Jake Owen verklagt
Jake Owens "Made for You" ist der Grund für eine gerichtliche Auseinandersetzung Die Songschreiber Alexander Cardinale und Morgan Reid haben am 27. Juli 2021 eine Urheberrechtsverletzungsklage gegen die Autoren des Jake Owen Songs "Made for You" und deren Verlage eingereicht.
Dolly Parton & Reba McEntire Duett
Dolly Parton & Reba McEntire singen "Does He Love You" Dolly Parton wurde vor Kurzem gefragt, warum sie und Reba McEntire nie ein Lied gemeinsam aufgenommen haben. Die überraschende Antwort der Queen of Country Music war, dass die beiden Country-Sängerinnen einen Song aufgenommen haben, erst kürzlich und es ist ein Lied, das viele Country-Fans bereits kennen.
Neuerscheinungen: Country Music CDs und DVDs
CountryMusicNews.de listet die CD- und DVD Neuerscheinungen der kommenden Wochen und Monate, in den USA und Deutschland, auf. Die Liste gibt einen chronologischen Überblick, wann welches Album erscheint und gibt im Regelfall eine direkte Bestellmöglichkeit zu Amazon.com oder Amazon.de sowie zu JPC. (Eine Vorbestellung bei digitalen Download-Anbietern ist oftmals so frühzeitig noch nicht möglich, daher verzichten wir an dieser Stelle auf ein Link, aber sobald…
Goliath mit Billy Bob Thornton bekommt 4. Staffel
Billy Bob Thornton kehrt in einer neuen Staffel "Goliath" zurück Bereits zwischen der ersten und der zweiten Staffel von "Goliath" lagen zwei Jahre und jetzt zwischen der dritten und vierten ebenfalls zwei Jahre. Nun hat das Warten aber ein Ende: Amazon Prime startet die vierte Staffel im September 2021.
Künstler zollen Woody Guthrie Tribut
"Dust Bowl Ballads" von Woody Guthrie bekommt einen neuen Anstrich Eine Reihe von Country-Künstlern hat sich zusammengeschlossen, um der amerikanischen Folk-Ikone Woody Guthrie Tribut zu zollen, indem sie die Songs seines Albums "Dust Bowl Ballads" zum 81. Jahrestag neu einsingen.
Gemeinsames Video von Jimmie Allen und Brad Paisley
Jimmie Allen & Brad Paisley veröffentlichen "Freedom was a Highway" Musikvideo Jimmie Allen hat das Musikvideo zu seiner Single "Freedom was a Highway" veröffentlicht. Jimmie Allen wäre aber nicht Jimmie Allen, wenn er nicht auch seinen Duett-Partner Brad Paisley vor die Kamera geholt hätte.
Clay Walker - Texas to Tennessee
Clay Walker versucht mit "Texas to Tennessee" sein Comeback - ohne sich jedoch an aktuelle Trends anzubiedern Es sind harte Zeiten für echte Cowboys. Wer das nicht glauben will, sollte bei Clay Walker nachfragen. Während der Texaner, Jahrgang 1969, in den frühen 90er Jahren von Hit zu Hit eilte (von seinen ersten sechs Singles eroberten fünf davon Platz eins!), sieht das heute anders…
Parmalee - For You
Und nun der siebte Streich von Parmalee: "For You" heißt das neue Album des Quartetts aus North Carolina Parmalee, North Carolina. Bei der letzten Volkszählung vor zwei Jahren lebten in dieser Metropole in Martin County genau 253 Einwohner. So dürftig besiedelt war der Ort aber nicht immer. In den 1940er und 50er Jahren zählte man sage und schreibe über 400 Residents - und…
Jim Lauderdale - Hope
Mit "Hope", seinem 34. Album, setzt Americana-Urgestein Jim Lauderdale einen weiteren Höhepunkt in seiner Karriere Jim Lauderdale spielt längst in seiner eigenen Liga. Der 64-Jährige aus Statesville, North Carolina, veröffentlicht schließlich seit Beginn der 1990er Jahre mit schöner Regelmäßigkeit qualitativ hochwertige Alben. "Hope", sein aktuelles Werk, ist bereits Album Nummer 34. Keine Frage, sehr produktiv der Mann! Und vielseitig.
Curtis Grimes - Curtis Grimes
Auf seinem neuen Album präsentiert Curtis Grimes soliden, ganz im klassischen Stil angelegten Country-Sound Curtis Grimes ist so amerikanisch wie Coca-Cola, ein Chevy oder ein Hamburger - und damit auch für Country Music prädestiniert. Der 1986 in Gilmer, Texas, geborene Sänger und Songschreiber wollte ursprünglich - sehr amerikanisch! - Baseball-Profi werden. Als Pitcher war er sehr talentiert und führte seine High School-Mannschaft zur…
Tebey - The Good Ones
Sein drittes Album "The Good Times" sichert Tebey endgültig Star-Status Vermutlich ist Tebey Solomon Ottoh so eine Art Wunderkind. Der im Oktober 1983 im kanadischen Ontario geborene Sänger und Songschreiber hat schließlich schon in enorm jungen Jahren großes Talent gezeigt. Damit ist nicht unbedingt gemeint, dass er als Fünfjähriger bereits im örtlichen Kirchenchor überzeugen konnte. Sondern seine verschiedenen Erfolge bei Nachwuchswettbewerben und vor…
The Wolfe Brothers - Kids on Cassette
The Wolfe Brothers veröffentlichen mit "Kids On Cassette" ihr fünftes Album - Jack Jones, Amy Sheppard und LoCash waren als Star-Gäste mit dabei Australien ist ein gutes Land für guten Country. Das weiß der geneigte leser von CountryMusicNews.de. The Wolfe Brothers sind zwar Down Under noch keine Stars, doch sie könnten mit ihrem neuen Album "Kids On Cassette" Boden gut machen. Ach was,…
Ingrid Andress live in Berlin und Hamburg
Ingrid Andress hat für Anfang 2022 Konzerte in Berlin und Hamburg bestätigt Ingrid Andress kündigte heute ihre internationale Headliner-Tour The Feeling Things an, die diesen Herbst in Boston beginnt und mehrere Stationen in den USA und Europa macht. Neben zwei Auftritten in Deutschland in Berlin und Hamburg sind Auftritte in Irland, Nord-Irland, Schottland, England, Frankreich, Niederlande, Dänemark und Schweden geplant bevor sie in Oslo, Norwegen,…
Neue Dokuserie über Willie Nelson
Mit "Willie Nelson And Family" ist eine neue Dokuserie in Arbeit In enger Zusammenarbeit mit Willie Nelson und dessen Familie entsteht aktuell eine Dokuserie über Nelson und seinen langen Weg im Musikgeschäft. Beteiligt sind die Produktionsfirmen Blackbird Presents und Sight Unseen Pictures, während die Familie um Nelson tiefe Einblicke in das Familienarchiv verspricht.
Country und die große Bühne?
Die Bühnen des Broadway präsentieren mehr und mehr Country Music Die Erwähnung des Broadways war bisher im Country-Geschäft eher mit Nashvilles Lower Broadway und Honky Tonk-Konzerten in Verbindung zu bringen. Doch der Country-Sound arbeitet sich auf die Bühnen des Theaters vor und könnte bald an "dem" Broadway landen.
Top 25 Billboard Hot Country Songs Charts vom 31. Juli 2021
"Fancy Like" von Walker Hayes bleibt in der zweiten Woche in Folge auf Platz 1 der Billboard Hot Country Songs Charts. Der durch TikTok viral gegangene Song konnte in den Streams um 11% auf 14,2 Millionen in der letzten Woche zulegen. 19.500-mal wurde er heruntergeladen und auch bei den Radio-Einsätzen legt er zu und konnte 3,1 Millionen Hörer erreichen - ein Plus von 59%.
Top 25 Billboard Country Album Charts vom 31. Juli 2021
Heute hatte der Kollege es leicht, die Billboard Country Album Charts zu erstellen. Die ersten neun Plätze bleiben, im Vergleich zur Vorwoche, unverändert. Diese Woche gibt es keinen Neueinsteiger und das, obwohl Charlie Worsham die neue EP "Sugarcane" veröffentlicht hat. Es scheint tatsächlich so, das in Nashville gerade wieder ein Generationswechsel vor sich geht, denn Charlie Worsham ist nicht der einzige etablierte County-Künstler, der mit…
Gary Rossington erholt sich von einer Herz-OP
Das Lynyrd Skynyrd-Gründungsmitglied Gary Rossington ist auf dem Weg der Besserung Am 23. Juli 2021 meldete der Facebook-Kanal der Band Lynyrd Skynyrd, dass die Gedanken und Gebete der Band mit Gary Rossington seien, während sich dieser von einer Notoperation am Herzen erholt. Rossington sei im Kreise der Familie auf dem Weg der Besserung und erwarte eine vollkommene Heilung.
Ann Doka unterstützt Tebey
Ann Doka spielt Support beim Hamburger Tebey Konzert Die gerade mit den "German Songwriting Awards" und den Akademia Awards ausgezeichnete Bremer Sängerin und Songschreiberin Ann Doka spielt am Mittwoch, den 4. August 2021 als Support für den Country-Sänger Tebey in Hamburg.
Jason Aldean und Carrie Underwood mit gefühlvollem Duett
Carrie Underwood und Jason Aldean arbeiten das erste Mal zusammen Für sein zehntes Studio-Album sichert sich der Country-Sänger Jason Aldean die Zusammenarbeit mit Country-Sängerin Carrie Underwood. Der Song "If I Didn’t Love You" erzählt die herzzerreisende Geschichte einer ehemaligen Beziehung, wobei sich beide Partner noch immer lieben.

Erinnerungen an einen Road Trip ins Opryland

Das Opryland wurde 1972 in Nashville eröffnet.

So könnte es passiert sein: Während eines Meetings in der National Life and Accident Company in Nashville, Tennessee, steht ein Vortragender neben einem Story-Board. Er zeigt auf jedes einzelne Bild und erzählt den um den Tisch versammelten Führungskräften von seiner Vision eines neuen, auf das Thema Musik ausgerichteten Vergnügungsparks. Das Vorhaben wird den Namen “Opryland” tragen, eine Homage an die beliebte Country-Show des Rundfunksenders der Versicherungsgesellschaft WSM (“We Shield Millions [Wir schützen Millionen]” - der Leitspruch von National Life).

Mit welchen Verkaufsmethoden auch immer, die Idee für das Opryland ließ sich verkaufen, und Tausende Menschen aus Chattanooga waren froh darüber. 1972 wurde das Opryland eröffnet, als das “Home of American Music” - die Heimat der amerikanischen Musik. Eingebettet zwischen dem Cumberland-Fluss und dem Briley Parkway, mischte das Opryland Live-Musik mit den Attraktionen eines modernen Vergnügungsparks.

ähnlich wie bei anderen Themenparks war das Opryland in Sektoren aufgeteilt. Die Karte “Sie befinden sich hier” wies den Besuchern den Weg zum Hill Country mit seiner Appalachen-Musik oder zum Sektor New Orleans mit Jazz. Man konnte mit dem Flume Zoom, in den Oldtimern Tin Lizzies und im Sky Ride fahren.

Am 28. Mai 1972 porträtierte die Chattanooga News-Free Press den neuen Park. Unter der überschrift ”Tennessee Woods are Alive with Music [Die Wälder von Tennessee beben vor Musik" In Anlehnung an "The Hills are Alive with Music" aus dem Film "Sound of Music"] wurden im Artikel die heute unglaublich niedrig scheinenden Preise von $5,25 für Erwachsene bzw. $3,50 für Kinder angeführt. Die Stars von der Music Row und von Opry traten oft im Park auf. Als die Journalisten von News-Free Press das Opryland besuchten, war gerade Johnny Cash mit seinem 26 Monate alten Sohn, John Carter Cash, auf der Bühne.

Meine Frau war im Opryland im ersten Jahr. Sie erinnert sich an Nashville-Größen wie Roy Acuff, Brother Oswald und Porter Wagoner. Kostümierte Musikinstrumente spazierten herum, mit Namen wie Johnny Guitar, Barney Bass (ein echter Bass auf zwei Beinen) und Jose Mandolin. Das Thema der Musikinstrumente wurde in den Souvenirläden fortgesetzt, wo auch verschiedene Hackbretter verkauft wurden.

Am 16. März geschah das scheinbar Undenkbare: Die Grand Ole Opry wurde aus dem Ryman Auditorium an einen neuen Standort im Opryland verlegt. Präsident Richard Nixon und seine Frau kamen zu dem historischen Ereignis nach Nashville. Archie Campbell meinte, es wäre an der Zeit, dass die Opry umsiedelte, denn er hätte bereits Probleme gehabt, einen Parkplatz in der Nähe des Ryman zu finden.

1975 besuchte ich das Opryland zum ersten Mal. In diesem Jahr bekam der Park die neue Achterbahn mit einem doppelten Loop in Korkenzieherform. Es war schon spannend, der Bahn in den Loops zuzuschauen, noch mehr natürlich, es selbst zu erleben. Wir waren dort wohl in den Sommerferien, denn ich erinnere mich daran, Schulter an Schulter in einer Menschenmenge zu stehen.

1977 wurde das aufwändige Opryland Hotel eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt war das Opryland bereits eine wichtige Touristenattraktion. Sein führender Repräsentant war Roy Acuff, der in einem Haus am Gelände des Opryland lebte. Zuhörer des Grand Ole Opry hörten oft, wie Roy Acuff die Leute aufforderte, doch das Opryland zu besuchen. Außerhalb der Saison zählte er die Tage, bis der Park wieder geöffnet würde.

So wie "Six Flags" in Georgia bot das Opryland einigen jungen Musikern aus Chattanooga eine Sommeranstellung. Im späten Winter waren für sie Anzeigen mit “Helfer gesucht” ein gewohnter Anblick, dann nämlich, als das Vorspielen für die kommende Saison begann. Eine der am längsten laufenden Shows war “I Hear America Singing”, bei der das Publikum durch die sich im Laufe der Jahre verändernden Musik-Stile geführt wurde.

1983 besuchten meine Frau und ich das Opryland, weil wir im Park in erster Linie ein Openair-Konzert von Chuck Berry sehen wollten. An diesem Tag bezahlten wir mit unserer Eintrittskarte für einen Tag im Wasser. Alles begann mit einer Fahrt im Grizzly River Rampage, wo wir die unvorteilhaften Sitze bekamen, auf denen die Passagiere wirklich mit Wasser vollgetränkt werden. Khakifarbene Hosen eigenen sich am besten, um damit anzugeben.

Danach quatschten wir mit unseren Sportschuhen durch den Park, als mitten am Weg zum Konzert eines der Sommergewitter von Nashville niederging. Wir waren von oben bis unten klatschnass, als wir im Opry House Platz nahmen und Chuck Berry “Johnny B. Goode” und weitere Hits in dem nunmehr im Gebäude stattfindenden Konzert spielte. Die Klimaanlage war so aufgedreht, dass ich glaubte beobachten zu können, wie sich Eiszapfen an uns bildeten.

Der nächste Besuch im Opryland war viel besser. 1994 fuhren wir ins Opryland, und zwar im Zuge eines Homecoming-Festivals von Saturn-Fahrern, die sich in der Saturn-Fabrik in Spring Hill (Tennessee) trafen. Der Banjo-spielende Komiker Mike Snider unterbrach seine Show kurz, um zu unserem kleinen Sohn, der aus seinem Kinderwagen geklettert war und auf die Bühne zurannte, zu sagen: “Yonder he goes! [Dort geht er!]”. Am nächsten Tag hatten uns die Regengüsse von Tennessee wieder eingeholt, als eine Reihe schwerer Gewitter den Ort des Homecoming in Spring Hill heimsuchte und das Abendkonzert von Winonna abgesagt werden musste.

Bei unseren Besuch 1994 fiel uns auf, dass das Opryland nicht mehr so überfüllt war, wie wir es aus den Jahren zuvor in Erinnerung hatten. Nicht viel später las man in Chattanooga vom Niedergang des Themenparks. Der letzte Betriebstag war nach der Weihnachtssaison am 31. Dezember 1997. Die Liegenschaft wurde zum Einkaufszentrum Opry Mills umgestaltet und viele der früheren Opryland-Attraktionen wurden an andere Vergnügungsparks verkauft.


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