Kane Brown - Different Man

CD Cover: Kane Brown - Different Man

Zur Einstimmung auf seine Deutschland-Konzerte veröffentlicht Kane Brown sein Album "Different Man"

Mit "Different Man" dürfte Kane Brown seinen Siegeszug fortsetzen. Alles andere wäre eine Überraschung. Zum einen schwimmt der 1993 in Georgia geborene Sänger und Songschreiber auf einer echten Erfolgswelle - zum anderen gelingt ihm mit "Different Man" erneut ein exzellenter Mix. Eine Mischung, die einerseits grundsolide Country-Rock und -Pop-Songs bietet, zum anderen kreativ mit den heute angesagten, meist im Hip-Hop und R&B verankerten Sounds spielt. Ein "Best of both Worlds" könnte man sagen. Da kann nicht mehr viel schiefgehen.

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Breland - Cross Country

CD Cover: Breland - Cross Country

"Cross Country" betitelt Breland sein neues Album mit Gaststars Thomas Rhett, Lady A und Keith Urban

Daniel Gerard Breland, wie der Sänger, Songscheiber und Produzent mit vollem Namen heißt, steht stellvertretend für die neue Country Music. Es ist, tja, wie ist es denn? Jedenfalls sicher nicht dem alten Klischee von weißer Redneck-Musik entsprechend. Ganz im Gegenteil. Breland ist ein 27-jähriger Afroamerikaner aus New Jersey, der in seiner Musik waghalsig Elemente aus Country, Rap, HipHop, R&B, Soul und Gospel kombiniert. Geht nicht? Da sollte man sich nur mal nicht täuschen. Sein Mix ist verwegen und dabei gleichzeitig locker und selbstverständlich angerührt, dass man zwar die verschiedenen Zutaten heraushört, aber ohne gleich Stilschubläden aufmachen zu wollen. Ist eben so. Und ganz schön häufig richtig gut!

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Charley Crockett - The Man from Waco

CD Cover: Charley Crockett - The Man from Waco

Charley Crockett würdigt "The Man from Waco" und bestätigt erneut seine Klasse

Jedes Jahr ein neues Album. Mindestens. Charley Crockett, der schlacksige, bärtige Texaner mit den stechenden Augen dürfte der derzeit produktivste Act im Country und Americana sein. Kaum kennt man die Songs eines neuen Crockett-Albums gut genug, um sie mitpfeifen zu können - schon wirft er ein Neues auf den Markt. Sein Tatendrang ist unstillbar. Das wird noch bewundernswerter, wenn man sich klar macht, dass der Mann nahezu täglich irgendwo in Nordamerika auf einer Bühne steht.

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Jon Pardi - Mr. Saturday Night

CD Cover: Jon Pardi - Mr. Saturday Night

Jon Pardi präsentiert auf "Mr. Saturday Night" erstklassige Songs, authentisches Country-Feeling und hohe Musikalität

Wer schon mal den "King", Elvis Presley, in Graceland besucht hat, dem kommt das Cover-Motiv von "Mr. Saturday Night" vielleicht bekannt vor. Dieser Plüschteppich, dieser lederumrandete Couchtisch, auf dem Jon Pardi sitzend leicht schüchtern nach nirgendwo lächelt; die Lampen, Vorhänge, Steinmauern. Das alles erinnert schon sehr an die geschmacklich fragwürdige Inneneinrichtung von Elvis' Billard-Zimmer. Auch Pardi erweist dem König des Rock 'n' Roll eine kleine Referenz: er hat seine Haare zu einer stattlichen Tolle gestylt. Steht dem Kerl ganz gut. Aber ein Hinweis auf den musikalischen Inhalt liefert die Cover-Gestaltung nicht. Jon Pardi bleibt sich auf "Mr. Saturday Night" musikalisch treu und serviert auf dem erneut von Bart Butler und Ryan Gore produzierten Album 14 Country-Tracks mit deutlichem Roots-Bezug. Ein starkes Album!

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Kris Kristofferson - Live at Gilley's - Pasadena, TX: September 15, 1981

CD Cover: Kris Kristofferson - Live at Gilley's – Pasadena, TX: September 15, 1981

"Live at Gilley's - Pasadena, TX" nimmt die Hörer mit in das Jahr 1981 und präsentiert Kris Kristofferson in Höchstform

Das ist alles schon eine ganze Weile her. Gut 40 Jahre. Vier Jahrzehnte, in denen sich so vieles verändert hat. In manchen Bereichen ist, wie es so schön heißt, kein Stein auf dem anderen geblieben. So hat sich in diesen 40 Jahren beispielsweise die Country Music nicht nur verändert, sie hat sich neu erfunden. Doch dann gibt es ja auch noch diese berühmten Felsen in der Brandung. Die Menschen und Dinge, die ihren Wert behalten. Da kann die Welt noch so verrückt spielen. Einer dieser Monolithe der Beständigkeit heißt Kris Kristofferson und er präsentiert jetzt, gut 40 Jahre nach Aufzeichnung, den Mitschnitt "Live at Gilley's - Pasadena, TX".

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Steve Earle & The Dukes - Jerry Jeff

CD Cover: Steve Earle & The Dukes - Jerry Jeff

Steve Earle verneigt sich vor seiner Inspirationsquellen Jerry Jeff Walker

Das ist sympathisch, das ist grundehrlich, das ist völlig uneitel und das ist - auch nicht unwichtig - großartige Musik: Mit "Jerry Jeff" widmet Steve Earle gemeinsam mit seinen Getreuen von The Dukes dem Ende 2020 verstorbenen Country-Sänger und Songwriter Jerry Jeff Walker ein Album. Ein letztes Good-bye an den großen Künstler.

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Shania Twain - Not Just a Girl (The Highlights)

CD Cover: Shania Twain - Not Just a Girl (The Highlights)

Shania Twain zieht mit "Not Just a Girl (The Highlights)" eine Hit-Zwischenbilanz

Shania Twain. Es gab mal eine Zeit, da versprühte alleine der Klang dieses Namens Glanz und Gloria. Sie war: der ultimative Country-Megastar. Stimmgewaltig, charmant, bildschön, supererfolgreich. Das ist, zugegeben, jetzt schon eine ganze Weile her. Ihre größten Zeiten erlebte die aus Windsor, Ontario, stammende Kanadierin schließlich in den 90er Jahren.

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Ingrid Andress - Good Person

CD Cover: Ingrid Andress - Good Person

Ingrid Andress legt mit "Good Person" ihr zweites Album vor, inklusive dem Track "Wishful Drining" im Duett mit Sam Hunt

Ingrid Andress. Bei dem Namen, das haben wir auch schon über ihr Debüt-Album aus dem Jahr 2020 bemerkt, denkt man nicht unbedingt an eine Amerikanerin. Und noch viel weniger an eine Country-Sängerin. Ihr Name erinnert, okay, wir wiederholen uns, an eine Schlagersängerin aus den 50er Jahren oder an eine skandinavische Schauspielerin. So aber ruft uns diese Ingrid Andress ins Gedächtnis, dass Namen eben nur Schall und Rauch sind und keine echten Rückschlüsse auf Herkunft oder gar kulturelle Orientierung zulassen.

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Kameron Marlowe - We Were Cowboys

CD Cover: Kameron Marlowe - We Were Cowboys

Mit "We Were Cowboys" präsentiert The Voice-Teilnehmer Kameron Marlowe sein Debüt-Album

Logisch, die Biografien ähneln sich schon. Landleben. Country-Radio. Mama, Papa oder die Großeltern machen Musik. Man fängt selbst damit an, singt im Chor, spielt Gitarre, schreibt irgendwann mal Songs. Wer Glück hat, bekommt durch Kollege Zufall eine Chance, daraus mehr zu machen. Den meisten ist diese Glücksfee nicht hold, Kameron Marlowe, 1997 in Kannapolis, North Carolina, geboren, dagegen schon.

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Kolby Cooper - Boy from Anderson County to the Moon

CD Cover: Kolby Cooper - Boy from Anderson County to the Moon

Kolby Cooper verlängert seine EP um weitere sieben Songs zum Debut-Album "Boy from Anderson County to the Moon"

Natürlich, es sind andere Zeiten. Früher machte man durch regelmäßiges Touren auf sich aufmerksam, um irgendwann einen Plattenvertrag zu unterzeichnen. Später kamen diverse Casting-Formate hinzu, die gelegentlich eine Blitzkarriere ermöglichten. Und heute? Heute, in Zeichen von Corona und Streamings, lässt sich auch Karriere machen, ohne sich auch nur einen Schritt aus dem Heimatkaff zu bewegen. Wer das nicht glauben will, sollte bei Kolby Cooper nachfragen.

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