Hot Country Knights - The K is Silent

CD Cover: Hot Country Knights - The K is Silent

Mit seinem Side-Projekt Hot Country Knights verbreitet Dierks Bentley reichlich Frohsinn und Nostalgie.

Es heißt, dass Lachen die beste Medizin sei. Gut zu wissen. Denn in letzter Zeit ist nicht nur vielen Menschen das Lachen gründlich vergangen - es besteht auch ein erheblicher Mangel an Medizin. Dierks Bentley lässt mit seinem Jux-Projekt "Hot Country Knights" und den zehn Titel des Debüt-Albums "The K Is Silent" die Mundwinkel schnurstracks nach oben gehen. Schmunzeln ist bei diesem Sound nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.

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Drake White - Stars (EP)

CD Cover: Drake White - Stars

Mit "Stars" veröffentlicht Drake White eine EP mit fünf neuen Songs.

Eines muss man aber vorneweg sagen: Schade, dass Drake White nicht doch ein neues Album vorlegt. Denn der Groove und die Vibes, die den smarten Kerl mit dem markanten Hut beim Songwriting der neuen Tracks umgegeben haben, stimmen. Ziemlich perfekt sogar. Man darf sogar konstatieren, dass Drake White seit seinem letzten, hochgelobten und darüber hinaus höchst erfolgreichen Album künstlerisch noch eine Schippe draufgelegt hat. Er hat dazugewonnen. Als Sänger, als Songwriter, als Arrangeur, kurz: als Künstler.

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Shelby Lynne - Shelby Lynne

CD Cover: Shelby Lynne - Shelby Lynne

Das selbstbetitelte Album von Shelby Lynne ist eine Klasse für sich.

Es muss etwas zu bedeuten haben, dass Shelby Lynne ihr 16. Album selbstbetitelt: Ist "Shelby Lynne" eine Rückbesinnung, eine Wiedergeburt oder gleich das Album einer veränderten Persönlichkeit? Nun, vor allem ist es eine sehr starke CD.

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Ashley McBryde - Never Will

CD Cover: Ashley McBryde - Never Will

"Never Will" zeigt Ashley McBryde am Zenith ihrer Kunst. Ein vielschichtiges Country-Rock-Album.

Es ist ja in den letzten Jahren etwas kompliziert geworden, mit den ganzen Rubrik-Bezeichnungen. Was ist noch Country? Was ist schon Pop oder Rock? Und für was steht eigentlich das Sammelsurium-Genre Americana? Ashley McBryde beantwortet die Fragen mit ihrem zweiten Warner-Nashville-Album "Never Will" so klar wie eindeutig: mit einem Album, das vieles unter einen Hut bringt und trotzdem zu jederzeit homogen und authentisch klingt.

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Maddie & Tae - The Way It Feels

CD Cover: Maddie & Tae - The Way It Feels

Mit "The Way It Feels" bieten Maddie & Tae nicht ausschlich neues Song-Material an.

Von Null auf 100. Der amerikanische Traum. Vom Tellerwäscher… man kennt die Phrasen und Karriere-Klischees nur zu gut. Umso erstaunlicher ist es, dass genau diese Floskeln den Werdegang von manchem Act beschreiben. Auch für Maddie & Tae.

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Ingrid Andress - Lady Like

CD Cover: Ingrid Andress - Lady Like

Mit "Lady Like" gelingt Ingrid Andress ein bemerkenswertes Debüt.

Welche 28-Jährige heißt in Deutschland schon noch "Ingrid"? Mit zweitem Vornamen heißt diese amerikanische Ingrid dazu noch Elizabeth und mit Nachnamen "Andress". Obwohl, wir steigen mal kurz in die Namensforschung ein, "Andress" auf schottische Wurzeln basiert, lässt eine Künstlerin mit diesem Namen sofort an eine deutsche Schlagersängerin aus den 50er Jahren denken. An Gitte Hänning oder Caterina Valente. Nun ja, weit gefehlt. Ingrid Andress stammt aus Southfield, Michigan, ist 28 Jahre alt; sie ist auf einer Ranch in Colorado aufgewachsen, am renommierten Berklee College of Music hat sie Musik studiert und lebt mittlerweile in Nashville. Nach einigen Songs, die sie für Künstler wie Sam Hunt und Alicia Keys schrieb, legt sie jetzt ihr Debüt-Album vor: "Lady Like".

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Pokey LaFarge - Rock Bottom Rhapsody

CD Cover: Pokey LaFarge - Rock Bottom Rhapsody

Pokey LaFarge neues Werk "Rock Bottom Rhapsody" löst die hohen Erwartungen ein.

Tja, zum Glück gibt es diese bestimmten Typen. Diese Art von Künstler, denen Trends am Allerwertesten vorbei gehen, die nicht nach links, nicht nach rechts und schon gar nicht in die Charts- und Bestenlisten schauen, um ihr Ding zu machen. Stur, konsequent und mit Begeisterung. Zugegeben, es handelt sich dabei um eine rare Spezies. Aber ausgestorben sind die Paradiesvögel und Sonderlinge noch keineswegs. Aktueller Beleg: Pokey LaFarge und sein großartiges neues Album "Rock Bottom Rhapsody".

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Sam Hunt - Southside

CD Cover: Sam Hunt - Southside

Glaskugel und Kaffeesatzleserei sind nicht notwendig: Sam Hunts neues Album "Southside" wird Nummer eins in den amerikanischen Country-Charts! Wetten, dass...?

Die Quote für eine Wette, dass Sam Hunt auch mit seinem zweiten Album "Southside" den Country-Thron erklimmen wird, dürfte bei Buchmachern mäßig ausfallen. Zu groß sind schließlich seine Chancen fürs Gelingen, zu gut die Voraussetzungen. Und beliebt ist der Mann aus Cedartown, Georgia, sowieso. Außerdem ist es Sam Hunt geglückt - trotz langer Album-Pause - nicht in Vergessenheit zu geraten.

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Lilly Hiatt - Walking Proof

CD Cover: Lilly Hiatt - Walking Proof

Ein weiteres Album zum Generationswechsel: Mit "Walking Proof" tritt Lilly Hiatt weiter aus dem Schatten ihres Vaters John Hiatt.

Töchter und Söhne von berühmten Stars haben es schwer. Zu lang, zu mächtig ist nicht selten der Schatten von Superstar-Mami oder -Papi. Stets wird jedes Album, jeder Song, jeder Ton mit dem Werk des erfolgreichen Elternteils verglichen - ein kontinuierliches Wachsen und Entwickeln einer eigenen Karriere wird da schwierig. Wer es unter diesen Umständen trotzdem schafft, bringt zumindest die mentalen Voraussetzungen für das harte Business mit. Bei Lilly Hiatt, Tochter des Folk-Rockers und großartigen Storytellers John Hiatt, gesellt sich auch noch eine gehörige Portion Talent dazu. Das beweist sie jetzt mit "Walking Proof" - und knüpft damit an das hochgelobte, 2017 erschienene Album "Trinity Lane" an.

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The Shires - Good Years

CD Cover: The Shires - Good Years

Aus GB kommt immer noch erstklassige Musik. Auch aus dem Country-Fach. Bester Beweis: das Duo "The Shires" mit "Good Years".

Das britische Königreich. Stolz, eigenwillig und immer wieder auch irgendwie merkwürdig. Aber eines muss man den Briten - trotz Brexit, Fish and Chips und Linksverkehr - lassen: Für gute Musik haben sie ein Händchen. Das gilt nicht nur für Beat, Rock und Pop, sondern auch für Country. Obwohl die Getreuen von Königin Elisabeth nicht gerade für die Entstehung dieses Genres verantwortlich sind, flossen - und fließen - in den ursprünglichen Country-Sound seit jeher keltische, schottische und irische Traditionen ein. Kein Wunder, dass Country in UK einen extrem hohen Stellenwert hat. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass das Inselvolk immer wieder bemerkenswerte Country-Acts präsentiert. Acts, wie das aus den beiden Singer/Songwritern Ben Earle und Crissie Rhodes bestehende Duo "The Shires".

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