Chris Thile - Laysongs

CD Cover: Chris Thile - Laysongs

Chris Thiles neues Album "Laysongs" verdient sich den Begriff "Soloalbum" mit jeder Note

Von Chris Thile darf man vor allem eines erwarten: hohe Qualität. Wie und mit wem der 1981 im kalifornischen Oceanside geborene Sänger, Mandolinen-Ass und Komponist seine Virtuosität allerdings gerade auslebt, ist: eine Wundertüte. Man weiß nie so genau, wohin die Reise geht. Aber man darf sich sicher sein, dass sie mit einem ganz besonderen Hörerlebnis verbunden ist. Das war genau genommen schon immer so bei ihm.

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Blackberry Smoke - You Hear Georgia

CD Cover: Blackberry Smoke - You Hear Georgia

Auf ihrem neuen, von Dave Cobb produzierten Album "You Hear Georgia" verneigen sich Blackberry Smoke vor ihrem Heimatstaat

Gut 20 Jahre hat nun auch schon das in Atlanta gegründete Country- und Southern-Rock-Ensemble Blackberry Smoke auf dem Buckel. Zwei Jahrzehnte, in denen die Band um Sänger Charlie Starr und Gitarrist Paul Jackson reifen durfte. Wie guter Wein, wird die ursprünglich als Quartett gegründete, seit 2009 in Quintett-Formation aufspielende Formation mit jedem Karrierejahr besser - und auch erfolgreicher.

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Chase Rice - The Album

CD Cover: Chase Rice - The Album

Nach Part 1 und Part 2 veröffentlicht Chase Rice jetzt das vollendete "The Album"

Eine Albumveröffentlichung hat heute auch etwas von Mathematik. Kleines Beispiel gefällig? Im Januar 2020 veröffentlichte Chase Rice "The Album, Part 1". Sieben Songs hielt die EP bereit. Vier Monate später legte der bärtige Mann mit der obligatorischen Baseball-Cap nach: "The Album, Part 2". Diese EP bot vier Songs. Nachdem seine Fans mittlerweile millionenfach die Songs gestreamt oder heruntergeladen haben, gibt es jetzt so etwas wie die "gesammelten Werke": "The Album". Natürlich, das weiß man auch ohne BWL-Studium, sollte man schon noch ein paar Kaufanreize draufpacken. Chase Rice macht das in Form von vier weiteren neuen Songs, inklusive einem Gastauftritt seiner Buddies von Florida Georgia Line. Tja, Tonträger-Marketing war früher schon einfacher. Aber es war auch eine andere Welt...

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k.d. lang - Makeover

CD Cover: k.d. lang - Makeover

"Makeover" heißt das neue Album von k.d. lang – und auf Deutsch "Umgestaltung". Der Titel ist Programm: Die CD bietet Remixes von 14 ihrer Songs aus der Zeit zwischen 1992 und 2000

Natürlich hat k.d. lang Country im Blut. Das ist hinlänglich bewiesen und vermutlich sogar notariell beglaubigt. Immerhin verkörperte die 1961 in der kanadischen Prärie-Stadt Edmonton geborene Sängerin bereits als Jugendliche in Theateraufführungen Patsy Cline. Country war, so heißt es, schon als Kind ihre Lieblingsmusik. Mit ihren frühen Alben wie "Shadowland" (1988), "Absolute Torch And Twang" und vor allem dem immens erfolgreichen Werk "Ingénmue" (1992) - mit dem sie sogar in die deutschen Charts reinschnuppern konnte - etablierte sich k.d. lang als großartige Interpretin geistreicher, mitunter hintergründiger Country- und Folk-Songs.

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Rhonda Vincent - Music Is What I See

CD Cover: Rhonda Vincent - Music Is What I See

Das frisch gebackene Grand Ole Opry-Mitglied Rhonda Vincen präsentiert mit "Music is What I See" ein bemerkenswertes Bluegrass- und Roots-Musik-Album.

Im Februar dieses Jahres war es soweit: Da konnte die feierliche Zeremonie in der Grand Ole Opry stattfinden, um Rhonda Vincent in den erlauchten Kreis aufzunehmen. Für die zweifache Grammy-Gewinnerin ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen, wie sie dem People-Magazin verriet: "Ich bin damit aufgewachsen, die "Opry" im Radio zu hören", sagte sie, "ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich jetzt ein offizielles "Grand Ole Opry"-Mitglied bin."

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Blake Shelton - Body Language

CD Cover: Blake Shelton - Body Language

Ist Zeit geworden: Mit "Body Language" veröffentlicht Blake Shelton nach dreieinhalb Jahren wieder ein komplettes Studio-Album.

Schon Ende März hat Blake Shelton euphorisch getwittert: "Auf diesen Moment haben wir alle gewartet", schrieb er. Und verriet, dass "wir" neue Klänge erforscht hätten, gleichzeitig habe man aber darauf geachtet, "klassischen Country einfließen zu lassen." Darüber hinaus schürte er die Vorfreude auf das neue Album mit der Info, dass "die Swon Brothers als Co-Autoren und Sänger" vertreten seien. "Ich kann es kaum erwarten, dass ihr es hört!", schickte er hinterher. Wir auch nicht...

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John Hiatt with The Jerry Douglas Band - Leftover Feelings

CD Cover: John Hiatt with The Jerry Douglas Band - Leftover Feelings

Wenn Raubein John Hiatt mit den Virtuosen der Jerry Douglas Band gemeinsame Sache macht, kann nur großartige Musik herauskommen. So ist es auch, wie "Leftover Feelings" beweist.

Der eine klingt nach Reißnägeln und Sandpapier: rau, ruppig, heiser. Eine Stimme, mit der man es nicht zum Pop-Posterboy bringt. Da John Hiatt, 1952 in Indianapolis geboren, aber ein begnadeter Songwriter ist, hat er sich längst seinen Platz in der Ruhmeshalle der Roots-Musik gesichert. Der andere ist ebenfalls kein Mann der ersten Reihe. Wie Hiatt aber ist aber auch Jerry Douglas auf seinem Gebiet ein Ass: seit den späten 70er Jahre zählt der 1956 in Warren, Ohio, geborene Musiker und Songschreiber zu den besten Dobro-Spielern im Country und Bluegrass. Regelmäßige CountryMusicNews.de-Leser ist der vielfach ausgezeichnete Studiomusiker und Bandleader deshalb längst ein Begriff.

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Alan Jackson - Where Have You Gone

CD Cover: Alan Jackson - Where Have You Gone

Rundes Jubiläum: Mit "Where Have You Gone" veröffentlicht Country-Superstar Alan Jackson sein 25. Album. Yee-Haw! Ein Grund zu Feiern!

Alan Jackson war in seiner mittlerweile gut 30 Jahre andauernden Karriere nie etwas anderes, als: ein Country-Sänger. Gut, er hat zwischendrin ein sehr ordentliches Bluegrass-Album aufgelegt und auch als Gospel-Sänger hat er sich wacker geschlagen. Aber: Dreh- und Angelpunkt seines musikalischen Schaffens war und ist stets der pure Country-Sound.

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Crosby, Stills, Nash & Young - Déjà Vu (50th Anniversary Deluxe Edition)

CD Cover: Crosby, Stills, Nash & Young - Déjà Vu (50th Anniversary Deluxe Edition)

Eines der wichtigsten Alben des Folk-Rock feiert 50. Geburtstag - mit opulenter Deluxe-Version: "Déjà Vu" von Crosby, Stills, Nash & Young

Über "Déjà Vu" von Crosby, Stills, Nash & Young muss man nicht so viele Worte verlieren. Das 1970 erschienene Album der Folk-Rock-Supergroup avancierte schließlich zu einem der größten Erfolge in der Musikgeschichte. Es war gleichzeitig wohlklingendes Sprachrohr der Hippie-Bewegung und musikalisches Experiment. Ein Meilenstein.

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The Steel Woods - All of Your Stones

CD Cover: The Steel Woods - All of Your Stones

Auf ihrem dritten Album "All of Your Stones" huldigen The Steel Woods dem Southern Rock. Stark, rau, herzhaft

Das ist ja mal ein Intro. Erst mal ist zu hören: nichts. Nach ein paar Sekunden sickert ein nicht so ganz definierbares Geräusch aus den Boxen: Meereswellen? Nein, Motorengeräusche sind es. Ein näherkommendes Auto ist zu hören, es wird lauter und lauter, dann bleibt es auf einem Kieselboden stehen. Die Tür geht auf. Schritte. Aus einem Haus ist Musik zu hören. Dumpf. Dann irgendetwas Perkussives - bis schließlich eine Gitarrensalve das hörspielmäßige Intro beendet und den Song-Opener "Out of the Blue" einläutet: Hart, wuchtig, rhythmisch akzentuiert und so sehr im guten, alten Southern Rock verankert, dass man glauben könnte, man habe eine alte Lynyrd Skynyrd-CD eingelegt.

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