Gone West - Canyons

CD Cover: Gone West - Canyons

Neue interessante Band: Gone West - Ihr Debüt-Album "Canyons" lässt aufhorchen.

Wer sich eine Mischung aus Abba und Lady Antebellum vorstellen kann, liegt schon mal nicht ganz falsch bei Gone West. Denn einerseits besteht die 2018 gegründete Formation aus zwei Pärchen: der Grammy-Gewinnerin Colbie Caillat und ihrem Verlobten Justin Kawika Young, sowie den Eheleuten Jason Reeves und Nelly Joy. So viel zum Privaten und zu den Gemeinsamkeiten mit Abba. Mit Lady Antebellum verbindet Gone West dagegen die Musik. Genau wie die Top-Band des modernen Country setzt auch dieses Quartett auf die Symbiose aus Country, Pop und Folk - und auf eingängige, exzellent radiotaugliche Songs. Nach einer EP und zwei Singles präsentieren Gone West jetzt ihr Debüt-Album "Canyons".

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Sarah Jarosz - World on the Ground

CD Cover: Sarah Jarosz - World On The Ground

Sarah Jarosz präsentiert auf ihrem fünften Album "World on the Ground" Folk auf höchstem Niveau.

Naturtalent, Wunderkind, Senkrechtstarterin. Wer von Sarah Jarosz spricht, verfällt leicht mal in den Superlativ. Verständlicherweise. Schließlich stand die 1991 in Austin, Texas, geborene Musikerin bereits mit zwölf Jahren gemeinsam mit Bluegrass- und Folk-Legenden wie Ricky Scaggs und David Grisman gemeinsam auf der Bühne.

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Kip Moore - Wild World

CD Cover: Kip Moore - Wild World

"Wild World" ist nicht nur das vierte Studioalbum von Kip Moore, es ist auch sein persönlichstes und engagiertestes.

Wir verstehen: Kip Moore mag es gerne wild. Schon sein zweites Album betitelte er "Wild Ones". Jetzt, fünf Jahre später, sind nicht nur einzelne Gruppen wild geworden, sondern gleich die ganze Welt: "Wild World". Ein Titel, wie geschaffen für einen - nicht nur Corona-bedingt - aus den Fugen geratenen Globus. In 13 engagierten macht sich Moore zu einem Zustandsbericht von Mutter Erde auf - und gewährt dabei intime Einblicke in sein Seelenleben.

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Reinhard Mey - Das Haus an der Ampel (Doppel CD)

CD Cover: Reinhard Mey - Das Haus an der Ampel

Reinhard Mey bleibt auch auf seinem 28. Album "Das Haus an der Ampel" vor allem: Reinhard Mey - ein begnadeter Liedermacher und schlauer Chronist unserer Zeit.

Oha. Schluck. Das muss man erst mal verkraften: Reinhard Mey, der ewig junge, immer nur nach ihn selbst klingende Liedermacher wird in diesem Jahr 78 Jahre alt. Das will, das kann man nicht so recht glauben, da Reinhard Friedrich Michael Mey, wie der Berliner mit vollem Namen heißt, heute immer noch wie zu "Über den Wolken"-Zeiten Mitte der 1970er Jahre klingt. Von seiner unverändert großartigen Songwriter-Lyrik ganz zu schweigen.

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Jaime Wyatt - Neon Cross

CD Cover: Jaime Wyatt - Neon Cross

Jamie Wyatt ist eine Ausnahmeerscheinung, die "Neon Cross" ein starkes Album vorlegt.

Die Musik-Annalen sind voll von guten Geschichten, von Erweckungs- und Auferstehungs-Stories, von Karrieren, die durch Zufall oder erst sehr spät im Leben in die Gänge kamen. Jamie Wyatts Werdegang fügt sich perfekt in diese dramatischen, filmreifen Biografien ein. Schließlich hat die dunkelhaarige Sängerin mit der noch dunkleren Stimme jede Menge Ups und noch mehr Downs zu bieten: Aufgewachsen auf einer gottverlassenen Insel im Bundesstaat Washington zog sie mit ihrer Familie nach Kalifornien - wo sie bereits mit 17 Jahren bemerkenswerte musikalische Erfolge feiern konnte (Plattenvertrag inklusive).

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Craig Morgan - God, Family, Country

CD Cover: Craig Morgan - God, Family, Country

Craig Morgan meldet sich zurück: "God, Family Country" bietet neue Songs und Tracks aus seinen musikalischen Anfangstagen.

"God, Family, Country”. In dieser Reihenfolge. So sieht das Craig Morgan. Ein Albumtitel, der die musikalische und auch inhaltliche Gangart schon mal andeutet. Zumindest steht fest: hippes Country-Pop-Crossover kann man von einem gestandenen Country-Sänger wie Craig Morgan nicht erwarten. Manche werden das bedauern - nicht wenige begrüßen.

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High Valley - Grew Up On That (EP)

CD Cover: High Valley - Grew Up On That

High Valley bieten auf "Grew Up On That" inhaltlich erbauenden Country-Pop.

High Valley. Ältere Semester unter den Country-Freunden werden sich vermutlich an die Cowboy-TV-Serien "High Chapparal" und "Big Valley" erinnern. Ob sich die beiden kanadischen Brüder Brad und Curtis Rempel bei der Suche nach dem geeigneten Bandnamen von diesen ollen TV-Kamellen inspirieren ließen, ist nicht überliefert - und egal ist es auch. Denn: High Valley klingt in jedem Fall positiv. Ein hochgelegenes Tal - das weckt Assoziationen und lässt sich auch als spirituelle Metapher für etwas "Höherem" deuten. Das würde passen. Denn die beiden Brüder sind schließlich in einer evangelischen Freikirche in der Rocky-Mountain-Welt von Alberta aufgewachsen.

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Steve Earle and The Dukes - Ghosts of West Virginia

CD Cover: Steve Earle and The Dukes - Ghosts of West Virginia

Mit "Ghosts of West Virginia” kehren Steve Earle & The Dukes zu ihren traditionellen Wurzeln zurück: Politisch engagierter Country - mit Herz, Hirn und Gefühl.

Ein Mann wie Steve Earle ist im Trump-Amerika eine Rarität. Fairerweise muss man wohl sagen: Steve Earle, der 1955 in Fort Monroe, Virginia, geborene Country-Sänger, Songschreiber, Produzent, Schriftsteller, Hit-Schreiber, Grammy-Gewinner, Kommunist und Ex-Junkie war auch schon unter den anderen amerikanischen Präsidenten eine Ausnahmeerscheinung. Ein Sonderling und Eigenbrötler, aber eben auch: ein Musiker von hohen Weihen. Während er in der Vergangenheit immer wieder recht harte Country-Rock-Töne anschlug - schon bei seinem Nummer-eins-Debüt "Guitar Town" aus dem Jahr 1986 – besinnt er sich auf Album Nummer 20 auf die rustikalen Roots des Genres: sehr akustisch, sehr erdig und dabei höchst fundamental.

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Jordan Davis - Jordan Davis (EP)

CD Cover: Jordan Davis - Jordan Davis

Jordan Davis steht beispielhaft für das heutige Nashville und den Country-Sound Anno 2020. Das beweist er auch auf seiner aktuellen EP "Almost Maybes".

Zu lange sollte man nicht von der Bildfläche verschwinden. Das weiß natürlich auch Jordan Davis, der 32-jährige Sänger und Songschreiber aus Shreveport, Louisiana. 2018 betrat der Mann mit dem imposanten Wuschelbart die Bühne, "Home State" hieß sein Debüt-Album, das es aus dem Stand bis auf Platz sechs der US-Country-Charts schaffte (Platz 47 der Pop-Hitparade). Der Longplayer war nicht nur Jordan Davis' Eintrittskarte in den erlauchten Zirkel der Country-Stars, die CD warf dazu auch noch drei Singles ab, die es alle in die Top 10 der Country-Charts schafften. Kurzum: Der Start in die Country-Karriere ist ihm geglückt.

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Jason Isbell and the 400 Unit - Reunions

CD Cover: Jason Isbell and the 400 Unit - Reunions

Jason Isbell and the 400 Unit neues Album "Reunions" wurde von Dave Cobb produziert.

Wenn es einen echten Star im Americana gibt, dann ist es wohl Jason Isbell. Nicht nur, weil er im heimischen Green Hill, Alabama, bereits vier Grammy Awards in der Vitrine stehen hat, sondern weil ihn eine Aura umgibt, die Stars zu Menschen macht, die etwas, man könnte sagen, Überirdisches an sich haben. Nur wenige strahlen das aus. Im Country und Rock 'n' Roll wären da Johnny Cash und Elvis Presley zu nennen. Heute bringt das Jason Isbell mit. Vielleicht weil er, ähnlich wie The Man in Black, einerseits unglaublich talentiert ist - gleichzeitig aber auch sensibel und verletzlich und dazu stets im Kampf mit den inneren Dämonen.

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