Colter Wall - Western Swing & Waltzes and Other Punchy Songs

CD Cover: Colter Wall - Western Swing & Waltzes and Other Punchy Songs

Wer den frühen Johnny Cash vermisst, wir Colter Wall mit "Western Swing & Waltzes and Other Punchy Songs" lieben.

Natürlich ist hier das Country in seiner schon fast ursprünglichsten Form gemeint: Als Zuwanderer aus Irland und England in den südlichen Appalachen Tennessees eine Old-Time-Music entwickelten, in denen Elemente aus Folk, Blues, Bluegrass und Western zu einem sehr speziellen Sound geformt wurden. Simple Songs, aber meist mit tiefgehenden Inhalten. Arrangiert mit wenig akustischen Instrumenten, wie Fiddle, Mundharmonika, Gitarre, Kontrabass und Banjo. Fertig. Von den später einfließenden elektrifizierten Klängen aus dem Rock-, Pop- oder gar Rap-Fach war man vor rund 100 Jahren ideologisch Lichtjahre entfernt. Es war: eine andere Zeit, ein völlig anderer Ansatz.

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Tim McGraw - Here on Earth

CD Cover: Tim McGraw - Here on Earth

Auf seinem 16. Album beschreibt Tim McGraw in 16. Tracks den Zustand von Mutter Erde - "Here On Earth".

Man darf gespannt sein, was Tim McGraw, ein Mann mit politischer Meinung, manche meinen auch: mit politischen Ambitionen, gerade zu sagen hat. Nicht nur über Amerika. Nein, Herr McGraw denkt in anderen Dimensionen - über den gesamten Erdball. "Here On Earth" ist das 16. Album des durchtrainierten Sängers, gleichzeitig ist es sein Comeback-Album beim Country-Major-Label Big Machine.

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Josh Turner - Country State of Mind

CD Cover: Josh Turner - Country State of Mind

Josh Turner singt auf "Country State of Mind" mit Kris Kristofferson, Chris Janson, Randy Travis und anderen.

Josh Turner zieht mit seinem neuen Album "Country State of Mind" den Hut vor seinen persönlichen Helden - und liefert damit ein ziemlich perfektes Retro-Country-Album ab. Auch weil er Stargäste wie Kris Kristofferson, John Anderson und Randy Travis präsentiert.

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Tucker Beathard - King

CD Cover: Tucker Beathard - King

Schlicht und ergreifend "King" betitelt Tucker Beathard sein zweites Album.

Sport oder Musik? Diese Frage dürfte sich Tucker Beathard, 1995 in Nashville geboren, schon früh gestellt haben. Und die Antwort darauf wird ihm sicher nicht leichtgefallen sein. Schließlich ist sein Vater Casey Beathard einer der Top-Songwriter Nashvilles (Eric Church, Kenny Chesney, Tracy Lawrence), sein Opa Bobby war legendärer Football-Spieler. So probierte es der junge Tucker erst mal mit Musik, spielte Schlagzeug und Gitarre - und versuchte es an der Middle Tennessee State University mit Baseball. Als er sich dabei die Schulter verletzte, war die Sache schließlich klar: Musik.

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Original Soundtrack - I Still Believe

CD Cover: Original Soundtrack - I Still Believe

Jede Menge Herz und Schmerz: Der Soundtrack zum Filmdrama "I Still Believe" wartet mit versonnen schönen Folk- und Pop-Balladen auf.

Es ist ein Film voller existenzieller Gefühle wie Liebe, Tod, Verzweiflung und Hoffnung. In dem Filmdrama "I Still Believe" erzählen die Brüder Andrew und Jon Erwin die Geschichte des amerikanischen Sängers und Songschreibers Jeremy Camp und seiner an Krebs erkrankten und schließlich daran gestorbenen Ehefrau Melissa.

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Lindsay Ell - Heart Theory

CD Cover: Lindsay Ell - Heart Theory

Es geht ums Herz und ins Herz: "Heart Theory", das zweite Album von Lindsay Ell.

Kaum eine andere Künstlerin hat in den letzten Jahren für mehr Aufsehen in und um Nashville gesorgt, als die aus dem kanadischen Calgary stammende Lindsay Ell. Sie ist hochtalentiert, musikalisch vielfältig und dazu inhaltlich anspruchsvoll. Dazu kommt, dass sie auch stimmlich unwiderstehlich ist, wie die zwei aktuellen ACM-Awards-Nominierungen "New Female Artist of the Year" und "Vocal Event of the Year" belegen.

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Mo Pitney - Ain't Lookin' Back

CD Cover: Mo Pitney - Ain't Lookin' Back

Junger Typ, alte Schule: Mo Pitney gehört zu den stärksten Stimmen der Neo-Traditionalisten - auch auf seinem zweiten Album "Ain't Lookin' Back".

Wie klingt ein junger Mann, der auf Gott und George Strait vertraut? Antwort: genau so, wie Morgan Daniel "Mo" Pitney. Am 24.3.1993 in Cherry Valley, Illinois, geboren, begann er bereits mit sechs Jahren mit dem Schlagzeugspiel, mit zwölf lernte er Gitarre und spielte kurz darauf - obacht! - nicht in Rock- oder Metal-Bands, sondern (gemeinsam mit seinem Bruder) in einer traditionellen Bluegrass-Formation. Früh übt sich, wer ein Country-Star werden will.

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Luke Bryan - Born Here, Live Here, Die Here

CD Cover: Luke Bryan - Born Here, Live Here, Die Here

Luke Bryan präsentiert sein siebtes Studio-Album "Born Here Live Here Die Here"

Mit rund viermonatiger Verspätung veröffentlicht Luke Bryan - endlich und sehnsüchtig erwartet - sein neues Album "Born Here Live Here Die Here". Der von Jeff und Jody Stevens produzierte Tonträger hält zehn, man darf sagen, typische Luke-Bryan-Tracks parat - geschrieben von den talentiertesten Songautoren Nashvilles. Bei drei Tracks fungiert der kürzlich 44 Jahre alt gewordene Posterboy des Country als Co-Autor.

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Mary Chapin Carpenter - The Dirt and the Stars

CD Cover: Mary Chapin Carpenter - The Dirt and the Stars

Mary Chapin Carpenter zählt zu den besten Storytellern. Was sie mit ihrem neuen Album "The Dirt and the Stars" unter Beweis stellt.

Ruhig geworden. Das passt irgendwie zu der 62-Jährigen aus Princeton, New Jersey. Bereits seit einigen Jahren fließt ihre Musik so unangestrengt dahin, wie der Mississippi im Hochsommer. Doch die begnadete Songschreiberin hatte schon zu ihren erfolgreichsten Zeiten in 90er Jahren, als sie mit Singles und Alben die Charts eroberte und insgesamt fünf Grammys erhielt, ein Faible für hypnotisch-langsame, super-ruhige Songs. Man nehme nur "I Am a Town" oder "Rhythm of the Blues” von ihrem Meisterwerk "Come On, Come On” aus dem Jahre 1992. Songs in Zeitlupe, mit kaum mehr als drei Akkorden. Doch: Genau die richtige Umgebung für ihre, nach messerscharfem Verstand klingende Altstimme.

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Charley Crockett - Welcome to Hard Times

CD Cover: Charley Crockett - Welcome to Hard Times

Charley Crocketts neues Album "Welcome to Hard Times" schimmert in den Klangfarben des traditionellen Country und Americana.

Bei einem Kerl wir Charley Crockett kann man nicht so einfach tagesgeschäftlich über neue Songs sprechen. Nicht dass die 15 Tracks seiner neuen CD "Welcome to Hard Times" es nicht wert wären. Das sind sie allemal. Aber dieser hagere, etwas düstere, verwegen dreinblickende Sänger und Songschreiber mit der leidgeprüften Stimme, hat ein Biografie, die sich schon recht gewaltig von den meisten Nashville- und Country-Acts unterscheidet. Zunächst einmal ist da seine entfernte Verwandtschaft mit Wildwest-Legende Davy Crockett zu nennen. Wenn so ein Mann nicht das Country-Gen in den Adern hat, wer dann?

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