Shania Twain übernimmt Rolle in dem Film I Still Believe
Shania Twain kehrt 2020 in den Film "I Still Believe" auf die Leinwand zurück. Auf dieser Seite des Atlantiks bekommt man nicht viel mit von den Aktivitäten von Shania Twain und es könnte der Eindruck entstehen, dass die Country-Sängerin nach der Veröffentlichung ihres letzten Albums sich bereits auf ihr Altenteil zurückgezogen hat. Das Gegenteil ist der Fall. Shania Twain ist fleißig wie eh und je…
Maren Morris live
Maren Morris begeistert ihre Fans bei Konzert in Köln . Nach ihrer US-Tour ist Maren Morris aktuell für fünf Auftritte erstmals in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden unterwegs. Am 18. Mai 2019 trat die Sängerin in im Rahmen der von CountryMusicNews.de präsentierten Deutschland-Konzerte in der Kantine in Köln auf.
Neuerscheinungen: Country Music CDs und DVDs
CountryMusicNews.de listet die CD- und DVD Neuerscheinungen der kommenden Wochen und Monate, in den USA und Deutschland, auf. Die Liste gibt einen chronologischen Überblick, wann welches Album erscheint und gibt im Regelfall eine direkte Bestellmöglichkeit zu Amazon.com oder Amazon.de sowie zu JPC. (Eine Vorbestellung bei digitalen Download-Anbietern ist oftmals so frühzeitig noch nicht möglich, daher verzichten wir an dieser Stelle auf ein Link, aber sobald…
Home Free 2020 wieder live in Deutschland
A capella Country von Home Free im Frühjahr 2020 zurück in Deutschland. Ihr Live-Debüt in Deutschland im September 2018 war nach kurzer Zeit restlos ausverkauft. Nun gehen Home Free auf große Welt-Tournee. Neben den neuen Songs darf man sich auf einen Konzertabend aus mitreißenden, von Nashville angehauchten Pophits, Country- und Western-Klassikern, unglaublichen Harmonien und geistreichem Humor freuen.
Aus der CMA Songwriters Series wird Introducing Nashville
Introducing Nashville im Oktober in Berlin und Hamburg. Die CMA Songwriter Series ist für jeden Country-Fan ein Begriff. Seit Jahren stehen mehrere Country-Künstler auf der Bühne und bieten oft nur von einer Gitarre begleitet ihre Songs dar. Auch in Deutschland machte die CMA Songwriter Series 2017 und 2018 halt. Nun bekommt das Kind für den außeramerikanischen Markt einen neuen Namen und nennt sich Introducing Nashville.
Top 25 Billboard Hot Country Songs Charts vom 18. Mai 2019
In den Billboard Hot Country Songs Charts gibt es eine neue Nummer 1: Morgan Wallen kann sich mit "Whiskey Glasses" um eine Position verbessern und schiebt damit Luke Combs auf Platz 2. Es ist die erste Nummer 1 in den Billboard Hot Country Songs Charts für den Country-Sänger aus Tennessee, der am 13. Mai seinen 26. Geburtstag feiern konnte. In den Billboard Country Streaming Charts…
Top 25 Billboard Country Album Charts vom 18. Mai 2019
Luke Combs residiert konstant mit "This One's for You" nach wie vor auf Platz 1 der Billboard Country Album Charts. Auch ansonsten ist wenig Bewegung in der Liste. Verwunderlich ist lediglich, dass Dylan Scott, der letzte Woche noch auf Platz 3 einstieg, diese Woche schon nicht mehr in den Top 25 zu finden ist.
Dolly Parton eröffnet Wildwood Grove
Dolly Parton weiht neues Areal für Familien im Themenpark Dollywood ein. Dolly Parton hat das gut zwei Hektar große Areal "Wildwood Grove" des Themparks Dollywood in den Smoky Mountains von Tennessee am 10. Mai 2019 eingeweiht. Für das allgemeine Publikum folgte darauf ein ganzes Eröffnungswochenende.
Rodney Atkins - Caught Up in the Country
Das neue Album "Caught Up in the Country" mit der gleichnamigen Single von Rodney Atkins feat. The Fisk Jubilee Singers. "Gut Ding will Weile haben" - das besagt ein altes Sprichwort. Im Fall von Rodney Atkins könnte darin eine Menge Wahrheit liegen, denn der Sänger meldet sich aktuell mit einem neuen Album zurück - siebeneinhalb Jahre nach seiner letzten CD. Das Interesse am…
Top 25 Billboard Hot Country Songs Charts vom 11. Mai 2019
Auch Blake Shelton scheint sich an Luke Combs die Zähne ausgebissen zu haben, denn "God's Country" fällt diese Woche von Platz 2 auf Platz 3 in den Billboard Hot Country Songs Charts und somit bleibt "Beautiful Crazy" in der 11. Woche in Folge auf Platz 1.
Top 25 Billboard Country Album Charts vom 11. Mai 2019
Luke Combs' Album "The One's for You" steht eine weitere Runde an der Spitze der Billboard Country Album Charts. Höchster Neueinsteiger ist diese Woche Dylan Scotts EP "Nothing to Do Town" auf Platz 3 mit kumulierten 13.000 verkauften Einheiten in der ersten Chartwoche, davon 10.000 traditionelle Albumverkäufe.
Joy Williams - Front Porch
"Front Porch" ist das 2019er Studio-Album der The Civil Wars Sängerin Joy Williams. Es herrscht eine entspannte Unaufgeregtheit und Klarheit in den zwölf Stücken von Joy Williams' neuem Album "Front Porch". Wenigstens zunächst. Denn unter der vorrangig aufgeräumten Oberfläche der Scheibe brodelt es emotional durchaus. Was vor allem mit der beeindruckenden, präzisen und dabei immer auf eigene Art leidenschaftlichen Stimme der Protagonistin zu…
Reba McEntire - Stronger Than the Truth
"Stronger Than the Truth" von Reba McEntire stieg auf Platz 4 der Billboard Country Album Charts ein. Mit ihrem 33. Studioalbum "Stronger Than the Truth" kehrt Reba McEntire zu ihren Country-Wurzeln zurück. Mehr noch: Für sie ist das gemeinsam mit Buddy Cannon produzierte Werk, "the most country album I’ve ever recorded." Wenn das nichts heißen will...
Billboard Music Awards 2019: Die Gewinner aus dem Country Genre
Die 2019er Billboard Music Awards wurden verliehen. Gestern, am 1. Mai 2019, wurden in der MGM Garden Arena in Las Vegas, Nevada, die 2019er Billboard Music Awards verliehen. Der amerikanische Fernsehsender NBC (National Broadcasting Company) übertrug die Verleihung im US-Fernsehen live und Kelly Clarkson führte durch den Abend. Für Country-Künstler war es ein entäuschender Abend.
Top 25 Billboard Hot Country Songs Charts vom 4. Mai 2019
In der 10. Woche in Folge führt Luke Combs mit "Beautiful Crazy" die Billboard Hot Country Songs Charts an. Hoffnungsträger Brett Young fällt von Platz 2 auf Platz 5, dafür robbt sich Blake Shelton mit "God's Country" von Platz 4 auf Platz 2 heran. Kann er nächste Woche Luke Combs ablösen?
Top 25 Billboard Country Album Charts vom 4. Mai 2019
Das Debüt-Album von Luke Combs, "This One's for You", verbringt eine weitere Woche an der Spitze der Billboard Country Album Charts. Insgesamt 32 Wochen stand "This One's for You" jetzt schon auf Platz 1, immer nur kurz unterbrochen von einigen Neuerscheinungen, die Luke Combs für eine oder maximal zwei Wochen von der Pole Position verdrängen konnten.
Wade Bowen 2019 live in Deutschland
Wade Bowen holt verschobenes Deutschland-Debüt nach. Nachdem der texanische Sänger und Songschreiber Wade Bowen sein Deutschland-Debüt im Juni 2018 krankheitsbedingt absagen musste, stehen jetzt die neuen Termine fest. Endlich feiert einer der renommiertesten Vertreter des Texas/Red Dirt Country sein Deutschland-Debüt. Auf den vier Konzerten im August 2019 wird er neben seinen zahlreichen anderen Hits auch sein aktuelles Album "Solid Ground" live vorstellen.
Pam Jackson - Let the Healing Start (EP)
Auf der EP "Let the Healing Start" von Pam Jackson ist die Hit.Single "Radio Paints the Best Picture". Erst Ende Januar 2019 hat das Hamburger Label AGR Television Records das bislang nur schwer erhältliche Erstlingswerk von Pam Jackson neun Jahre nach der Erstveröffentlichung auf den Markt gebracht. Jetzt gibt es von der irischen Sängerin auf der EP "Let the Healing Start" fünf brandneue…
Kiefer Sutherland - Reckless & Me
Von der Leinwand auf die Bühne: Kiefer Sutherland veröffentlicht "Reckless & Me". Dass Schauspieler gern zum Mikro greifen ist keine neue Nachricht. Selten entwickelt sich das Singen jedoch tatsächlich zu einem ernstzunehmenden zweiten Standbein. Das wird wahrscheinlich bei Kiefer Sutherland nicht anders sein, denn dafür läuft die Film- und Serienkarriere des kanadischen Schauspielers einfach zu gut. Mit seinem zweiten Album "Reckless & Me"…
J.J. Cale - Stay Around
Auf Stay Around wurden posthum bisher unveröffentlichte Songs von J.J. Cale zusammengestellt. Wenn man im Zusammenhang mit einem frisch veröffentlichten Album das Wort "Nachlass" hört, weil der dahintersteckende Künstler längst verschieden ist, besitzt das zunächst mal einen eher negativen Beigeschmack. Hört sich nach Resterampe an. Im schlimmsten Fall nach Leichenfledderei. Bei "Stay Around" ist das anders.

Wieder eine Chance...wird sie diesmal genutzt?

Image

Sie ist wieder mal da! Die Chance für die Country Music in Deutschland, sich nachhaltig und auf Dauer im Bewusstsein des Publikums festzusetzen und dabei das Image von Lagerfeuer-Musik loszuwerden. Diese Chance trägt den Namen Johnny Cash. Ohnehin der populärste Country-Künstler hierzulande, sorgt der "Man in Black" posthum dafür, dass diese Musik zum Tagesgespräch wird. Denn der Film "Walk The Line!" - übrigens von Cash und seiner Frau June Carter selbst noch mit initiiert - ist ein richtiger Publikumsrenner. Nachdem der Streifen bereits in den USA für Furore sorgte (u.a. mit mehreren Golden Globes ausgezeichnet und für Oscars nominiert), lockt er auch in Deutschland die Menschen scharenweise in die Kinos. Auch der Soundtrack bleibt nicht in den Regalen liegen, die im Handel befindlichen Tonträger von Johnny Cash verkaufen sich durch die Bank erfreulich gut. Seit Wochen ist der Film "Walk The Line" und damit zwangsläufig auch die Künstler und seine - die Country - Music Thema für nahezu jedes Unterhaltungs-Magazin im Fernsehen, und sogar in den Nachrichten.

Welch eine Chance, über diesen Boom das Genre Country Music insgesamt schmackhaft zu machen!

Ähnliche Gelegenheiten gab es freilich auch in der Vergangenheit. Meist waren bestimmte Künstler dafür verantwortlich. Künstler aus der Country Music, die in Deutschland eine erstaunliche Popularität erhielten. Man denke nur an Kenny Rogers, Kris Kristofferson, John Denver, Dolly Parton oder Shania Twain. Egal ob durch ihre Musik oder auch Filme standen sie im Blickfeld der öffentlichkeit. Allein, der Country Music allgemein hat es wenig und schon gar nicht dauerhaft auf die Sprünge geholfen. Es blieb dabei, dass zwar der Künstler das Interesse der breiten öffentlichkeit auf sich zog, für die von ihm vertretene Musikrichtung aber kaum etwas abfiel.

Man erinnert sich mit gewisser Wehmut auch an große Country Festivals in den 70er Jahren, mit prominenter internationaler Besetzung. Oder an Fernseh-Shows wie "It´s Country Time" mit Freddy Quinn als Gastgeber, die zur besten Sendezeit liefen.

Fakt ist, die Country Music vegetiert in Deutschland weiterhin als Randgruppenmusik vor sich hin, weiterhin mit den hinlänglich bekannten Vorurteilen bedacht. Vor allem der Country Szene selbst ist es nicht gelungen, die sich bietenden Chancen beim Schopf zu packen und alles dafür zu tun, das einmal geweckte Interesse dafür zu nutzen, der öffentlichkeit nachhaltig zu beweisen, welch große Vielfalt die Country Music zu bieten hat. Man war zu sehr mit sich selbst beschäftigt, darauf bedacht, das Terrain zu sichern oder sich sogar untereinander zu bekriegen. Man konnte durchaus den Eindruck gewinnen, dass die ohnehin überschaubare sogenannte "Country-Szene" gar nicht wirklich darauf bedacht war, den entscheidenden Schritt nach vorne zu tun. Für einen Außenstehenden bot die Country Szene das Bild einer in sich uneinigen Welt. Anstatt potentiellen neuen Fans und möglichen Interessenten von außen die Country Music weiter schmackhaft zu machen, vertrieb man sie mit einer unglücklichen Selbstdarstellung. Trucker gegen Cowboys, Traditionalisten gegen Modernisierer und das alles in einer vergleichsweise kleinen, alles andere als heilen Welt. Am heftigsten zutage trat der Twist in manchen Print-Medien. Dort wurde der Leser mit Internas und Animositäten konfrontiert, die ihn reichlich wenig interessierten. Alles zu Lasten einer umfassenden, fundierten Berichterstattung. Worte und Absichtserklärungen gab es in den einschlägigen Kreisen zwar immer - allein die Taten folgten dann nicht.

Das Erstaunliche dabei - dieses Szenario wiederholt sich seit mehreren Jahrzehnten immer wieder. Mit anderen Handelnden (oder Nicht-Handelnden) aber stets dem gleichen Ergebnis. Nur eines ist geblieben: das Jammern darüber, wie ungerecht man der Country Music mitspielt und dass Keiner etwas dagegen unternehme.

Ein Blick über den Tellerrand hinaus zu unseren europäischen Nachbarn, in denen nicht Englisch gesprochen wird, zeigt, dass es auch anders geht. Dort bereitet die lokale Country Szene den Boden für nordamerkanische Künstler vor. Gute einheimische Acts erfreuen sich großer Beliebtheit, auch wenn sie nicht unbedingt in den heimischen Pop Charts Furore machen. Nicht von ungefähr gastieren Stars aus den USA und aus Kanada regelmäßig dort und finden ihr Publikum. Sicher ein Verdienst der Medien, Veranstalter, Promotoren und vor allem der Fans.

Leider Gottes finden sich hierzulande an entscheidenden Stellen in Rundfunk, Fernsehen und Presse außerhalb der Country-Szene immer noch zu viele Entscheidungsträger, die beim Thema Country Music fast schon boshaft die Klischees auspacken und darauf herumreiten. Aber die Szene selbst tut auch des Ihrige, diese Klischees zu bestätigen.

Jetzt wird der Country-Szene also im Sog von Johnny Cash und "Walk The Line" wieder eine Chance auf dem Silbertablett serviert. Es liegt an uns Country Fans und Country-Medienschaffenden sie zu nutzen. Jetzt ist Gelegenheit dazu, nüchtern sachlich daran zu arbeiten, der Mitbürgerschaft zu vermitteln, was die Country Music der Gegenwart für ein höllisch interessantes und weit gefächertes Spektrum zu bieten hat. Es darf nicht länger der Eindruck herrschen "Country" sei ein Schimpfwort. Wenn Deutschland als der drittgrößte Markt für Unterhaltungsmusik nicht weiter als Diaspora in Sachen Country Music gelten soll, muss ein genereller Umdenkungsprozess stattfinden. Wie sagte ein amerikanischer Country Star unlängst: "Wenn wir nach Europa kommen, fliegen wir nicht nach Deutschland sondern über Deutschland hinweg nach England, Skandinavien, Holland…"

Das sollte man ändern können. Vieles hat sich bei den Rahmenbedingungen grundlegend geändert. Die elektronischen Errungenschaften eröffnen dieser Tage ganz andere Möglichkeiten … wenn man sich ihrer bedienen will. Das Ziel sollte ganz einfach sein, dem Publikum neben anderen Arten von Musik auch die Country Music in ihrer ganzen Bandbreite zugänglich zu machen. Es wird dann selbst entscheiden, was ihm gefällt und was nicht. Wenn man allerdings nichts von einem Produkt erfährt, kann man auch nicht darüber befinden. Hier gilt es den Hebel anzusetzen und die Kräfte nicht mit unnützen Diskussionen darüber zu verschwenden, ob etwas "country" ist oder nicht, ob "country" nur in einer Sprache, nämlich in Englisch echt ist oder nicht. Es ist wieder einmal Johnny Cash, der posthum eine Weiche stellt…

Nicht nur für mich bleibt die spannende Frage: Wird die Country Szene diesmal die Chance nutzen und das derzeit bestehende Interesse dauerhaft konservieren können?


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