüchtet wurde. Supervampire, die nicht nur über Menschen herfielen, sondern auch ihren "gewöhnlichen" Artgenossen an die Kehle gingen. Da stellte sich fürs nächste Abenteuer um Blade, dem weder Knoblauch noch Sonnenlicht etwas anhaben können, der aber dennoch mit übernatürlichen Vampirkräften ausgestattet ist, die Frage, wie sich die ersten beiden Teile noch toppen ließen.

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Asphalt-Cowboy

Filmplakat: Asphalt-Cowboy

"Asphalt-Cowboy" mit Jon Voight und Dustin Hoffman in einem Großstadtwestern.

1969 war Dustin Hoffman war der gefragteste Star Hollywoods. Mit "Die Reifeprüfung" hatte der damals 32-Jährige gerade seinen ersten Hit gelandet und Regisseur Mike Nichols (†83) warnte ihn inständig, die Rolle eines verwahrlosten Penners in "Asphalt-Cowboy" nicht anzunehmen und damit seine Karriere aufs Spiel zu setzen. Wie gut, dass der Schauspieler nicht auf ihn gehört hat.

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Nashville

Filmplakat: Nashville

"Nashville" - Robert Altmans berühmtes Porträt der Music City USA

Music City USA - so wird die Metropole genannt, die das Zentrum der Country Music bildet. Gleichzeitig ist Nashville auch die Hauptstadt des US Bundesstaates Tennessee, die jährlich Tausende von Träumern, Musikern, Geschäftsleuten und Country-Fans anlockt. Regisseur Robert Altman (†81) setzte diesem Sehnsuchtsort bereits 1975 ein filmisches Denkmal. Seine episodenhaft erzählte Geschichte vermittelt einen Querschnitt von Menschen, die es in Nashville geschafft haben oder noch schaffen wollen.

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Die Entscheidung fürs Leben

Filmplakat: The Thing Called Love - Die Entscheidung fürs Leben

"Die Entscheidung fürs Leben" mit dem 1993 verstorbenen River Phoenix als unbändiger Country-Sänger.

Gerade mal 23 Jahre alt war River Phoenix als er am 31. Oktober 1993 in Hollywood vor dem Nachtclub Viper Room wegen einer Überdosis an Drogen zusammenbrach und. Herzstillstand, eine Reanimierung war nicht mehr möglich. Neben seinem Bruder Joaquin Phoenix ("Joker") war auch Rivers Freundin Samantha Mathis vor Ort. Die beiden hatten sich bei Dreharbeiten zu "Die Entscheidung fürs Leben" kennen- und lieben gelernt - der letzte Film, den der einstige Jungstar ("Stand By Me – Das Geheimnis eines Sommers") noch komplett vollenden konnte.

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I Still Believe

Filmplakat: I Still Believe

"I Still Believe" ist die Schicksalsgeschichte des US-Singer-Songwriter Jeremy Camp.

Vor Jahren begann Jeremy Camp seine Karriere. Nur wenige wissen über den Schicksalsschlag, den der christliche Musiker erleiden musste. Anfang 2001 starb seine Ehefrau Melissa an Krebs. Ein Jahr zuvor hielt er um ihre Hand an. Da war sie bereits im Krankenhaus. Camp wusste also um ihren Zustand und stand bis zuletzt zur ihr. Seine Trauer verarbeitete mit seinem Debüt-Album "Stay", das 20002 erschien und den Song "I Still Believe" hervorbrachte. "I Still Believe" ist auch Titel des Kinofilms, in dem die rührende Lovestory von Melissa und Jeremy Camp nacherzählt wird. Seine Mutter wird im Film von Country-Star Shania Twain gespielt. In den deutschen Kinocharts ist das Drama dennoch sogleich auf den ersten Platz gelandet.

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Urban Cowboy

Filmplakat: Urban Cowboy

"Urban Cowboy"- John Travolta tanzt zur Music von Johnny Lee, Mickey Gilley und Charlie Daniels

Am 6. Juli 2020 starb Charlie Daniels mit 83 Jahren. Seinen größten Hit feierte er 1979 mit dem Song "The Devil Went Down to Georgia", den er mit seiner Band ein Jahr später auch in dem Hollywoodfilm "Urban Cowboy" interpretierte. Der durch "Saturday Night Fever" und "Grease" gerade zum Superstar gewordene John Travolta spielte vor 40 Jahren die Hauptrolle. Der Erfolg an der Kinokasse war dennoch bescheiden, doch in der County Music sorgte "Urban Cowboy" für eine neue Richtung. Durch Rock- und Popeinflüsse wurden Country-Songs wieder massentauglicher. Der Film machte Johnny Lee und Mickey Gilley zu Superstars, aber auch bereits renommierte Größen wie Dolly Parton und Kenny Rogers (†81) sprangen auf den Zug auf. Mitte der Achtzigerjahre ebbte die "Urban Cowboy"-Welle jedoch wieder ab.

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Der Marshal

Filmplakat: Der Marshal

Glen Campbell spiel in "Der Marshal" an der Seite von John Wayne

Fast wäre Glen Campbell (†81) bei den Beach Boys gelandet. In den Sechzigerjahren war er ein gefragter Studiomusiker und ging mit den kalifornischen Surf-Sängern sogar auf Tournee, um den gestressten Brian Wilson, der kreative Kopf der Gruppe, zu ersetzen. So kam das Angebot zustande, ganz bei den Beach Boys einzusteigen. Campbell lehnte ab, träumte er doch von einer Solo-Karriere. Erst als er sich der Country Music näherte, ist ihm das geglückt. Mit Songs wie "Wichita Lineman" und "Galveston" eroberte der Autodidakt die Charts und somit dauerte es nicht lange, bis sich Hollywood bei ihm meldete. Zuerst sollte Campbell nur den Titelsong für den Spätwestern "Der Marshal" beisteuern, doch weil Elvis Presley eine zu hohe Gage forderte, bekam er auch die zweite Hauptrolle. Ein Ritterschlag, den kein Geringerer als John Wayne (†72) sollte hier eine seiner besten Schauspielleistungen abliefern.

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