Der Spielfilm für Country-Fans: Hollywood-Action oder Doku

Spielfilme von und für Country-Begeisterte. Wir stellen Ihnen regelmäßig die neusten Filme mit Country-Bezug vor. Bei uns finden Sie Rezensionen zu den neusten Filmen, die thematisch mit der Country-Szene verbunden sind, bei denen Künstler aus der Szene mitspielen oder auftreten oder deren Musik aus unserem Genre stammt. Dabei kann es sich um Hollywood-Spielfilme handeln, Biopics über Größen der Country Music oder auch Dokumentationen. Unser Anspruch ist es, stets Filme vorzustellen, die unseren Lesern gefallen, sei es wegen der Musik, der Bilder, dem Thema oder den mitspielenden Personen.

Unsere Spielfilm-Rezensionen: Unabhängig und objektiv

Eins ist uns auch bei Spielfilm-Rezensionen wichtig: Unabhängigkeit und journalistische Qualität. Sowohl in die Auswahl als auch die Bewertung des Films lassen wir uns von keinem reinreden. Alle Autoren im Spielfilmbereich sind professionelle Film-Journalisten mit einem speziellen Faible für Country Music. Dieselben hohen Maßstäbe, wie bei unseren anderen Rezensionen, gelten bei uns auch für Spielfilme. Zu jedem Film finden Sie Trailer, Besetzungsliste und den offiziellen Starttermin am Ende der Rezension.

Üblicherweise werden neue Filmbesprechungen immer eine Woche vor dem offiziellen Kinostart, meist an einem Donnerstag veröffentlicht. Früher ist in vielen Fällen nicht möglich, jedoch haben Sie so immer genügend Zeit, die Rezension zu lesen, bevor Sie den Film im Kino sehen. Pünktlichkeit nehmen wir hier sehr ernst, da es sich oft um Spielfilme oder Dokumentationen handelt, die nur wenige Wochen in den deutschen Kinos laufen. Zur besseren Vergleichbarkeit wird jeder Film vom verantwortlichen Redakteur mit maximal fünf Sternen bewertet. Regelmäßig werden die Kriterien untereinander abgeglichen, damit die Sterne-Bewertung als Vergleichskriterium konstant bleibt. Der persönliche Geschmack unserer Spielfilm-Redakteure spielt natürlich in jeder Rezension eine Rolle, doch bleiben Objektivität und Unabhängigkeit die obersten Prinzipien bei jeder Spielfilm-Besprechung.

Blade II

Filmplakat: Blade II

"Blade II" - Kris Kristofferson erwacht von den Untoten.

Kris Kristofferson - ein Vampir? Wir erinnern uns: In der Marvel-Comicverfilmung "Blade" (1998) spielte der Country-Star Abraham Whistler, Mentor des Vampirjägers Blade (Wesley Snipes), der dann gebissen wurde und seinem Leben ein Ende setzen wollte. Die Fortsetzung von 2002 beginnt mit Blades Suche nach Whistler, der immer noch lebt. Vampire haben ihn jahrelang gefangen gehalten und gefoltert. Blade befreit seinen Weggefährten aus einem gläsernen Sarg. Der fällt daraufhin halbtot zu Boden, und als er den Mund öffnet, ertönt nicht etwa "Why Me" (Kristoffersons erster Nr.1-Song von 1971), sondern nur ein Stöhnen und scharfe Eckzähne ragen hervor. Ist Whistler zum Vampir mutiert?

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Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel

Filmplakat: Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel

"Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel" - 40-jähriges Jubiläum eines verhängnisvollen Westerns mit Kris Kristofferson und Jeff Bridges.

1980 genoss Regisseur Michael Cimino (†77) nach dem Erfolg seines Vietnamkriegsdrama "Die durch die Hölle gehen" quasi Narrenfreiheit. Für sein nächstes Projekt wählte er eine wahre Geschichte aus dem wilden Westen aus. Der "Johnson County War" über die Auseinandersetzung zwischen mächtigen Viehzüchtern und ärmlichen Einwanderern aus Osteuropa fand im April 1892 in Wyoming statt und gehört zu den dunkelsten Kapiteln der US-Geschichte. Doch Cimino war der Ruhm zu Kopf gestiegen. Mit seiner Selbstüberschätzung und dem Anspruch auf Perfektion trieb er das ursprünglich veranschlagte Budget von 12 auf 44 Mio. Dollar in die Höhe und damit das Filmstudio United Artists in den Ruin.

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Pat Garrett jagt Billy the Kid

Filmplakat: Pat Garrett jagt Billy the Kid

"Pat Garrett jagt Billy the Kid” mit Kris Kristofferson, Rita Coolidge und Bob Dylan.

Okay, an erster Stelle auf dem Filmplakat wird zwar James Coburn (†74) genannt, der für die Rolle des Pat Garrett schon ziemlich früh feststand, aber konnte natürlich nicht so gut singen wie Kris Kristofferson, der 1972 schon ein gefragter Country-Sänger war, als Schauspieler aber noch am Karriereanfang stand. Deshalb war er für die Rolle des Billy the Kid auch nur dritte Wahl, nachdem die damaligen Hollywoodstars Bo Hopkins und Jon Voight den Regisseur Sam Peckinpah (†59) nicht überzeugen konnten.

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Panic Room

Filmplakat: Panic Room

"Panic Room" mit Dwight Yoakam als eiskalter Einbrecher

Als David Fincher 2002 den Thriller "Panic Room" in die Kinos brachte, galt er bereits als Meister seines Fachs. Nach den Erfolgen von "Sieben" (1995), "The Game" (1997) und "Fight Club" (1999) war der Vergleich mit Altmeister Alfred Hitchcock verdient und Fincher wurde seinem Ruf auch im neuen Jahrtausend mit weiteren Krimistoffen wie "Zodiac - Die Spur eines Killers" (2007), "Verblendung" (2011) und "Gone Girl - Das perfekte Opfer" (2014) gerecht. Dazwischen liegt sein minimalistisches Meisterwerk "Panic Room". Minimalistisch deshalb, weil Handlungsort ein Haus ist, in dem zwei Bewohner von drei Einbrechern bedroht werden.

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Pure Country

Filmplakat: Pure Country

George Strait liefert in "Pure Country" puren Country-Sound

Scheinwerfer kreisen durch den Konzertsaal, Fans kreischen und aus Rauchschwaden bildet sich die Silhouette eines Cowboys. Keiner Geringerer als George Strait lässt sich hier in seiner Rolle als Country-Star Dusty Wyatt Chandler feiern. Er greift zur Gitarre, gibt seiner Band ein Zeichen und schon schmettert er den Eröffnungssong "Heartland". Mit diesem Auftakt scheint Regisseur Christopher Cain ein Versprechen abgeben zu wollen: Hier dominiert die Country Music, der sich alles andere unterzuordnen hat!

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Cadillac Jack: Ein Cowboy gibt nie auf!

Filmplakat: Cadillac Jack: Ein Cowboy gibt nie auf!

Clint Black ist der "Cadillac Jack"

Wer elf Mal auf Platz 1 der amerikanischen Country Charts landet, muss noch mehr draufhaben. So denkt man zumindest in Hollywood, weshalb ein Erfolgsname schon reicht, um mit einer Hauptrolle geadelt zu werden. Nicht anders ist es Clint Black ergangen, der 1989 mit "Killin' Time" und "Better Man" gleich zwei Nummer 1-Hits ablieferte, was ihm neun Jahre später mit "Nothin' But The Taillights" und "She Shoes You're Wearing" noch einmal gelang.

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Blade

Filmplakat: Blade

"Blade" mit Kris Kristofferson als Vampirjäger

Während Country-Legenden wie Willie Nelson oder Johnny Cash (†73) nie wirklich versucht haben, eine Schauspielkarriere anzustreben, darf Kris Kristofferson von sich behaupten, ein echter Kinostar gewesen zu sein. Beide Karrieren verliefen bei ihm quasi parallel. Als Songschreiber bediente der gebürtige Texaner zuerst Country-Sänger wie Dave Dudley (†75), Roger Miller (†56) und den zuvor erwähnten Man in Black, bevor er 1970 mit "Kristofferson" sein eigenes Debüt-Album herausbrachte. Zwei Jahre später bekam er bereits seine erste Filmhauptrolle an der Seite von Gene Hackman in "Cisco Pike".

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Black Dog

Filmplakat: Black Dog

"Black Dog" mit Patrick Swayze und Country-Sänger Randy Travis

"Ich verstehe nicht viel von Country Music", gesteht Patrick Swayze in seiner Rolle als Trucker Jack Crews zu seinem Beifahrer Earl, gespielt von Randy Travis, als der gerade einen Song schmettert. "Ein guter Song braucht einen guten Anfang", erwidert der. Ein kleiner Hinweis, was Travis wahre Obsession ist. Mit Singles wie "On the Other Hand", "Forever Together" oder "Whisper My Name" erstürmte Travis 16 Mal den ersten Platz der Country-Charts. Die Schauspielerei betrieb er nur nebenbei, und doch hat er mit seinen Sprüchen in "Black Dog" eindeutig die coolere Rolle.

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Der elektrische Reiter

Filmplakat:Der elektrische Reiter

"Der elektrische Reiter" mit Hollywoods Traumpaar Jane Fonda und Robert Redford.

Bereits in den Sechzigerjahren feierte man Jane Fonda und Robert Redford als das neue Traumpaar. Für das Texas-Drama "Ein Mann wird gejagt" (1966) fanden die beiden das erste Mal zusammen, in der Komödie "Barfuß im Park" kabbelten sie sich als Ehepaar erneut. Ein drittes und leider auch ein letztes Mal standen sie 1979 für "Der elektrische Reiter" vor der Kamera. Hier können sich Redford als einstiger Rodeo-Weltmeister Sonny Steele und Fonda als engagierte TV-Reporterin Hallie Martin anfangs gar nicht ausstehen, und doch entsteht eine Romanze, bei der auch die obligatorischen Kussszenen nicht fehlen darf.

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Convoy

Filmplakat: Convoy

"Convoy" mit Kris Kristofferson in der Hauptrolle

Dass ein Country-Song die Inspirationsquelle für einen kompletten Kinofilm ist, passiert nicht alle Tage. Zwischen 1975 und 1976 erreichte C.W. McCall mit der Single-Auskoppelung "Convoy" aus seinem Album "Black Bear Road" in den USA sofort die Spitze der Country-Charts und der Billboard Hot 100. Besonders bei Truckern mit CB-Funkausrüstung kam die Ballade über einen Aufruhr unter ihresgleichen so gut an, dass Bill Norton ein Drehbuch verfasste, auf das man in Hollywood sofort ansprang.

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